Derbyniederlage und eine Wilde 13

Warum erscheint der Artikel so spät auf der Homepage? Nun ja, das hat zum Einen den Grund, dass man nicht so gerne über Niederlagen berichtet und zum Anderen … – es fällt mir bestimmt noch was ein.

Insbesondere dann fällt es schwer, wenn man ein „Derby“ verlieroren hat und noch dazu verdient. Wir hatten zwar zuvor gedacht, dass wir mit nur einem Sieg an diesem Heimspieltag leben könnten, doch war dieser eher gegen die Schwarzweissen geplant. Wir konnten uns noch gut an die durchwachsene Vorstellung erinnern, die unsere Gegner des ersten Spiels am ersten Spieltag in Zeilsheim abgegeben hatten. Während wir 3:0 gewannen, schafften sie nur einen knappen Sieg in 5 Sätzen. Vielleicht hatten wir sie deshalb, untermauert auch durch die Tabellensituation, unterschätzt.

In jedem Fall gingen die SWler mit sehr viel mehr Engangement und Kampfeswillen in das Match als wir. Letztendlich gelang es unserem Gegner öfter als uns, Angriffe abzuwehren. Es gelang uns auch zu selten sogenannte zweite Bälle zu nutzen. Insbesondere im zweiten Satz, der deutlich verloren ging, offenbarten wir zu viele Schwächen in Annahme und Feldabwehr.

Auch im Dritten Satz in dem wir endlich auch mal in Führung lagen, gab unser Gegner nicht nach und wir verloren auch diesen, wenn auch knapp, mit 23:25.

Gegen den nächsten Gegner aus Idstein, als Absteiger naturgemäß Favorit, rechneten wir uns zuvor nicht so viel aus. Im ersten Satz boten wir auch kein gutes Bild. Doch nach Umstellungen unseres Spielertrainers im zweiten Satz, gelang plötzlich alles, was wir im ersten Spiel daneben ging. Insbesondere unser Stellungspiel wurde besser. Sowohl Annahme, Block, Feldabweher und Angriff wurden im Veraufe des Spiels immer besser. Die Gesichtsausdrücke unserer Gengner müssen den unseren im ersten Spiel geglichen haben.

Hervorzuheben sind die tolle Leistung von Oldie (oder besser Uroldie) Rolf und der durchschlagskräftigen Wilden 13 im Aussenangriff. Auch Klaus bekam Standing Ovations, die ihn irgendwie gar nicht richtig gefreut haben.

Am Ende folgte also einer unerwarteten Niederlage ein ebenso unerwarteter Sieg.