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Saison 2008/2009

Mannschaftsbild 2008/2009
Spieler

Abschlusstabelle

Bezirksliga West
MannschaftSPGEVESätzePunkte
1TuS Kriftel III1613339:1226:6
2TG Naurod1610637:2320:12
3DJK SW Wiesbaden1610634:2120:12
4TuS Eintracht Wiesbaden III1610634:2420:12
5TV Idstein169735:3018:14
6Spvgg Hochheim1661024:3412:20
7TV Michelbach1661023:3512:20
8TSV Bleidenstadt II1651120:3810:22
9TG Winkel1631315:446:26



1. Spieltag - Eintracht Wiesbaden Grufties mit Traumstart
29.09.2008 08:18:12

Eintracht Wiesbaden Grufties mit Traumstart

Die Mannschaft musste sich im Vorfeld der neuen Saison mit den beiden Neuzugängen „Stups“ Pfeiffer (42 J. – 193 cm) und Tobias Holtbecker (wird in in 10 Jahren 40! – 193 cm) ergänzen, weil die unbedingt bei den Grufties mitspielen wollten. Da sie die Mannschaft auf einen Altersdurchschnitt von 43,7 Jahren verjüngen und die Durchschnittgröße etwas angehoben haben, ließ man Gnade vor Recht ergehen.

Nach einer langen und harten Vorbereitung ging es nun endlich wieder um Punkte im Spielbetrieb der Bezirksliga West.

Mit einem Heimspieltag begann dann am letzten Sonntag die neue Saison! Im ersten Spiel des Tages spielte man gegen ein Top Team aus der letzten Saison Spvgg. Hochheim. Gleich beim Einschlagen sah es nach einem glatten 3:0 Erfolg für die Gäste aus. Trainer Gresch spielte zunächst in der Aufstellung: Dirk, Peter, Thorsten, Harry, Stups und Malle. Vom Anpfiff weg überzeugten vor allem die Routiniers aus der Landeshauptstadt mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahme. Dirk Diefenbach setzte ein ums andere Mal seine Angreifer immer wieder glänzend in Szene. So ging der erste Durchgang auch relativ unspannend an die Grufties – 25:20. Im zweiten Satz lief man zunächst einem 1:4 Rückstand hinterher. Das der Satz doch knapp mit 26:24 gewonnen wurde lag vor allem an unserem Russen Gennadi sowie unserem Libero Rustam, die sich wiederholt unter das Runde Leder schälten und ein Weiterspielen garantierten. Den Angreifern von EW war es dann ein leichtes den Ball im Feld der halb jubelnden Gegner unterzubringen. Auch Neuzugang Holtbecker fügte sich gut in die Mannschaft ein und demonstrierte Blockstärke. Nach dem gewonnen zweiten Satz war der Wille der Gäste gebrochen. Ein klares 25:16 sorgte für den ersten Erfolg (3:0) in der neuen Bezirksliga Saison.

Im zweiten Spiel gegen die Oldies von SW Wiesbaden sollte es eigentlich leichter werden, doch spätestens in der 1. Auszeit von Co-Co-Co Coach Detlev Amma musste dieser die Mannschaft wachrütteln. Die Gäste waren definitiv nicht gewillt die zwei Punkte zu verschenken. In einer müde werdenden Gastgeber Truppe musste nun öfter mal gewechselt werden. Bis 18:18 waren die Gäste auf Augenhöhe, dann sorgte eine Aufschlagserie von „Grufties-Trainer“ Peter Gresch (der war übrigens gegen seine Ex-Mannschaft heiß wie Harrys Lumpi) für die Vorentscheidung im 1. Satz (25:20). Auch im zweiten Satz konnten die Nachbarn von SW Wiesbaden bis zum 16:13 einen Vorsprung erkämpfen. Wiederum durch eine Aufschlagserie, diesmal von Außenangreifer Pfeiffer, mussten die Gäste mitansehen wie der Gastgeber wieder vorbeizog und zum 25:19 Satzgewinn kam. Im 3. Satz lief dann alles wie am Schnürchen und der Co-Co-Co konnte Co-Trainer „Nordlicht“ Werner sowie Zuspieler-Urgestein Klaus Beer einwechseln. Auch dieser Satz ging mit 25:19 an EW III.

Dieser zweite 3:0 Erfolg sorgte für ein Dauergrinsen bei dem ein oder anderen Grufti, die anschließend siegestrunken bis in die späten Abendstunden die beiden Erfolge feierten.

Am morgigen Sonntag kommt es dann in der Albrecht-Dürer Halle zum emotionalen Spiel von der Verbrüderungs Mannschaft (Bleidenstadt, EW, VCW) Bleidenstadt II und den Grufties von Eintracht Wiesbaden, die auf Gennadi verzichten müssen!

Den Bericht schrieb: Steffen (Stups) Pfeiffer




2. Spieltag - Venimus, Vidi, Vici
29.09.2008 20:08:48

Am Sonntag trafen wir uns, um uns vor den Sonnenstrahlen in der Alb-recht Dürer Halle zu verstecken und nebenbei den TSV Bleidenstadt mit 3:0 und 75: 38 Punkten aus der Halle zu schießen. Sorry Uli ;-))).
Endlich konnten wir mal gegen einen schwachen Gegner unser Spiel durchziehen ohne uns an seinem Niveau runter ziehen zu lassen. Sorry Uli ;-))). Nur im zweiten Satz gab es eine kleine Phase der Unkonzent-riertheit, die aber mit einer Auszeit von unserem Coach Detlev wieder abgefangen wurde.
Viel zu Berichten gab es leider nicht, es war einfach viel zu schnell vor-bei. Man(n) kann auch leider keine Spieler hervorheben, weil die ganze Mannschaft, inbegriffen die Auswechselspieler, Coaches und Zuschauer, wie im ersten Heimspiel, als Mannschaft auftraten und jeder sein bestes gegeben hat (wir waren halt einfach gut drauf)…
so soll es sein und so kann’s ja auch mal weiter gehen. Der Knackpunkt ist, wenn wir wieder 3:0 Gewinnen, kommt bestimmt eine Krisensitzung beim Axel..... aber die wäre es mir wert....

Also, am 25.10. ab nach Winkel....

Ps. Harry, als 2. Schiri, kann man auch seine Arme/Hände zum Anzei-gen benutzen ;-)
Der Ex Hauptangreifer
TS Bleidenstadt 2 - Eintracht Wiesbaden 3 0:3 (10:25, 18:25, 10:25)
Den Bericht schrieb: Jürgen (Malle) Maletzki




3. Spieltag - Arbeitssieg bei der TG Winkel
05.11.2008 20:35:46

Beim Fußball würde man wahrscheinlich von einem "dreckigen 1:0" sprechen, so ähnlich könnte man jedenfalls unser 3:1-Erfolg beim Tabellen-Kellerkind TG Winkel bezeichnen. Konnten wir im 1. Satz noch an die gute Form der vergangenen Spiele anknüpfen und diesen souverän mit 25:15 gewinnen, so ging im zweiten Satz nach einer Umstellung leider etwas der Spielfluss verloren, den man dann prompt auch mit 23:25 verlor. Damit riß leider die bis dato anhaltende Zu-Null-Serie, aber jetzt ging es erst einmal darum, das Spiel überhaupt zu gewinnen. Nach einer erneuten Umstellung konnte man den dritten Satz wieder deutlich mit 25:16 gewinnen, jedoch witterten die Mannen aus Winkel nach wie vor ihre Chance und zeigten eine kämpferisch starke Leistung und kamen immer wieder über Aussen durch bzw. schlugen geschickt unseren Block an. Wir im Gegensatz konnten nicht den gewohnt guten Block stellen und mussten uns auf unsere Angriffsstärke verlassen, so dass der vierte Satz nur knapp und gegen Ende auch etwas mit dem Glück des Tüchtigen 25:23 gewonnen werden konnte. Während sich unsere Verfolger munter gegenseitig die Punkte klauen, bleiben wir mit diesem Sieg weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze und fahren am nächsten Samstag zum BezOL-Absteiger Michelbach.
Den Bericht schrieb: Thorsten (Vogel) Engel




4. Spieltag - Alle an Bord
11.11.2008 20:29:17

Bis auf Detlev Amma, unseren Langzeitverletzten, hatten wir am Samstag alle Spieler an Bord und sind daher mit 13 Mann zum Auswärtsspiel beim TV Michelbach gefahren. Wir hätten also auch zwei Teams stellen können. Nach einer sehr langen Einspielzeit ging es um 16:10 Uhr endlich los. Die Halle war kalt aber die Spieler waren heiß. Trainer Peter Gresch fing mit der Aufstellung Haas, Diefenbach, Pfeiffer, Engel, Gresch und Maletzki an. Mit einer guten Mannschaftsleistung haben wir den ersten Satz klar mit 25:16 gewonnen. Besonders Außenangreifer Maletzki kam über Außen immer wieder durch.
Es bestand keine Veranlassung zum Wechseln und es ging trotz einer langen Bank mit der gleichen Aufstellung in den zweiten Satz. Bis zum Stand von 15:13 war dieser Satz offen. Dies lang u.a. daran, dass der TV Michelbach es uns durch bessere Blockarbeit nun schwerer machte, zum Punkterfolg zu kommen. In der Schlussphase konnten wir jedoch durch klarere Angriffe und ein variableres Zuspiel den Satz ebenfalls klar mit 25:17 gewinnen.
Im dritten Satz spielten wir uns schnell eine 9:2 Führung heraus. Diese Führung haben wir trotz zahlreicher Spielerwechsel den ganzen Satz über behauptet und den Satz ebenfalls deutlich mit 25:16 gewonnen.
Es durften sich also letztendlich bis auf Neuzugang Mario Heisterbach, der noch geschont wurde, alle Spieler auf dem Feld auszeichnen.
Am Ende hieß das Endergebnis TV Michelbach – TuS Eintracht Wiesbaden 0:3 (16:25, 17:25, 16:25). Wir haben es wieder geschafft 3:0 zu gewinnen und unsere Bilanz damit auf 10:0 Punkte und 15:1 Sätze ausgebaut. Aber die nächste Krisensitzung im Avanti kommt bestimmt!

Am 23.11.2008 um 14:00 Uhr trifft Eintracht Wiesbaden III in der Sporthalle am Hexenturm dann auf Idstein.

Den Bericht schrieb: Tobias (Woodpecker) Holtbecker




5. Spieltag - Erste Saisonniederlage in Idstein
26.11.2008 19:19:33

Nach dem in Winkel bereits unsere Zu-Null-Serie riss, kassierten wir am Sonntag die erste Niederlage der Saison beim TV Idstein. Ohne Stups angereist gingen wir im ersten Satz zwar rasch in Führung, jedoch kippte der Satz in der Satzmitte und er ging 21:25 verloren. Wir setzten unsere schwache Vorstellung zu Anfang des zweiten Satzes fort, konnten diesen dann doch noch nach einer Steigerung im kämpferischen Bereich und mit guten Angriffen von Werner knapp mit 26:24 für uns entscheiden. Besonders Malle hechtete jedem Ball in seiner Reichweite hinterher und dieser Einsatzwille übertrug sich auf die Mannschaft, so dass wir auch gegen Ende des dritten Satz in Front lagen. Spätestens hier jedoch machte sich das Fehlen von Stups stark bemerkbar, denn in der Schlussphase konnte man sich nicht entscheidend durchsetzen und den Sack zu machen, am Ende stand ein ärgerliches 25:27. Hauptsächlich die Mitte und die Annahme blieben unsere Problemzonen, so dass sich Peter dafür entschied, im vierten Satz etwas mehr umzustellen. So kam Mario (auf Außen) zu seinem ersten Saisoneinsatz, Peter spielte nun auf der 3 und Werner Diagonal. Der Knackpunkt blieb jedoch die schwache Annahme, selbst wenn der Ball einmal brauchbar für einen Mittelangriff war, konnte man sich auch in dieser Aufstellung nicht durchsetzen. Am Ende stand es 18:25 und unser erstes Spiel war verloren.
Insgesamt konnten wir zu wenig an unsere starken Spiele anknüpfen, Idstein zeigte einfach mehr Biss und wir hatten wohl eher die Gedanken im Hinterkopf, dass wir 2 Mal in der letzten Saison siegreich gegen Idstein waren, als die Tatsache, dass beide Spiele nur äußerst knapp mit 3:2 gewonnen wurden.
An unserem nächsten Heimspieltag am 14.12.2008 werden wir wieder auf zwei starke Mannschaften treffen: Naurod und Kriftel III.

Den Bericht schrieb: Thorten (Vogel) Engel




6. Spieltag - Oldies“ von EW 3 sind Herbstmeister in der Bezirksliga West!
17.12.2008 18:15:56

Spitzenspieltag in der Bezirksliga West! Erster gegen Zweiten und Dritten.

Gegen den Tabellenzweiten und direkten Verfolger Naurod begannen wir konzentriert und konnten im 1. Satz früh eine Führung herausarbeiten. Überragend dabei – wie gewohnt – Stups auf Aussen/Annahme. Auch Malle spielte trotz leichter Oberschenkelzerrung eine gute 4, Gennadi das erste Mal als Libero, um die Annahme zu stabilisieren.
Zu Beginn des 2. Satzes dann ein Durchhänger mit schnellem 4-Punkte Rückstand, den wir erst zum 23:23 egalisieren konnten. Dabei zeigte Rolf bei seiner Einwechslung (1. Spiel nach über einem Jahr, da Klaus verletzt passen musste), dass er immer noch über ein starkes „Zuspielerhändchen“ verfügt. Dann leider zwei schlechte Annahmen und Satz 2 war weg.
Im dritten Satz ein auf und ab, Naurod punktete immer wieder über seine starken Aussenangreifer. Thorsten kam zur Entlastung für Tobias, bei 18:19 brachte dann der Doppelwechsel Rolf/Werner für Peter/Dirk - und damit 3 Angreifer am Netz - den letzten Kick zum Satzgewinn.
Im vierten Satz ging bei Naurod nicht mehr viel. Schnell lagen wir mit bis zu 13 Punkten vorne. Nach einigen Wechseln bei uns konnten Sie bis 24:17 aufholen. Aber letzten Endes ein klarer Sieg vor „Regionalliga-verdächtiger“ Kulisse von ca. 30 Zuschauern. Danke Fans !

Frisch gestärkt mit Kaffee und Kuchen dann gegen den Tabellendritten Kriftel 3 das erwartet schwere Spiel. Jung, gross gewachsen, dynamisch und technisch stark zogen Sie in den Sätzen 1 und 3 schnell davon. Einzig im 2. Satz und gegen Ende des 3. Satzes konnten wir phasenweise dagegenhalten.
Auf Stups hatten Sie sich eingestellt, gegen den starken Mittelblock gab es für Tobias und Harry über die 3 kaum ein Durchkommen. Einzig Malle und Stups, sowie gelegentlich Peter kamen über Aussen durch. Zu wenig gegen einen auch in der Abwehr starken Gegner.
Trotz teilweise mitreissender Ballwechsel und Abwehraktionen, mit Rustam als etat-mässigem Libero, waren wir in allen 3 Sätzen chancenlos. Weder die Doppelwechselstrategie mit Rolf/Werner, noch die Einwechslung von Mario und Werner im 3. Satz konnte daran etwas ändern.

Vorrundenfazit:
Herbstmeister mit 12:4 Punkten. Allerdings hätte Kriftel nicht 4 Punkte am grünen Tisch verloren, stünden Sie zu recht vor uns. Aber es gibt ja noch ein Rückspiel.
Durch Stups als überragenden Spieler auf Annahme/Aussen und Tobias als jungem (ist noch 30 !), ausbaufähigem Mittelblocker hat sich die Bandbreite unseres Kaders deutlich verstärkt. Dazu kam mit Mario auf Aussen eine weitere Alternative im Laufe der Vorrunde dazu. Trainings mit bis zu 15 Leuten, immer 11-12 Spieler zu den Spielen kann sich sehen lassen in einer Truppe mit 43 Jahren Durchnittsalter (die Neuen drücken den Schnitt ganz schön).
In der Rückrunde feiern wir hoffentlich nochmal mindestens 12:4 Punkte. Und zudem drei 50-jährige Geburtstage in 2009. Das wird hart. Wie immer halt.

Den Bericht schreib: Peter Gresch




7. Spieltag - Ein fast gelungener Heimspieltag
26.01.2009 19:53:11

Am 18. Januar war es dann wieder soweit neues Jahr und neues Glück. Der Herbstmeister (ooops, das sind ja wir) hatte wieder Gegner vor der Flinte und Bälle in der Hand. Außer Tobias und Werner waren wir vollständig und voller Vorfreude angetreten. Gegner an diesem Spieltag waren zuerst Bleidenstadt und dann Idstein.

Das Spiel gegen Bleidenstadt ist schnell beschrieben. Peter wechselte (durch das Fehlen von Tobias bedingt) in den Mittelblock und Mario hatte sein Debüt als Diagonalspieler. Stups durfte sich für das zweite Spiel ausruhen und coachte, was das Zeug hielt. Die ersten beiden Sätze musste er nicht eingreifen (25:15 und 25:15) und den Verlust des „verflixten“ dritten Satzes konnte auch er nicht verhindern. Die Annahme war irgendwie abhanden gekommen und häufige Einerblocksituationen luden die Bleidenstädter Außenangreifer zum punkten ein. Wir verloren den Satz folgerichtig mit 22:25. Im vierten Satz ließen wir dann aber keinen Zweifel mehr daran aufkommen, dass wir genug von diesem Spiel hatten und machten den Sack mit 25:13 zu. Alle Spieler spielten gewohnt sicher, Malle punktete im Angriff solide über Außen, Mario blockte was das Zeug hielt und Dirks Ballverteilung erlaubte allen Angreifern im Spiel zu glänzen.

Der nächste Gegner war Idstein. Mit ihnen hatten wir noch aus der Hinrunde ein Hühnchen zu rupfen. Ralph, bisher eher bekannt als Fan mit Trainingsbeteiligung und Lieferant von (Ankes) Kaffee und Kuchen sollte zum ersten Mal für Peter die Aufstellungszettel ausfüllen. Eigentlich ein einfacher Job, wenn da nicht noch der ein oder andere Eingriff während des Spielgeschehens von Nöten wäre.
Als Herbstmeister und frohen Mutes nach dem deutlichen Sieg aus dem ersten Spiel, legten wir dann auch los wie die Feuerwehr. Die Annahme stand, Stups und Malle besorgten es Idstein von Außen und der Block wurde immer besser. Das Gegenteil fand auf Idsteiner Seite statt. Zwei deutliche Satzgewinne für uns (25:15 und 25:18) waren dann die logische Folge und Ralph war fest überzeugt davon den leichtesten Job der Welt übernommen zu haben.

Dann war es wieder der „verflixte“ dritte Satz, der uns Kopfzerbrechen bereitete. Die Idsteiner verzichteten nun auf den weiteren Einsatz ihres Liberos (einer unserer besten Spieler) und gönnten ihrem entkräfteten Zuspieler eine Pause. Siehe da! Idstein führte gegen Ende des Satzes mit fünf (17:22) Punkten bevor wir den Turbo einschalteten und bis auf 23:24 rankamen. Der nächste Punkt war also ein absolut wichtiger. Es entstand ein spannender Ballwechsel der jäh durch Ulis Pfiff unterbrochen wurde. Was? Wie? Doppelberührung bei der Eintracht? Wann? Entsetzen und Empörung sorgten dann für den schnellen Satzgewinn für Idstein mit 23:25.

Im vierten Satz begannen dann die Kräfte bei den sechs Stammakteuren des Tages zu schwinden und Ulis Pfiff geisterte noch in den Köpfen herum. Nach wachsenden Problemen entschied sich Ralph dann so vielen Spielern eine kurze Ruhepause zu gönnen, wie es durch das Regelwerk möglich war. Wir spielten gut mit, setzten aber nicht mehr die Akzente und verloren den Satz ebenfalls knapp mit 23:25.
Im Tiebreak stand uns dann leider auch Mario nicht mehr zur Verfügung. Peter wechselte wieder auf die Diagonale und Thorsten sollte es in der Mitte nun für ihn reißen. Die Wechsel im vierten Satz brachten leider nicht die gewünschte Regeneration und wir verloren den Satz klar mit 9:15 und damit leider auch das Spiel.
Fazit: Trotz des verlorenen zweiten Spiels hatten wir einen tollen Spieltag, mit guter Stimmung, einer Menge Kampf und jeder Menge gelungener Aktionen. Detlev feierte nach langer Verletzungspause sein Saisondebut. Mario stellte sich als sehr gute Option auf der Diagonalposition heraus und die Bank zeigte sich einsatzbereit und sorgte für Wechsel ohne Leistungsverluste. Tobias und Werner hätten uns im zweiten Spiel bestimmt ein bisschen weitergeholfen.

Den Bericht schrieb: Ralph Wassmann




8. Spieltag - Wenn der Kasten Bier fehlt
14.02.2009 11:40:21

Nach eingängiger Spielanalyse des verlorenen Spiels gegen DJK Wiesbaden, war uns schnell bewusst, dass der Motivationsfaktor „Bier“ uns das verloren gegangene Spiel bescherte. Hat uns doch der Blick auf den Kasten während der Auszeiten in den vergangenen Spielen immer wieder neue Kraft geschenkt. Es war deutlich zu beobachten, wie hoffnungslos die Augen der Spieler nach der Energie des Hopfensaftes umherirrten.

Trotz Abwesenheit von Stups und Thorsten konnten wir im ersten Satz noch unsere Souveränität als noch Tabellenführer erfolgreich unter Beweis stellen. Besonders erfreulich war, dass Allrounder Peter (dieses mal als Brecher über die Mitte) im ersten Satz Akzente setzen konnte. Allerdings haben wir den Gegner beim Spielstand 24:17 unnötig gestärkt und ließen ihn noch mal auf 25:22 herangekommen.

In den Sätzen 2 bis 4 bauten wir dann sukksessive an Leistung ab. Schuld waren die durchwachsene Annahme durch die Bank weg und die fehlende Aggressivität im Angriff. Unser Gegner glänzte zudem mit einer sehr starken Abwehr und hatte es gegen unseren Einerblock einfach, sich durchzusetzen. Vor Allem Nummer 9 des Gegnerischen Teams kam über die Vier mit seiner sehr unkonventionellen aber effektiven Angriffsweise durch. Durch unseren schlechten Pass, konnte sich DJK Wiesbaden wunderbar auf einen Außenangriff verlassen und den Doppelblock erfolgreich stellen, was uns das Leben nur noch schwerer machte.

Fazit: Kasten Bier beim nächsten mal nicht vergessen und zusätzliche Trainingseinheiten in der Annahme und mehr Angriffstraining sind wohl nötig. Mittelmaß reichte nun mal gegen einen sehr abwehrstarken Gegner, wie DJK Wiesbaden nicht aus.

Den Bericht schrieb: Mario Heisterbach




9. Spieltag - Mit Rumpfteam gegen Aufstiegsfavoriten
01.03.2009 10:14:24

Nach der für uns doch relativ überraschenden Niederlage gegen DJK SW Wiesbaden, fuhren wir optimistisch aber ohne Druck zum schweren Auswärtsspiel nach Kriftel. Allerdings war das Fehlen von Thorsten Engel, Peter Gresch, Steffen Pfeiffer und Werner Stannik zu beklagen. Da das erste Spiel schnell zu Ende war und es auch noch Probleme mit dem Auto gab, fehlten zu Beginn zusätzlich noch Rustam Ghazaryan und Gennadi Oleinik.

Trotzdem haben wir im ersten Satz gegen TUS Kriftel 3 gut angefangen und kamen immer wieder gegen einen starken gegnerischen Block zu Punkten. Bei dem Spielstand von 16:16 machte der Gegner sogar drei leichte Fehler, so dass wir 19:16 in Führung lagen. Dann legte Kriftel aber einen Gang zu und wir schafften es nicht mehr bedingt durch eine ungenaue Annahme unsere Angriffe in Punkte zu verwandeln. Damit verloren wir den ersten Satz schließlich mit 25:20.
Im zweiten Satz wollten wir vor allem die Annahme verbessern, um unseren Spielaufbau zu stärken. Allerdings gingen wir nicht mit der nötigen Entschlossenheit und dem nötigen Kampfgeist aufs Spielfeld. Schnell hatten wir uns einen Rückstand eingefangen, der immer größer wurde und dazu führte, dass wir den Satz schließlich sang und klanglos mit 25:9 abschenkten.
Im dritten Satz konnten wir uns wieder etwas fangen. Vielleicht hätte Ralph Wassmann, unser Coach an diesem Spieltag, schon früher mal laut werden müssen. Trotzdem konnten wir Kriftel auch in diesem dritten Satz nie in Gefahr bringen und verloren mit 25:16.
Das Endergebnis des Spiels TUS Kriftel - TuS Eintracht Wiesbaden also 3:0 (25:20, 25:9, 25:16). Das einzig positive an diesem Spiel war, dass wir mal wieder einen Kasten Bier nach dem Spiel hatten, den wir zwar nicht verdient hatten, aber brauchten!

Am 28.02.2009 um 14:00 Uhr trifft Eintracht Wiesbaden III in der Gerhard-Hauptmann-Schule auf die TG Naurod.

Den Bericht schrieb: Tobias (Woodpecker) Holtbecker




10. Spieltag - Entschlossenheit und gute Stimmung ...
02.03.2009 19:04:01

... waren die Grundpfeiler für unseren Auswärtssieg bei der TG Naurod. Getreu unseres Saison-Mottos "Venimus, sahen und siegten" traten wir mit unserem Co-Co-Co-Coach Ralph in der eigenen Heimspiel-Halle etwas ersatzgeschwächt (z.B. musste Peter deshalb seinen Skiurlaub etwas nach hinten schieben), aber dafür umso entschlossener, unser Spiel gegen den Tabellen-Dritten an. Doch halt, trotz der gewohnten Umgebung (Naurod muss in dieser Saison einige Heimspiele in der Gerhart-Hauptmann-Schule durchführen) waren ein paar Dinge etwas anders als bei unseren Heimspielen: Hört man sonst sofort unsere bekannt gute "Heimspiel-Mucke", schlägt einem sonst der Duft von Wasis Senseo-Maschine und des Kuchens seiner Freundin entgegen, ist sonst die Halle relativ gut gefüllt mit lautstark anfeuernden Zuschauern, trafen wir am Samstag auf eine Geister-Kulisse, ohne "Mucke" (also ohne Thorstens Russendisco - Anmerkung der Redaktion) und wenig Stimmung. Für letzteres sorgten jedoch wir dann schnell und stimmgewaltig, schließlich wollten wir nach drei verlorenen Spielen mit mäßigen Leistungen endlich einmal wieder einen "Zweier" einfahren. Entschlossen gingen wir von Anfang an zu Werke, machten weniger Fehler als der Gegner und setzten die erst kurz vor dem Spiel ausgegebene neue Spieltaktik erfolgreich um (man höre und staune, so alt, und doch noch lernfähig...). Unser Zuspieler Dirk konnte speziell die beiden 3er auf dem Spielfeld (Harry und Peter) erfolgreicher in Szene setzen als zuletzt. Durch zwei extrem starke Angabenserien in der Mittel- und Endphase des ersten Satzes konnten wir uns diesen mit 25-18 souverän sichern. Der zweite Satz lief dann nicht ganz so gut, Naurod wurde immer stärker und drehte langsam auf. Der komplette Satz war vom Spielverlauf her recht eng, jedoch liefen wir konstant ein bis zwei Punkte hinterher, auch aufgrund unserer etwas schwächer gewordenen Annahme. Gennadi wurde zwar zur Stabilisierung der Annahme/Abwehr eingewechselt, konnte aber in der hitzigen Schlussphase nicht die Wende bringen. Am Satzende stand es 21-25. Der dritte Satz begann mit einer guten Angaben-Serie von Stups, der auch sonst eine hervorragende Leistung bot, und wir konnten uns einen komfortablen Vorsprung erspielen, den wir bis zum Satzende (25-18) halten konnten. Im vierten Satz bekamen wir sowohl in der Annahme als auch im Angriff über Außen Probleme, so dass wiederum Gennadi, dieses Mal eingewechselt für Malle, die Wende bringen sollte. Trotz der nun etwas sicheren Spielweise reichte es aber nicht mehr für den Satzgewinn aus, er ging mit 21-25 verloren. Nun mussten wir in den Tie-Break. Diesen begannen wir sehr unkonzentriert, schnell setzte sich Naurod etwas ab. Aber aufgrund unserer starken Angriffe, hauptsächlich Stups und Mario setzten sich, wie auch in den Sätzen zuvor, immer wieder entscheidend durch, und unserer recht beständigen Blockarbeit konnten wir uns zurück kämpfen und gewannen den Tie-Break mit 15-12. Den Schlusspunkt setzte Malle mit einer starken Einzelaktion und sorgte damit trotz seines etwas durchwachsenen Auftritts für einen guten Abschluss + das Ende der "schwarzen Serie" unseres Co-Co-Co-Coaches.
Fazit: Gute Stimmung -> besser ist das! Bier in der Kneipe bis halb drei -> macht sorgenfrei!
Im(mit) (Hessen-)Ka(t)der: Harry, Peter, Stups, Malle, Dirk, Mario, Ralph, Gennadi und Klaus.
Den Bericht schrieb: Humpelfuß-Thorsten




11. Spieltag - Kurzzusammenfassung
20.03.2009 17:07:56

Kurzzusammenfassung:
1. Satz: Bomben Start. Gut gespielt. Gut geblockt und knapp (23:25) verloren. Eigentlich ein Satz der Mut machte und mit dem alle zufrieden sein konnten.
2. Satz: Plätscherte so vor sich hin. Eigentlich (!) gut gespielt. Außen zeichneten sich schon Probleme ab. Zwei Aufschläge beim Stand von 20:21 und 21:22 verschlagen und dann 22:25 verloren. Ein Satz der auf das Gemüt drückte.
3. Satz: Schlechter Start, mental gebrochen. Es klappte irgendwie nicht mehr (vor allem auf der Außenposition und im Block) und so war er schnell vorbei. Schade war der Hänger.

Was hätte der Coach besser machen können:

Im dritten Satz hätte ich einfach auf 4:2 umstellen sollen, um irgendwie noch einmal mit Mario Power über die Außenposition zu bekommen. Im Block in der Diagonalen hatte er nicht so sehr viel Erfolg an diesem Tag, also wäre dieser Wechsel möglich gewesen.

Die Kurzzusammenfassung schrieb: Ralf (Wasi) Wassmann

Fazit: Zwei Sätze, die umkämpft waren und in denen wir unsere Möglichkeiten an diesem Tag ausschöpften (also völlig ok) und ein Satz, der völlig an uns vorbei lief.

kleine Ergänzung (von Thorsten "Vogel" Engel):

- Alle waren so pünktlich, dass Mario spontan 2 volle Flaschen Bier dem Gott der Pünktlichkeit vor der Halle opferte :-)

- Meine Meinung: Im dritten Satz hatten wir alle einen Durchhänger, in so einer Situation kann ein Coach bei uns nichts "besser machen", das lag in erster Linie an uns Spielern




12. Spieltag - "Grufties" beenden Saison mit 2 Heimsiegen erfolgreich
03.04.2009 21:25:05

Mit nahezu kompletter Aufstellung, einzig Peter spielte für den erkrankten Mario nach längerer Zeit wieder mal auf Diagonal, dafür Thorsten (starke Vorstellung) in der Mitte, gingen wir in das Spiel gegen den Drittletzten Michelbach.

Die Gäste, die zum sicheren Klassenerhalt noch einen Satzgewinn brauchten, gingen entsprechend motiviert in die Partie und lagen in allen Sätzen schnell mit 3 oder 4 Punkten vorn. Erst ein "Aufrüttel"auszeit von Coach Ralf brachte jeweils die Wende. Über unsere beiden starken Aussenangreifer Malle und Gennadi - machte den Spieltag seines "Volleyball"Lebens (hätt´ der "Bub" ´mal so die ganze Saison gespielt) - konnten wir immer wieder punkten und so Satz 1 deutlich und Satz 2 knapp mit 25:23 gewinnen.

Im 3. Satz lagen wir dann schnell (wieder) mit 3:9 hoch hinten und konnten hier, trotz kurzzeitiger Einwechslung von Stups, nicht die Wende schaffen. Über 8:16 und 12:20 verloren wir deutlich. Entsprechend die Freude bei Michelbach. In Satz 4 brachte dann nach Rückstand 2:6 eine Angabenserie von Stups zum 13:8 einen Vorsprung, den wir sicher zum 3:1 Sieg verteidigen konnten. Sehr zur Freude unserer tapferen Fans und Ehemaligen John und "Brandy".

Gestärkt mit Anke´s Kuchen (lecker !!!) ging es in Spiel 2 gegen den bereits abgestiegenen, und mit einer Rumpftruppe angetretenen, TV Winkel. Hier konnten sich vor allem unser "Oldie, but Goldie" Klaus (für Peter) auf Diagonal mit einigen spektakulären Bällen, sowie Tobias in der Mitte und Gennadi (den hatten wir ja schon gelobt) auszeichnen.
Und: Coach Ralf gab bei Einwechslungen in den Sätzen 2 und 3 als Zuspieler sein Saisondebüt ! Da konnte nur ein klares Touche und 3:0 das logische Ende sein.

Fazit:
Mit 20:12 Punkten auf Platz 4 hinter den punktgleichen Teams von Naurod - hatten wir 2x geschlagen - und Schwarz-Weiss Wiesbaden - 1:1, ärcherlich (uff hessisch), schliesslich langjähriges Ex-Team von Trainer Peter und Coach Ralf - haben wir sicher eine gute Saison gespielt. Die Youngsters (war´n die gross... und jung) des souveränen Meisters Kriftel 3 (6 Minuspunkte, davon 4 am grünen Tisch und eine 2:3 Niederlage im 1. Saisonspiel in Naurod) mit nur einem Satzverlust in der Rückrunde (!) waren sicher unerreichbar.
Nimmt man allerdings unseren spektakulären Start mit 15:1 Sätzen, 10:0 Punkten, mit einem überragenden Stups zum Maßstab, so wäre sicher mehr drin gewesen. 2 Niederlagen gegen den Tabellenfünften Idstein, sowie eine ärgerliche Schlappe in Hochhheim mit den "letzten Mohikanern" (mit Stups, Peter, Harry und Detlev fehlte ein kompletter Sturm) verhinderten aber den Sprung auf Tabellenplatz 2.

Sei´s drum, Bezirksliga wir kommen wieder !!!

Den Bericht schrieb: Peter (Truba) Gresch


 
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