Saison 2009/2010 von links:
Alexander Bauer (3), Volker Brühl (13), Dennis Seiwert (15), Manuel Braun (8),
André Schulz (1), Jörg Hartmann (7), Rainald Lohe (6), Florian Schöll (12),
Ralf Teichmann (10), Michael Wolf (9), Alexander Arzt (5)
es fehlen: Ralf Schüttemeyer (2), Martin Walter (4) und Joachim Seibert
AbschlusstabelleLandesliga Süd| | Mannschaft | SP | GE | VE | Sätze | Punkte | | 1 | TV Jugenheim | 16 | 13 | 3 | 42:21 | 26:6 | | 2 | VC Ober-Roden | 16 | 12 | 4 | 39:27 | 24:8 | | 3 | TG 75 Darmstadt | 16 | 11 | 5 | 36:23 | 22:10 | | 4 | TuS Eintracht Wiesbaden II | 16 | 9 | 7 | 34:29 | 18:14 | | 5 | FTG Frankfurt | 16 | 7 | 9 | 34:35 | 14:18 | | 6 | TG Zellhausen | 16 | 7 | 9 | 27:35 | 14:18 | | 7 | TSV Bleidenstadt | 16 | 6 | 10 | 31:35 | 12:20 | | 8 | TV Kalbach | 16 | 6 | 10 | 32:37 | 12:20 | | 9 | VC Goldener Grund | 16 | 1 | 15 | 13:46 | 2:30 |
Saisonvorbereitung in gewohntem Stil
24.08.2009 20:49:19
Am letzten Wochenende startete die Mannschaft nach einigen - viel zu wenigen - Trainingseinheiten beim Vorbereitungsturnier in Mörfelden, um sich mit Teams von Bezirksoberliga bis Oberliga zu messen.
Wie schon im letzten Jahr passierten auch hier Dinge, die man im Spielbetrieb aus der Saison von der Eintracht nicht kennt. So wird das Spiel gegen Jugenheim knapp gewonnen, dafür überlässt man Ober Roden den Einzug ins Finale.
Mit einer durch Urlaub und Krankheit knapp besetzten Mannschaft war am Ende nicht mehr als der 3. Platz aus dem Vorjahr drin. Die Zeit bis zum nächsten Turnier in zwei Wochen und zum Saisonauftakt am 20. September in eigener Halle soll nun intensiv zur weiteren Vorbereitung genutzt werden.
Vorbereitungsturnier in Spremberg
11.09.2009 10:03:56
Am Sonntag, 06.09.09, bestritt die 2. Herrenmannschaft der Eintracht Wiesbaden ihr zweites Vorbereitungsturnier. Ort des Geschehens war diesmal das in der Nähe von Cottbus (Brandenburg) gelegene Spremberg.
Zum Hintergrund: Alex Arzt wollte seiner alten Mannschaft in Spremberg beweisen, dass auch in Wiesbaden Volleyball gespielt werden kann. Die Mannschaft hatte damit eine weitere Gelegenheit, sich für die Saison einzuspielen.
Und dies auf guten Niveau: die Gegner reichten von Spielklasse Landesliga bis Oberliga.
Der Verlauf des Wochenendes sollte chronologisch beschrieben werden:
Los ging’s am Freitag gegen 18 Uhr mit einer Kolonne von 3 Autos. Wegen eines Staus betrug die Ankunftszeit in Forst (Lausitz) ca. 01.30 Uhr nachts, wodurch sich der bevorstehende Tagesausflug am Samstag etwas hinauszögerte …
Die geplante Kanu-Tour fiel dann buchstäblich ins Wasser. Die Gelegenheit wurde aber dazu genutzt (Forst liegt an der polnischen Grenze), einen Kulturausflug nach Polen zu machen.
Leider reichte die Zeit nur um billig Al… und Zi…, nennen wir’s mal Verpflegung, einzukaufen.
Danach ging es in das Erlebnisbad Spreewaldtherme, um sich in der Saunalandschaft für das Turnier am nächsten Tag auszuruhen.
Abgerundet wurde der Samstag durch ein gemütliches Grillen im Garten des fantastischen Gastgebers und Wochenend-Organisators (!). An dieser Stelle nochmals vielen Dank.
Somit erwies sich die gemeinsame Zeit als spaßige Team-Bildungs-Massnahme, was sich trotz Katerstimmung am Sonntag während des Turniers von Beginn an zeigte:
Die Eintracht machte trotz fehlender Stammkräfte einen soliden vierten Platz und musste sich nur gegen durchaus starke Teams aus der Brandenburgliga, wie z.B. Energie Cottbus, geschlagen geben.
Positiv aufgefallen sind die verbesserte Abstimmung im Team sowie die Einsatz- und Laufbereitschaft eines jeden einzelnen.
Volker Brühl zeigte sich trotz eines kleinen Trainingsrückstands in guter Form als Zuspieler, während Michael „Michel“ Wolf, normalerweise Steller, einen durchschlagskräftigen Diagonal-Angreifer abgab.
Die Annahme um Libero Dennis Seiwert war relativ konstant, sodass sich u.a. Mittelblocker-Oldie Jörg Hartmann im Angriff gut durchsetzen konnte.
Auch der Block stand besser, weshalb die Abwehr stabiler wirkte.
Am Schluss wurde sogar ein wenig experimentiert: „Aussen“ Andre Schulz und Alex Arzt agierten abwechselnd als Mittelangreifer für den konditionell angeschlagenen Jörg.
Ein Kritikpunkt bleibt jedoch die Fehlerquote, welche es weiterhin zu reduzieren gilt, um gleich am ersten Heimspieltag (20.09.09, 14 Uhr, Halle am 2. Ring) erfolgreich zu sein.
Auf die Eintracht wartet direkt ein Kracher – es gilt die Lokalrivalen aus Bleidenstadt (letzte Saison 2. Platz) zu schlagen.
Saisonauftakt mehr als geglückt
20.09.2009 19:31:58
Mit einem beeindruckenden Auftritt vor heimischem Publikum ist die zweite Herrenmannschaft der Wiesbadener Eintracht in die neue Saison gestartet.
Aufgrund der ziemlich kurz ausgefallenen und von einigen Spielern eher mäßig besuchten Saisonvorbereitung wusste niemand so recht, wo wir stehen. Und das vor dem mit Spannung erwarteten Derby gegen den Vorjahresvizemeister Bleidenstadt.
Ersatzgeschwächt – Zuspieler Volker Brühl und Diagonalangreifer Ralf Teichmann fehlten – traten wir zum ersten Heimspiel der Saison gegen den Aufsteiger TG Zellhausen an. Im ersten Satz blieb es anfangs noch ausgeglichen, dann zogen wir Dank guter Annahme- und Angriffsleistung davon und konnten den Satz zu 18 für uns entscheiden. Die nächsten beiden Sätze verliefen noch besser und wurden zu 20 und durch tolle Sprungangabenserien von Andre Schulz zu 15 gewonnen. Insgesamt eine gute Leistung, vor allem in Block und Angriff, so dass wir kräftesparend unter einer Stunde Spielzeit blieben.
Dann folgte das mit Spannung erwartete Duell mit den Bleischtern. Letzte Saison war die Bilanz unentschieden, jeder hatte in des Anderen Halle gewonnen. Dieses Mal wollten wir unsere Burg verteidigen und uns schon mal Richtung oberes Tabellendrittel orientieren.
Nach vorsichtigem Abtasten haben wir den ersten Satz knapp zu 22 für uns entschieden. Vor allem der gefürchtete Bleidenstädter Mittelangriff konnte durch konzentrierte Blockarbeit im Zaum gehalten werden.
Im zweiten Satz legten wir noch eine Schippe drauf und kamen Dank einer konstanten Annahme, die nach Bedarf umgestellt wurde, und des variablen Zuspiels zu einem deutlichen Satzgewinn bei nur 15 Gegenpunkten.
Im dritten Satz konnten wir direkt mit fünf Punkten wegziehen und haben damit den Willen der Bleischter endgültig gebrochen. Dieser Satz ging zu 18 an uns und der ewige Konkurrent mit gesenktem Haupt nach 58 Minuten vom Feld.
Schade, dass das der Vok nicht live erleben durfte! Aber vielleicht werden wir diese Leistung für ihn im Rückspiel noch mal abrufen können.
Das Fazit unseres ersten Spieltages: Zwei Spiele, zwei Siege, zweimal unter eine Stunde – und das Wichtigste: Bleidenstadt vom Feld geschossen!
Spieler des Tages ist Andre, der heute eine tolle Angriffs- und Aufschlagsleistung abgeliefert und im Gegensatz zum Training 90% im Feld untergebracht hat und nicht an der Wand.
Es spielten: Alex A., Alex B., Andre, Dennis, Jörg, Manu, Martin, Michel, Rainald und Ralle T.
Auswärtserfolg in Selters
27.09.2009 11:16:22
Alex A., nicht beim Spiel dabei weil in Hamburg, befragt Volker per SMS um den Stand der Dinge:
- Alex:
Los! Ergebnis her, bitte! - Volker:
Gehen gerade in 4ten Satz, Spiel is sauschlecht.
... definitiv zu ... für ein attraktives Spiel :) - Volker:
2:3, beide außen im 4ten verletzt raus, tiebreak 14:16.
Rainald hat außen gespielt ...
Matchball 14:13 für uns war blockfrei :( - Alex:
... mhh! Ach man, so'n Scheiß!
- nach einem klärenden Telefongespräch - - Alex:
Das Schlimme is eigentlich, dass ich es dir wirklich und ernsthaft geglaubt habe. Das heißt nicht, dass ich es erwartet, aber es immerhin nicht für unmöglich gehalten habe. :)
Die zweite Herrenmannschaft gewinnt - wenn auch nicht schön - 3:1 beim Aufsteiger im Goldenen Grund.
Rabenschwarzer Sonntag
01.11.2009 21:47:04
Der dritte Spieltag führte uns nach Darmstadt zur TG 75.
Nachdem sich im ersten Spiel TV Kalbach ein 0:3 vom Gastgeber abgeholt hatte, wollten wir es besser machen. Leider ist dies lediglich ein Vorhaben geblieben.
Gleich zu Beginn handelten wir uns einen Rückstand ein und kamen nach dem Wechsel auf der Zuspielerposition erst zum Satzende wieder auf ein paar Punkte heran. Der Durchgang ging jedoch ungefährdet 18:25 an die Turngemeinschaft mit ihren Trommelfreunden.
Für den zweiten Satz wechselte Manu von der Außen- auf die Mittelposition, um den gegnerischen Mittelangr... besser: die Bälle, die über die gegnerische Mittelposition in unsere Feldhälfte "gelangten", unter Kontrolle zu bekommen. Kämpferisch gelang es uns nun zwar trotz weiterhin konstant hoher Eigenfehlerquote und vielen Unstimmigkeiten einen Vorsprung bis zum Schluss zu halten, jedoch wechselten wir nach mehreren Satzbällen auch diesemal mit 29:31 als Verlierer die Seite.
Die Leistung aus dem zweiten wollten wir in den dritten Satz übertragen - Eigenfehler galt es abzustellen. So gingen wir in unveränderter Aufstellung ans Werk. Aber zu der offensichtlich unlösbaren Aufgabe, gegnerische Angriffe abzuwehren, gesellte sich zum krönenden Abschluss auch noch eine unterirdische Annahme. So ergaben wir uns mehr oder weniger und schenkten auch diesen Satz zu 14 ab.
Wir haben mal wieder ein paar Baustellen aufgezeigt bekommen, an denen wir die nächsten beiden Wochen arbeiten können, um dann bei der FTG ein besseres Bild abzugeben.
Es spielten: Alex A., Alex B., André, Dennis, Jörg, Michel, Manu, Ralle und Volker
Zu Gast in Frankfurt
16.11.2009 00:39:05
Unser Spieltag wurde eingeleitet durch ein hervorragendes Frühstück bei Alex „Ashanti“ Bauer, bei dem sich der jüngere und nicht familiär gebundene Teil der Mannschaft einfand. Gut gesättigt studierte diese Frühstücksfraktion noch intensiv volleyballerische Technikstudien auf volleyball-movies.pl bevor sie den weiten Weg zur Halle antrat, um auf die restlichen Mitstreiter zu treffen.
Dementsprechend hochmotiviert war auch der Start in den ersten Satz. Der Block stand sehr gut und auch die Abwehr hatte nicht besonders viel Mühe bei der geringen Gegenwehr von drüben. Es hatte den Anschein, als wäre FTG ein bisschen später aufgestanden und noch nicht richtig wach gewesen. So ging der erste Satz nach 19 Minuten relativ deutlich mit 25:18 an die Eintracht.
Auch der zweite Satz war durchsetzt von gutem Stellungsspiel und tollen Aktionen im Block. Aber so langsam wurde die FTG munter und schoss uns auch ein zwei Mal einen Ball über die Mitte um die Ohren. Dem entgegneten wir mit gut platzierten Außen- und Diagonalangriffen. Doch auch unsere Mittelangreifer wussten in dieser Phase des Spiels zu punkten. Auch wenn hier auf etwas unkonventionelle Weise vorgegangen wurde, so bewies uns Rainald doch mal wieder, dass man auch mit wenig Training einen überraschenden Ball quer zur Schulterachse spielen und den gegnerischen Block ganz schön alt aussehen lassen kann. Nachdem sich die Jungs aus Frankfurt im zweiten Satz schon mehr Anteile erkämpften, ging jedoch auch dieser mit 25:20 an die Männers aus Wiesbaden.
Die beiden folgenden Sätze bedürfen dagegen eigentlich keiner sonderlichen Kommentierung, da sich besonders die Annahme nicht mit Ruhm bekleckerte und die vereinzelten durchschlagenden Angriffe über Außen auch nur einen dünnen Vorsprung zuließen. Nach einer Schwächephase von etwa acht (gegnerischen) Punkten durch die verwirrt erscheinende Annahme, war der dritte Satz nur noch schwer zu gewinnen. Ein wenig Demotivation machte sich auch angesichts gut gelungener Angriffe der FTG breit. So nützte auch die taktische Einwechselung von Volk als Zuspieler und Michel über diagonal nichts. Den dritten Satz erspielte sich die FTG mit 25:18.
Auch im vierten und letzten Satz war nicht mehr sonderlich viel Aktionismus bei den Eintrachtlern zu finden. Zwar verschaffte uns eine Serie gut geschlagener Aufschläge vom André einen komfortablen Vorsprung. Doch durch Fehler in der Annahme und den nicht konsequenten Angriff war es mehr und mehr die FTG, die ihr Spiel machte und am Ende sogar bis auf 23:23 herankam. Letztlich verhalf uns nur etwas Glück zu einem 26:24 Endstand und damit zu einem schwachen 3:1 Auswärtssieg bei der Frankfurter Turn- und Sportgemeinschaft.
Zurück auf der Erfolgsspur
28.11.2009 23:44:47
Samstag, 28.11.09, 16:10 Uhr, Halle 72, Seeheim-Jugenheim:
Ein Anhänger der Gastgebermannschaft betritt die Halle -
Was is'n hier los? Ich dachte die fangen 15 Uhr an zu spielen!?
- Ja, das erste Spiel ist ja auch schon vorbei. Ein deutliches 3:0.
- Oh! ... für uns?
- Nein, für die EINTRACHT
:)
Wer ein klares Ziel hat, kann nur gewinnen!
13.12.2009 22:14:08
1. Spiel gegen Ober-Roden.
Das Ziel seit dem Sieg in Jugenheim klar vor Augen.
2 Spiele 2 Siege um in der Liga weiter oben mitzumischen.
Das Ziel wie gesagt war klar.
Allein der Weg dahin war etwas verschwommen.
Am Dienstag vor dem Heimspieltag im Training mit 2 (also 2 Spielern). Am Donnerstag im Trainingsspiel ohne 3. (Ohne Biss, Motivation und Kampf)
Aber das Ziel war klar.
Samstag nach einem schlechten Einspielen Volk versuchte uns das Ziel noch einmal zu verdeutlichen.
Klar.
Es ging los. 1. Satz klar gewonnen.
Das Ziel weiterhin klar vor Augen.
2. Satz klar verloren.
3. Satz wieder gut gewonnen.
Nun sollte auch der 4. Satz das Ziel klar vor Augen erfolgreich gestaltet werden.
Allein wie auch im 2. Satz häuften sich die technischen und spielerischen Fehler und brachten uns damit ganz klar vom Ziel ab.
Ober-Roden brauchte gar nicht besonders gut zu spielen wir waren einfach zu schlecht.
4. Satz deutlich verloren.
Das Ziel immer noch vor Augen ging es in den 5.Satz.
Von Anfang an lagen wir hinten.
Ober-Roden spielte sich in einen Rausch und gewann diesen Satz und damit das Spiel.
Vor Dankbarkeit und Freude über diese unerwarteten Punkte vergaßen unsere Gäste gleich auch noch ein paar Klamotten bei uns.
2. Spiel gegen Kalbach
Ralle musste in 30 Minuten weg.
Rainald hatte in 45 Minuten einen wichtigen Termin.
Das Ziel nun doch leicht verschwommen.
Vielleicht doch ein Sieg am Heimspieltag?
Der Verlauf des Spiels ist schnell erzählt.
Ein klarer nie gefährdeter 3:0 Sieg, bei den wir nicht viel besser spielten als im 1.Spiel. Kalbach aber solche Probleme in der Annahme hatte, dass kein vernünftiger Spielaufbau und damit kein Druck zustande kamen.
Ergebnis des Spieltages: Ziel nicht erreicht.
2 Punkte unnötig verloren und die Erkenntnis das ganz ohne engagiertes Training nicht alle Spiele locker gewonnen werden können.
Aber dafür bietet sich ja der Jahreswechsel perfekt an.
Mit guten Vorsätzen bezüglich der Vorbereitung des 1. Spieltages in 2010 wollen wir starten um unseren Zuschauern dann wieder am 17.01.2010 etwas attraktiveren Volleyball bieten zu können.
Wie gesagt,… das Ziel ist klar vor Augen.
Gewohnt schwieriger Start ins neue Jahr
17.01.2010 23:29:19
Spiele nach der Winterpause sind einfach nicht unser Ding.
Unheimlich verkrampfter Sieg gegen die Jungs aus'm Goldenen Grund und eine enttäuschende Niederlage gegen Jugenheim.
Erstaunlich wie die Ergebnisse sich wiederholen!
Rückblende
17.01.2009
TSV Bleidenstadt und Ober-Roden sind zu Gast in der Halle am 2. Ring.
Zwei Gegner - zwei Ziele:
Gegen Bleidenstadt den Erfolg aus der Hinrunde wiederholen und gegen Ober-Roden den Pflichtsieg einfahren.
Zwei Spiele später:
Gegen Bleidenstadt 1:3 verloren und anschließend gerade so zum Sieg im Tiebreak gezittert.
Hier geht's zum Bericht aus dem letzen Jahr
Zurück zur aktuellen Saison
17.01.2010
Diesmal gastierten der VC Goldener Grund und TV Jugenheim bei uns.
Auch diesmal hatten wir beide Hinspiele gewonnen. Nun wollten wir im ersten Spiel schnell die Form wiederfinden, um anschließend gegen Jugenheim ein anständiges Spiel hinzulegen. Beides wollte uns - mal wieder - nicht gelingen!
Aus der schnellen Formfindung wurde ein unansehnlicher 5-Satz Krampf. Ungenaue Pässe, zögerliche Angriffe und misslungene Blockaktionen bestimmten das Bild. Mit einem nie gefährdeten 21:25 holte sich der Goldene Grund den ersten Satz.
Im zweiten Durchgang zeigten wir über kurze Phasen, wie wir uns das Spiel eigentlich vorgestellt hatten. Bestimmt durch ein starkes Aufschlagsspiel und den ein oder anderen Block, ging der Satz 25:11 an uns.
Wie mittlerweile von uns gewohnt, wechselten wir mit der Seite aber auch wieder unsere Spielweise. Ohne Druck zu machen, liefen wir die meiste Zeit einem Rückstand hinterher, um am Ende mit einem 23:25 abgestraft zu werden.
Bei einigen wurden Erinnerungen wach: Auch dem bislang sieglosen Tabellenletzten könnte man doch mal ein paar Punkte schenken - zum Glück kam es dazu diesmal nicht! Es schien, als würde in diesem Spiel tatsächlich die Netzseite über Sieg und Niederlage entscheiden, da im vierten Satz mit 25:19 wir wieder die Nase vorn hatten.
Im fünften Satz ließen wir dann nicht mehr viel anbrennen. Ärgerlich genug, dass es überhaupt soweit kommen musste. Mit 15:10 beendeten wir das "Volleyballspiel zum Abgewöhnen".
Im Spiel gegen Jugenheim starteten wir überraschenderweise hochmotiviert und ausgesprochen erfolgreich. Viele gegnerische Fehler und eine mitunter sehenswerte Abwehr unsererseits machten ein deutliches 25:12 möglich.
Die folgenden Sätze gestalteten sich spannender. Jugenheim konnte die Eigenfehler abstellen und gab über weite Teile den Spielrhythmus vor. Zwar konnten wir uns auch bei einem größeren Rückstand immer wieder herankämpfen, die Sätze gingen aber in gleichbleibender Manier 25:20, 25:22 und 25:20 an die Gäste.
Leider starten wir damit ähnlich erfolglos in die Rückrunde, wie letztes Jahr. Trotzdem danken wir den wenigen anwesenden Fans für ihre Unterstützung und für die Fotos! 
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Um in der kommenden Saison den Schaden zu begrenzen, sollte wohl das erste Rückrundenspiel besser kein Heimspiel mehr sein...
In zwei Wochen treten wir auswärts in Bleidenstadt an. Auch hier haben wir einen recht deutlichen Vorrundensieg zu bestätigen. Vielleicht gelingt es uns ja diesmal.
Lokalderbysieg
31.01.2010 11:12:07
In einem packenden und knappen Spiel, gelang es den Eintrachtlern den Hinrundenerfolg gegen Bleidenstadt zu wiederholen. Mit einer relativ "jungen" Mannschaft konnte der Gegner in 5 Sätzen niedergerungen werden.
Doch nacheinander: Die Bleidenstädter - durch ihren Sieg gegen Zellhausen motiviert und mit einer konstant starken Feldabwehr ins Spiel gestartet - gewannen den ersten Satz mit 25:20. Nach dieser Aufwärmphase kamen die Eintrachtler besser ins Spiel und konnten mit 25:21 den zweiten Satz für sich entscheiden. Mit durckvollen Aufschlägen konnten die Bleidenstädter im darauf folgenden Satz die Wiesbadener in die Knie zwingen (25:22). Der vierte Satz sollte eine Vorentscheidung für den restlichen Spielverlauf bringen. Die Eintrachtler hoch motiviert, den Sieg aus der Hinrunde zu wiederholen, legten sich ins Zeug und gewannen mit 25:19, bis dahin am deutlichsten, den vierten Satz. Damit musste der fünfte Satz die Entscheidung herbeiführen, glücklicherweise zu Gunsten der Eintracht. In einem spannenden letzen Aufgebot gewinnt die Eintracht mit 15:11 und triumphiert mit 3:2 erneut über Bleidenstadt.
Trotz der Abwesenheit mehrerer erfahrener Stammspieler, gelang es der zweiten Herrenmannschaft das Spiel gegen Bleidenstadt zu gewinnen. Es wurde eindrucksvoll gezeigt, dass die Wiesbadener auch mit einer jungen Mannschaft gewinnen können. :)
Riesengroßer ... Scheibenkleister!
20.02.2010 21:28:41
... siehe Überschrift
Viele Grüße an die Linienrichter!
Verloren ... wie früher ...
28.02.2010 20:18:44
von Jo Seibert - freiwillig teilpensionierter Libero
Als ich am Wochenende das erste Mal seit ca. 3 Jahren auf dem Spielfeld stand, fühlte ich mich richtig heimisch und geborgen.
Alles war wie früher:
Volker hat zugespielt - wie früher.
Die Annahme war gemischt schlecht, mich natürlich eingeschlossen - wie früher.
Es wurden unheimlich viele Aufschlagfehler gemacht - wie früher.
Der Gegner überzeugte eher durch die Jubelgesänge über unsere Fehler als durch seine Leistung - wie früher.
Unser Jubelgesänge waren verhalten und ich erwischte mich des öfteren beim alleinigen Anfeuern unserer Mannschaft - wie früher.
Die Mannschaft hat Potential - wie früher.
... überdeckt dies aber durch viele Eigenfehler - wie früher.
Man gewinnt einen Satz klar und deutlich zu 15 um den nächsten genauso deutlich zu verlieren - wie früher.
Und das Spiel geht verloren - wie früher.
Gut, man muss dazusagen, dass wir mit einer Not-Besetzung angereist sind: 6 Mann plus ein Libero.
Zitat Volker dazu: "Es ist wichtig, dass während des Spiels Stimmung von der Bank kommt". Leider hat die Bank das nicht konsequent umgesetzt...
Dazu kam dann noch die alte Kapselverletzung von Alex, die sich direkt beim Einschlagen wieder bemerkbar machte - auch hier hat die Bank leider nicht weitergeholfen ...
Jörg dachte während des Sturms an sein Haus und die verstopfte Abwasserleitung und hatte den Kopf nicht frei ...
Trotzdem: Ärgerlich. Das Spiel hätten wir auch mit der Notbesetzung gewinnen können oder müssen.
Trotzdem: Schön war's mal wieder mit der alten Truppe auf dem Spielfeld zu stehen.
Irgendwie war halt alles wie früher ...
Es spielten: Alex A., Andre, Martin, Volker, Michel, Jörg, Jo (Libero)
Weiterhin auf Rückrundentalfahrt
14.03.2010 22:14:47
Am Wochenende wurden - mal wieder - die verdienten Lorbeeren für die endlosen Strapazen im Training der letzten Wochen eingefahren. Ergebnis der unzähligen Stunden, die wir Beruf, Freizeit und Familie abringen, um bis zu drei mal die Woche in der Halle stehen zu können:
Ein kaum umkämpftes 0:3 in weniger als 60 min gegen Zellhausen!
Wohl wissend, um die kurze Dauer der Begegnungen an diesem Tage, waren wir schon eine Stunde vor Hallenöffnung in Zellhausen angereist. Die dadurch gewonnene Zeit nutzten wir - getreu unserem derzeitigen Trainingskonzept - zur Stärkung in einem Fast-Food Restaurant.
Zum Spiel:
In der mittlerweile dritten Begegnung in Folge, zu der wir nur mit unvollständigem Kader antreten konnten, war mal wieder absolut nix für uns zu holen. Voller Verzweiflung betrauten wir sogar unseren Libero mit der für ihn völlig ungewohnten Mehrfachbelastung aus Annahme plus Angriff, Block und Aufschlag.
Aber auch beim Rest der Mannschaft, trug das Vorhaben die aktuelle Spielzeit mit möglichst wenig Trainingsteilnahmen zu Ende zu bringen, grandiose Früchte. Wenn der Ball nicht schon bei den Annahmespielern hängen blieb, wurde er spätestens von einem der Angreifer außerhalb des gegnerischen Feldes platziert.
Wenig Spaß, kein Kampfgeist und unvorstellbar viele Eigenfehler bestimmten das Bild und veranlassten die TG Zellhausen zu ausgelassener Freude nach drei leicht zu gewinnenden Sätzen (25:19, 25:22, 25:17).
Wir hingegen mussten die vierte Niederlage aus sechs Rückrundenspielen einstecken.
Falls es im Laufe der folgenden Woche gelänge, dass sich mehr als sechs Personen beim Training einfinden und diese dann auch noch am Samstag zu den Heimspielen kommen, könnte man als Minimalziel wenigstens einen Sieg anpeilen, um den 4. Tabellenplatz zu behaupten.
PS: Bitte dazu sowohl das blaue als auch das schwarze Trikot mitbringen :)
Kampf und Krampf beim letzten Heimspieltag der Saison
21.03.2010 21:17:40
Zweimal möglichst klar gewinnen und wir können noch auf Platz drei landen. Mit dieser, nach den Ergebnissen der letzten Spieltage natürlich sehr optimistischen und theoretischen Chance auf den dritten Platz starteten wir in den letzten Heimspieltag.
Wieder war dabei unser Kader durch berufliche und private Verpflichtungen stark eingeschränkt. So machten sich Alex A., Manuel, Jörg, Rainald, Dennis, Andre, Ralf und Michel an die Aufgabe die in vielerlei Hinsicht eher verkorkste Saison doch noch mit Erfolgserlebnissen und einigermaßen erfolgreich zu beenden.
Gleich der erste Gegner stellte uns dabei vor eine zähe Prüfung. Frankfurt spielte engagiert auf und behielt in den ersten beiden umkämpften Sätzen (-25, -23) knapp die Oberhand.
Sollte die Aufgabe nicht zu meistern sein?
Auch der dritte Satz begann umkämpft es zeichnete sich nicht ab, dass sich das Blatt wenden könnte. Erst die Einwechselung von Manuel auf der für ihn ungewohnten Mittelposition sorgte für eine Wende. Die Mannschaft riss sich zusammen und konnte sich absetzen. 25:19, nach langer Zeit haben wir mal wieder einen Satz gewonnen. Das Erfolgserlebnis nahmen wir mit in den vierten Satz, der erneut umkämpft war. Mit 25:23 hatten wir das bessere Ende jedoch für uns. Im Tiebreak ließ die Eintracht dann nichts anbrennen und setzte sich klar mit 15:8 durch.
Siegen fühlt sich gut an.
Eine theoretische Chance auf Platz drei blieb also bestehen.
Leider musste das Team jetzt noch den Ausfall von Rainald verkraften, der aus privaten Gründen an diesem Samstag nur zeitlich begrenzt zur Verfügung stand.
Die Aufstellung erledigte sich also praktisch von alleine.
Es folgte wieder ein umkämpftes Spiel, bei dem die Eintracht den ersten Satz mit 26:24 für sich entscheiden konnte. Im zweiten Satz konnten wir lange die Führung behaupten, ehe die Darmstädter uns in der Schlussphase mit 25:21 abfingen. Ab da setzte sich dann fort, was sich im Kleinen angekündigt hatte. Die Zahl der Eigenfehler stieg rapide an, Darmstadt fiel es leichter uns zu blocken und die Mittelblocker (-werfer) von Darmstadt bekamen wir nicht in den Griff. Die nächsten Sätze gingen folgerichtig mit 25:14 und 25:21 an Darmstadt.
Letztlich haben wir damit die Saison auf Platz vier abgeschlossen. Das ist eigentlich o.k., nur manchmal hat die Art und Weise, wie wir gespielt haben uns alle doch enttäuscht – ein konsequenter Trainer hätte uns in dieser Saison klar weitergeholfen.
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