1846-1996: 150 Jahre Eintracht Wiesbaden
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Saison 2007/2008

Mannschaftsbild 2007/2008
von links:
Christian Beermann (3), Dennis Friedrich (11), Jannis Koch (9), Alex Schwab (1),
Marius Wiche (8), Bastian Thomas (5), Jörn Knuth (22), Fabian Buchholz (13),
Tim Gorbauch (23), Marc Fritsch (7), Jochen Wolf (4), Dirk Ullmann (17)

es fehlen: Fabian Dursch, Sven Becker, Thorsten Jordan

Abschlusstabelle

Regionalliga Süd-West
MannschaftSPGEVESätzePunkte
1VC Eintracht Mendig1817152:1434:2
2Eintracht Wiesbaden1814445:2328:8
3DSW Darmstadt1811743:3022:14
4TSG Bretzenheim1810841:3620:16
5TSV Speyer1810838:3520:16
6Internat Frankfurt II1881032:3816:20
7SSG Schwarzenh./Griesb.1861228:4212:24
8TV Göttelborn1861226:4512:24
9TV Bommersheim1851330:4610:26
10TV Bliesen1831522:486:30



Philippsen bleibt Trainer der Herren I
03.09.2007 09:02:02

Wer hätte das gedacht. Am 19.08.2007 war es Perfekt. Holger Philippsen wird/bleibt Trainer der ersten Herrenmannschaft. Erste Herrenmannschaft? Wer war das noch mal? Auch wenn unsere Homepage immernoch nicht auf dem Stand der Zeit ist, die Herren I von Eintracht Wiesbaden spielt in der nächsten Saison in der Regionalliga.

Den Gerüchten um einen Start in der zweiten Liga muss man ganz klar eine Absage erteilen.

Mit den Neuzugängen Thorsten Jordan, Fabi Dursch, Dennis Friedrich, Sven Becker, Alex Schwaab und Jannis Koch haben wir ein Team das oben mitspielen kann und genau das ist auch beabsichtigt.

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist entgegen des heutigen Zeitungsberichtes nicht von einer Sperre für die RMV-ler auszugehen, solange der RMV die Verträge kündigt und eine Freigabe erteilt. Wir wollen mal das Beste hoffen.




Ohne 10 gespielt 6 / EW besiegt Jordys Lizenzteam
03.09.2007 14:23:27

Am letzten Wochenende fand für unsere neue/alte Herren I (Qualität setzt sich durch) das Vorbereitungsturnier in Bad Soden statt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, „in welcher Halle spielen wir überhaupt?“, fand sich die Mannschaft in der Halle in Kriftel ein, um sich auf die Saison vorzubereiten.

In der Vorrunde traf man auf die Mannschaften vom DSW Darmstadt, TV Mömlingen und die erste Garnitur des Volleyballinternats Frankfurt. Im ersten Spiel des Tages traf man auf das Internat, alte Bekannte aus der letzten Saison. Nach starkem Beginn wurde der erste Satz gewonnen. Man sah jedoch, dass sich die Arbeit im Internat auszahlt. Die Jungs, in der letzten Saison noch zweimal durch Eintracht alt II/neu I besiegt, haben sich mächtig weiterentwickelt und konnten somit das Spiel noch 2:1 gewinnen. Einen gelungen Einstand vollzog Jannis Koch, der direkt im ersten Spiel zeigte, dass er bei der Eintracht angekommen ist. Eine Auszeit beendete er mit den Worten „es muss einfach mehr an Möpse gedacht werden“ nachdem es im Spiel nicht so lief. Außerdem ließ er sich in einem Augenblick völliger Euphorie zu Solo-„Eintracht“-Schlachtrufen hinreißen.

Im zweiten Spiel wurde ein wenig umgestellt. Bastian Thomas ging auf die Mittelblockerposition und unsere Außenangreifer wechselten sich auf der Liberoposition ab. Nun ging es gegen Mömlingen. Auch in diesem Spiel gab es Höhen und Tiefen. Ganz nach dem Motto „Wir spielen so viele Sätze wie nur möglich“, gingen wir wieder über drei Sätze. Diesmal sollten wir jedoch das glücklichere Ende für uns haben und gewannen mit 2:1.

DSW Darmstadt hieß der Gegner im letzten Spiel des Tages. Wir trafen auf einen alten Bekannten. Daniel Krpalek, Libero der H1 aus der letzten Saison, hat sich unserem Ligakonkurrenten angeschlossen. DSW lief nicht in Bestbesetzung auf und wurde deutlich mit 2:0 besiegt.

Nun konnte der gesellschaftliche Teil des Abends beginnen. Im Restaurant traf man auf die SG Rodheim, ach ne RMV II. Jordy nahm das zum Anlass den Jungs mal zu erklären von wo nach wo welche Lizenzen gelaufen sind… Sie waren überrascht. Nach dem Abendessen gings zur Fete. Auch hier stellte Jannis unter Beweis, dass er absolut ins Team passt. Unser neuer Zuspieler Alex Schwab ließ auch nicht lange bitten und war direkt mittendrin, statt nur dabei. Jordy und Daniel kümmerten sich speziell um die jüngeren Spieler. Ab 1 Uhr machten sie Marius und Jannis darauf aufmerksam, dass es doch Zeit wäre ins Bett zu gehen, damit sie morgen fit sind. Jannis nahm das wörtlich, legte sich ne halbe Stunde hin um dann wieder auf der Tanzfläche zu erscheinen. Nach und nach verabschiedeten sich die Spieler in Halle oder ins Auto um sich auf den nächsten Tag vorzubereiten.

Neuer Tag, neues Glück. Und das ist wörtlich zu nehmen. Wir hatten erst das zweite Spiel und mussten das erste nicht mal pfeifen. Also etwas länger Zeit um fit zu werden, was aber nur bedingt gelang. Erster Gegner sollte der TUS Kriftel sein. In einem starken ersten Satz konnten wir dem Favoriten lange Zeit auf Abstand halten und als es am Ende knapp wurde und drauf ankam noch eine Schippe drauflegen und den Satz gewinnen. Im zweiten Satz lief es nicht mehr rund und man musste den Satz klar abgeben. Auch im dritten Satz konnten wir nicht mehr an die Leistung des ersten Satzes anknüpfen und verloren am Ende verdient mit 1:2.

Wir spielten nun um die Plätze 4-6. Erster Gegner sollten die „Lizenzdiebe“ (Wir wünsche Euch viel Erfolg in der 2.Liga!) aus Rodheim sein. Zu diesem Spiel war der Kader wieder geschrumpft, so dass wir gerade 6 Spieler aufs Feld brachten. Wie im gesamten Turnier war unsere Leistung mit Höhen und Tiefen besetzt. Wie am gestrigen Tag hatten wir im zweiten Spiel das bessere Ende auf unserer Seite und schlugen Rodheim mit 2:1.

Im letzten Spiel trafen wir auf Dresselndorf. Hier machte sich der Substanzverlust der Mannschaft deutlich bemerkbar. Sowohl der erste Turniertag, die fehlenden Spieler als auch die Party zollten ihren Tribut. Aus der müden Mannschaft ragten vor allem Bastian Thomas, der eine sensationelle Leistung auf der Mittelblockposition ablieferte, und Marc Fritsch, der die Strapazen am besten kompensierte, heraus. Man mühte sich, der Geist war willig, aber das Fleisch schwach. So wurde das Spiel sang- und klanglos mit 0:2 verloren.

Fazit des Turniers ist, dass die neuen Spieler in der Mannschaft integriert sind und dass wir mit unserer Leistung zufrieden sein können. Wir können gegen starke Teams mithalten und sie auch schlagen, auch wenn wir auf viele Stammkräfte verzichten müssen. Nun werden wir uns weiter vorbereiten um nächstes Wochenende im Pokal, aber vor allem am ersten Spieltag in Schwarzenholz einen guten Start in die Saison zu haben.


Schönen Tag noch...

Fabe




DVL besteht auf Sperre von Friedrich, Jordan und Becker
11.09.2007 13:31:46

Bundesspielordnung 8.7.2:
"In den Lizenzligen kann eine Spielrechtsübertragung nur nach Abschluss der Spielrunde erfolgen. Sie muss bis zum Aschluss des Spieljahres vollzogen sein. In Abweichung von 8.7.1 müssen mindestens 4 Spieler wechseln, die jeweils in mindestens 5 Meisterschaftsspielen der das Spielrecht übertragenden Mannschaft eingesetzt waren.
Diese Spieler dürfen abweichend von der 8.3.1 frühestens am 31.12 des Jahres zu einem anderen Verein wechseln, für den sie frühestens zum 01.01 des folgenden Jahres spielberechtigt sind."

Ließt sich recht eindeutig.

Macht man sich aber die Mühe und ließt den Abschnitt 8 komplett, muss man zu folgendem Ergebnis kommen. Die DVL versucht ein willkürliches Verschieben von Spielrechten zu verhindern.

So müssen mindestens 75% der Mitglieder eines Vereins einer Spielrechtsübertragung zustimmen und gleichzeitig mindestens 4 Spieler den Vereinswechsel vollziehen. Geschützt werden aus meiner Sicht Verein und Spieler vor Funktionären wich ich einer bin, die z.B. aus finanziellen Gründen das Spielrecht für eine Spielklasse verkaufen könnten (wirklich nur ein Beispiel ohne Bezug zu RMV).

Die wiesbadener Spieler hatten nichts anderes vor als weiterhin in Wiesbaden Volleyball zu spielen. In der gleichen Halle, zu den gleichen Trainingszeiten, nur unter einem anderen Vereinsnamen. Sie gehen weiter in die Wiesbadener Halle, trainieren zu den gleichen Zeiten, nur ihr neuer Verein ist nicht da. Sie müssen hinnehmen, dass ihr neuer Verein den Trainingsort von Wiesbaden nach Rodheim verlegt. Vor Weihnachten dürfen sie für Wiesbaden nicht am Rundenbetrieb teilnehmen. Hier kommen Zuschauer in die Halle um eben diese Spieler zu sehen. Nach Weihnachten ist die Regionalliga mehr oder weniger vorbei. Es verbleiben lediglich 5 von 18 Spielen.

Mir stellt sich mir die Frage, ob das auch mit Rhein-Main-Volley Erfurt so gehandhabt worden wäre.

Ich möchte nicht, dass das wieder falsch verstanden wird. Weder Rodheim noch Rhein-Main-Volley sind schuld an dieser Situation. Der Antrag auf Freistellung der Spieler wurde sogar von RMV gestellt.

Die DVL hält sich streng an den Wortlaut der Bundesspielordnung. Das eigentliches Ansinnen dieser Vorschriften in Puncto Vereinswechsel und Spielrechtsübertragung wird völlig außer Acht gelassen. Der sportliche Gedanke, der letztendlich Ausschlaggebend sein sollte, wird hinter Paragraphen versteckt und mit Worthülsen entschuldigt.




Schwarzenholz chancenlos!
16.09.2007 15:44:00

Samstag, 15. September 2007. Strahlender Sonnenschein und endlich mal wieder Temperaturen von über 20°.
Der Tag hätte auch zu schön werden könne, doch ging es gleich am ersten Spieltag ins Saarland zu Schwarzenholz/Griesborn.

Nach massig Kuchen und 1.5 Stunden fahrt trafen wir Punkt 18 Uhr in der saarländischen Halle ein.
Diese glich vielmehr einer Eissporthalle als einer Sporthalle wie wir sie kennen. Diese Schlitterpartie hatte auch einen Zwischenfall zur Folge. Zuspieler Tim Gorbauch rutschte beim Einspielen aus und war für den Rest des Tages außer Gefecht gesetzt. Gute Besserung!!!

Im ersten Satz gab es für Scharzenholz nicht viel zu holen. Teilweise lagen wir dank guter Annahme, effektiven Angriff und wenig Eigenfehlern mit 8 Punkten vorne.
Viel ging dabei über Außen, wo Jannis Koch und Marc Fritsch eine sensationelle Quote hatten.

Wäre der zweite Satz genauso gelaufen wie der erste, so hätten wir es vielleicht auch mit unter einer Stunde reiner Spielzeit aus der Halle geschafft.
Doch kam es ein wenig anders…

Anfangs lief bei uns nicht viel zusammen und so lagen wir schnell mit 5 Punkten im Rückstand. Nach der Einwechselung und einem Monsterblock von Bastian Thomas kamen wir immer besser ins Spiel.
Der Gegner unterlag dabei dem Druck, den wir zu Ende des Satzes wieder aufbauen konnten. So zeigte die Tafel nach 21:17 für Schwarzenholz bald 21:21 und kurze Zeit später 22:25 für uns an.

Zu Beginn des dritten Satzes unterlief Traininer Holger Philippsen ein Fehler. „Wir spielen so weiter wie wir aufgehört hatten“ ließ er verlauten, doch merkte er schnell, dass er da was falsch gemacht hatte. Und das schon am ersten Spieltag…
So nahm Bastian Thomas wieder auf der Bank platz und meine Wenigkeit durfte wieder ran.
Wir knüpften wieder an die Leistungen des ersten Satzes an und konnten mit druckvollen Angaben die gegnerische Annahme stark unter Druck setzen. Nach dem abschließenden Block von Fabe Buchholz war der erste Spieltag der Saison 2007/2008 auch schon vorbei.

Anschließend ging es noch zu McDonalds um unser leibliches Wohl zu befriedigen. 2 Autos kamen an, doch das 3 blieb lange Zeit verschollen. Mit einer halbstündigen Verspätung trafen auch die letzen 4 Nachzügler nach kleiner Odyssee auf der A1 ein.

Abschließend bleibt zu sagen. Qualität setzt sich eben durch!!!

Marius

PS: Hätte Marius den PC im Griff, hätte man den Bericht auch schon am Sonntag lesen können.

Basti




Herren I mit Sieg und Niederlage im Pokal
10.09.2007 09:36:01

Mit sieben Mann fuhren wir zum Pokal nach Darmstadt. Dort traf wir im zweiten Spiel des Tages auf Orplid Frankfurt. Nach einem schwachen und zu recht verlorenen ersten Satz kamen wir immer besser in Fahrt und gewann das Spiel, nach einem noch umkämpften zweiten Satz, letztendlich deutlich und verdient mit 3:1. Christian Beermann und Jannis koch hielten hier die Annahme stabil und Ralf Schütte-M. spielte wie in besten Zeiten auf der Diagonalen.

Leider musste Christian Beermann aus "familiären" Gründen nach dem ersten Spiel abreisen. Die nicht mehr so konstante Annahme machte uns das Leben schwer und gab nach der Verletzung von Jannis Koch schließlich den Ausschlag zu gunsten von Bommersheim. Zudem war zu merken, dass den verbliebenen sechs Spielern am Ende etwas die Kraft fehlte. Das Spiel ging mit 3:1 verloren. Erfreulich hierbei ist, das erste Wochenende im Oktober bleibt spielfrei.




Abenteuer Regionalliga beginnt
20.09.2007 15:04:29

Aus dem Newsarchiv

"Am kommeneden Samstag, den 22. September 2002, um 20.00 Uhr fällt der Startschuss zur Regionalliga-Saison 2002/03 für die Herren 1 der Eintracht. Gegener wird 2.Liga-Absteiger SG Rodheim sein...mehr dazu"

Am Samstag ist es genau 5 Jahre her, dass die Eintracht Herren in ihre erste Regionalliga Saison starteten. Wer morgen in die Halle kommt könnte denken, es hat sich nicht viel verändert. Drei bis Vier neue Spieler. Holger ist jetzt Trainer. Sonst alles beim alten. Ob sich neben unseren erschlaffenden Körpern noch mehr verändert hat könnt ihr euch am Samstag ab 20.00 in der Halle am 2. Ring ansehen. Der Eintritt ist frei und die Getränkepreise im Keller. Na dann prost.




Was war denn das?
24.09.2007 07:43:32

Katja Schneider, Samstag, 22.09.2007, 19.05 Uhr: "Egal wie wir in der letzten Saison gegen Speyer gespielt haben, wir werden heute nicht so schlecht aussehen. Wir werden wie Gewinner aussehen, egal ob wir gewinnen oder verlieren. Egal ob wir hoch zurück liegen oder führen, wir werden wie Gewinner aussehen."

Und wer wie der Gewinner aussieht gewinnt wohl auch. Einen Teil des deutlichen 3:0 über Speyer muss man wohl den Schwächen des Gegners zuschreiben. Aber aus einer so stabile Annahme konnte Alex Schwab seine Angreifer hervorragend in Szene setzen. Hierbei ist Fabe Buchholz besonders zu erwähnen. Der Mittelblocker der in der letzten Saison viel Zeit auf der Bank verbrachte, zeigte im zweiten Spiel in Folge, dass er nicht nur in der Regionalliga spielt, sondern auch da hin gehört.

Speyer war zwar als starker Gegener angekündigt, konnte die Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Nächste Woche wird das jedoch anders aussehen. Am 29.09 kommt das Team aus Mendig nach Wiesbaden. Mendig hat die letzten beiden Spielzeiten jeweils als Meister beendet und möchte dies mit Sicherheit wiederholen. Mal sehen ob wir dieser Mannschaft etwas entgegen zu setzen haben.




Schön sein ist nicht alles ...
30.09.2007 19:47:43

Wir hatten uns eigentlich vorgenommen befreit aufzuspielen um immer mit einem Lachen über das Spielfeld schweben zu können, doch nach einem ersten Satz, der sehr deutlich an die hochmotivierten Mendiger ging, war das Lachen schon sehr klein geworden.
Im zweiten Satz lief es dann zwar besser, dennoch waren wir immer noch ein paar Punkte von einem Satzgewinn entfernt. So entschied sich unser Coach seinen einzigen und für solche Krisensituationen ausgebildeten Ersatzspieler J. Wolf zu bringen.
Dies führte zu Stabilisierung unserer Leistung und senkte den „Quotefehler“, sodass wir im dritten Satz die entscheidenden Punkte zum Satzgewinn machten.
Doch im umkämpften vierten Satz fehlte dann einfach die Ruhe und die Routine um die Chancen, die uns Mendig bot, zu nutzen. So verloren wir auch den vierten Satz und damit das Spiel, in dem wir uns zumindest in den beiden letzten Sätzen sehr gut verkauft hatten.
Nach zwei schwachen und zwei starken Sätzen gegen den Meister aus Mendig ist Trainer Sir Holger Philippsen eines klar geworden: Trotz des guten Aussehens seiner Jungs gibt es noch mentale Schwächen, die uns gegen so einen erfahrenen Gegner wie Mendig zu viele Punkte kosten, um für eine Überraschung zu sorgen. Schön sein ist eben nicht alles ...




Gewinnen ist einfach geiler!!!!
03.10.2007 20:00:39

Herren 1 mit Berg- und Talfahrt am Tag der deutschen Einheit. Nach einem Wechselbad der Gefühle gewinnen die H1 ihr Heimspiel gegen Darmstadt nach zwei Stunden Spielzeit mit 3:2!

Man oh Mannsen, was war das für ein auf und ab an diesem Feiertagsspieltag!
Trotz des frühen Spielbeginns erwischten wir den wacheren Start und zeigten eine souveräne Leistung im ersten Satz. Dieser war schnell mit 25:17 für uns entschieden und Darmstadt wirkte nicht als Gegner der uns gefährden könnte....
Doch im zweiten und dritten Satz hatten wir dann beschlossen, einfach mit weniger Siegeswillen und ohne eigenen Aufschlag das Spiel zu gewinnen, was leider in die Hose ging.
Also lagen wir plötzlich mit 2: 1 Sätzen hinten.
Der vierte Satz war dann dank steigenden „Quote-Aufschlag“ sehr lange ausgeglichen. Dennoch hatten wir dann bei einem Stand von 22:24 zwei Matchbälle gegen uns. Da schien alles schon entschieden: T. Jordan hatte sich schon umgedreht, T. Gorbauch war sich ein Äppler holen gegangen und V. Brühl klärte schon ab, was man mit dem Feiertag jetzt noch anfangen könnte.
Alles sollte anders kommen, denn wie Marc Fritsch so treffend zu sagen pflegt:
„Gewinnen ist einfach geiler“ !!!!!!!
So wehrten wir drei Matchbälle ab, gewannen den vierten Satz (27:25), zeigten noch mal Siegeswillen, Teamgeist, gute Aufschläge, stabile Annahme, einen super aufspielenden Fabian Buchholz und großen Kampfgeist und sicherten uns so auch verdient den Tiebreak!

Abschließend bleibt nur zu sagen: (mit Zeigefinger wackelnd) „DANNY BOY“ !!!




„Im Saarland verliert man nicht!“ Pt. 2
14.10.2007 16:07:05

Auch im fünften Spiel der Saison bestätigte das Eintracht-Team seinen Ruf als Aufstiegsmitfavoriten, der sich ganz unverhofft bis ins Saarland verbreitet zu haben scheint. Beim 3:0 Sieg gegen den engagierten Aufsteiger TV Göttelborn aka Quigö konnten die rund 70 Zuschauer allerdings nicht gerade beeindruckt werden, auch nicht von Fabi, der allerdings das optische Niveau der ohnehin wieder wunderschönen Eintracht noch einmal anheben konnte, nachdem der kurzfristige Ausfall von Jochili schon böses vermuten ließ.

Bei seiner Heimpremiere wirkte der Gegner zu beginn sehr nervös, kam in der Annahme nicht mit den eher dankbaren Angaben unserer Seite zurecht. So entschieden wir uns dann wohl die Hälfte der Angaben ins Netz oder ins Aus zu werfen. Alles in allem gabs dennoch im ersten Satz weder Highlights noch Probleme, so dass er mit 25:19 beendet wurde. Im zweiten Satz kamen die Quigös dann annähernd an unsere Sideoutstärke heran, so dass der Satz lange ausgeglichen blieb. Zum Schluss wurde aber der unterschied der beiden Teams deutlich. Während der Aufsteiger mit nur zwei guten Angreifern agierte, hatten wir in jeder Rotation drei Angreifer, die normalerweise fähig sind, die gegnerische Abwehr zu zerschießen, wenns auch heute nicht allen gelungen ist…
In der Satzverlängerung konnten wir auch diesen Satz mit 28:26 gewinnen.
Der dritte Satz verlief ähnlich wie der zweite. Der Gegner schien bereits am Limit. Die Eintracht kämpfte weiterhin mit sich selbst, dem beißenden Chlorgeruch der Schwimmbadvorhalle und der gefährlichsten Waffe der Quigös, den Fanfaren, die jeden terrorisierte, der den Ball holen wollte. Wir ließen den Abend dann nach dem 25:24 locker ausklingen. Der Matchball wurde auch irgendwie verwandelt. Was ist also das Fazit dieser Saarlandreise? Eintracht vs. Saarland 6:0? Pflichtsieg? Nur noch einmal Saarland diese Saison? Sucht euch was aus! Bis die Tage ...




Eintracht: 9 - Saarland: 0
21.10.2007 15:40:17

Das Saarland bleibt ein gewohnt guter Gastgeber, denn auch im dritten Spiel in Ost-Frankreich wollte die Heimmannschaft keinen Satz gewinnen!
Mit einem grandiosen 3:0 (25:21;25:22;25:22) übernimmt die Herren 1 die Tabellenspitze und ist damit gerüstet für die zweiwöchige Spielpause.

Was soll ich sagen, ich libbe das Saarland einfach soo viiel!!!
Eine lange nie enden wollende Anfahrt durch unerforschte Gebiete unserer BRD zu Beginn des Tages.
Nur acht Spieler, eine Trainerin, ein Sixpack Maltonade und eine grüne Sporttasche im Gepäck.
Als Spielstätte eine kalte Halle am Waldrand direkt neben dem “Fett-Inn Fitnesscenter“ gelegen.
Der Gegner der uns mit liebevollen Angaben, viel Diskussionsbereitschaft und keinem gewonnnen Satz verwöhnte.
Unser Team in stabiler Form (dank Ibuprofen 1000), mit sensationellen Abwehrleistungen von Basti und Yannis, harten Angriffen von Fabe&-i und Alex im Urlaubsstress.
Das MC-Donalds Feinschmecker Restaurant Rammstein das schon den „Saarland-Standard-Tisch“ für uns reserviert hatte.

Dank dieser tollen Samstage im Saarland haben wir momentan jede Menge Spaß und Erfolg in der Liga und haben eine sensationelle Quote von vier 3:0 Siegen in fünf gewonnenen Spielen! Unsere Heimspiele tragen aber wir dann doch lieber in Wiesbaden in der „Öttinger-Arena“ am 2.Ring aus!
Also wir sehen uns am 10.11.07 zu unserem nächste Heimspiel!




Das Abendmahl des J.W.
11.11.2007 16:48:43

Trotz eines wässrigen Knies konnte sich J.W. an diesem verregneten Samstagabend aufraffen. Er wollte seine Gläubigen, welche er über alles liebte, in der heiligen St. Phillippsen Kirche am 2. Ring besuchen um ihnen, wie so oft, geistigen und moralischen Beistand zu geben.Er ließ sich also von seiner privat-Nonne Schwester Dr. Learch zur Kirche bringen.
Doch der Herr hatte kein Erbarmen mit J.W. und sprach zu ihm:
„Dieser Abend wird in deinem Kopf wie in Stein gemeißelt in Erinnerung bleiben! Du sollst bittere Qualen erleiden und jedes mal wenn deine Gläubigen sündigen, wirst du einen tiefen Zug aus dem Pilsener Gral der Vergeltung nehmen müssen. Dies soll dir eine Lehre sein, als das du bald wieder zu deinen Gläubigen zurückkehrest, um sie auf den richtigen Pfad zu führen!“
So tat J.W. was ihm befohlen wurde. Er ließ die Qualen jenes Abends ohne Gegenwehr über sich ergehen. Er konnte den Gral der Vergeltung kaum vom Mund nehmen, so oft sündigten seine Gläubigen und am Ende dieser Nacht des Schreckens legte er sein Gelübde ab:
„ Isscch werde bbald zuuurükk keehren, um meeinnen GGläöubigen Folleybaallll zu lehren! Imm Namen des Falkes, des Sohnes und des heiligen Geistes, Aaamen.“

Der weiße Engel aus Psalm 22.




Die zu groß, wir zu schwach
12.11.2007 15:58:14

Tja, äh, das ging schnell. Gerade im dritten Satz mochte man auf die Frage von der Bank, wie es denn jetzt genau steht, lieber nicht antworten. 7:15, nein, schon wieder in den Block, also 7:16. Äh, ich mein, nach der Annahme 7:17. Ok, Fabe macht mal wieder einen Punkt, also 8:17. Shit, Angabe im Netz, 8:18.
Das war kein schönes Spiel, eher die Fortsetzung des schon reichlich verkrampften Samstagabend-TieBreaks gegen Bommersheim. Dabei war Zuspieler Alex Schwab wieder mit von der Partie. Dafür musste Fabi Dursch nach dem Aufwärmen mit Rückenschmerzen passen. Und so fehlte die Konstanz und die Souveränität, um sich gegen das gut aufspielende und vor allem sagenhaft aufschlagende Internat durchzusetzen. 19:25, 23:25, 18:25 Klingt klar. War's auch.




Die Macht am Rhein sind wir!!!
16.11.2007 09:26:42

Es war einfach nach dem letzten Spiel an der Zeit zu zeigen, dass wir doch noch Volleyball spielen können. Dementsprechend war die Motivation hoch dem Mainzer mal zu zeigen wo die „Ebsch-Seit“ ist!
Da die unter Woche noch kranken und verletzten Spieler bis zum Samstag wieder fit waren, konnten wir fast aus dem Vollen schöpfen und gerade der Einsatz von Christian Beerman (der mal wieder eine Zwischenlandung am 2. Ring machte ;-) ) war für uns besonders wichtig!
Der erste Satz konnte knapp mit 25:23 gewonnen werden, aber im zweiten stieg dann unsere Eigenfehlerquote, so dass wir diesen mit 20:25 verloren. Doch dank der im Vergleich zu den letzten Spielen wieder erstarkten Annahmen, konnten wir dann in den Sätzen drei und vier immer einen 2-5 Punkte Vorsprung halten und diese so mit 25:20 und 25:19 für uns entscheiden.
In einem spannenden und attraktiven Volleyballspiel waren wir im Ganzen klar die bessere Mannschaft und nun sollte klar sein, wo die „Ebsch-Seit“ liegt!!!!




Eintracht - Saarland 12:0
25.11.2007 13:35:48

Es war im dritten Satz, irgendwann bei 24:24, 26:26 oder vielleicht auch 34:34, so genau weiß das keiner mehr, da schaute ich auf meinen Banknachbarn Holger P., der gerade seine Finger zerquetschte, und wunderte mich, wie dick eine Halsschlagader anschwellen kann. Dann schrie es aus ihm heraus: Wo haben die eigentlich ihr Hirn?
Diese berechtigte Frage hat eine Vorgeschichte. Dabei waren Satz 1 und die zweite Hälfte von Satz 2 überaus souverän, was allerdings nicht nur an uns, sondern mindestens so sehr an Schwarzenar..., äh Schwarzenholz lag, deren Spiel wohl nie Eingang in ein Techniklehrbuch finden wird. Und doch: ohne Fabian Dursch und ohne Jannis Koch, also ohne die mit Abstand stärksten Angreifer der Saison und also auch nur mit zwei Annahmespielern auf dem Platz (ok, mit drei, den J-Örn spielte mal wieder für zwei), musste die Eintracht experimentieren. Und tat das gut. Marius Wiche spielte auf Außen. Crazy Beermann wechselte im zweiten und dritten Satz mit Bastian Thomas die Diagonalposition. Das Spiel war zwar nicht schön, aber erfolgreich. Alle lachten und waren entspannt. Auch Holger P. Dann kam der dritte Satz.
Die taktischen Vorgaben des Trainers lauteten: Keine dummen Fehler. Den dritten Ball übers Netz. Keine Angaben auf die 12. Das wiederholte er noch einmal inständig während einer Auszeit beim Stand von 18:19. Vier der nächsten fünf Angaben gingen auf die 12. Marius Wiche schlug zwei Meter überm Block drei Meter ins Aus (oder umgekehrt). Und Fabe Buchholz (großes Spiel wie immer in dieser Saison) wollte bei Satzball für Schwarzenholz mal testen, ob Alex Schwab auch angreifen kann. Hey, warum eigentlich nicht? Der Gegner war genauso überrascht und fiel beim Block ins Netz. Dann, eine verschlagene Matchballangabe von Bastian Thomas (ansonsten ganz starkes Spiel) und diverse technische und taktische Raffinessen später, machte Schwarzenholz mal wieder den einen Fehler mehr. Somit blieb alles beim Alten. Eintracht - Saarland 3:0. Das macht 12:0 in dieser Saison. Zwei Spiele stehen gegen unsere südwestlichen Sportkameraden noch aus. Wir freuen uns drauf.




Eintracht gewinnt das Spitzenspiel in Speyer
09.12.2007 17:10:52

Eigentlich ist es unfair. Beim Stand von 1:1 Sätzen und ca. 16:16 Crazy Beermann einwechseln zu können. Das ist ungefähr so, als würde man in der Fußgängerzone ein bisschen rumpöbeln und dann Mike Tyson holen, der dir mal kurz den Weg freiboxt. Oder J-Örn auf Partys vorschicken, um schon mal die Mädels klar zu machen. Also blöd für die anderen. So ähnlich war es auch am Samstag für Speyer. Zweieinhalb Sätze musste Crazy zuschauen. In der Zeit hat er ungefähr 50 Dunks gemacht, um sich bei Laune zu halten, dann durfte er aufs Feld. Den Kragen hoch, die Augen starr auf die gegnerischen Angreifer gerichtet. Und eigentlich war allen klar: er blockt sie schon. Aber sie blocken ihn nicht. Und so war's dann auch. Gerade im vierten Satz war's eine One-Man-Show, und es wäre interessant zu wissen, was eigentlich passieren würde, wenn er auch zwischendurch mal ins Training käme. Ok, das werden wir nie mehr rausfinden, unter der Woche halten wir prinzipiell nur per SMS Kontakt, aber wenn's so läuft, ist es uns auch recht.
Zuvor war es das erwartet enge Spiel gegen den Tabellendritten. Dabei konnte Speyer nicht in Bestbesetzung auflaufen, doch ihre Annahme war sehr solide und ihre Fehlerquote sehr, sehr niedrig. Nicht einmal im Zuspiel hatten sie die von Jordi prophezeiten Schwächen. Wir wiederum begannen im ersten Satz sehr konzentriert, Fabi Dursch schlug wie früher Speyer jeden Ball um die Ohren (25:22). Im zweiten Satz dann wurde unser Spiel in Annahme und Zuspiel wackliger, Fabi Dursch schlug nicht mehr wie früher Speyer jeden Ball um die Ohren, aber ok, dann zieht sich halt Old-Gun-Man Fritsch die Knieschoner hoch, macht die wichtigen Bälle und zeigt uns den Fritsch-Shuffle. Im zweiten (19:25) war zwar nichts mehr zu holen, aber gerade im dritten Satz hielt uns Marc lange im Spiel. Dann kam Crazy, und alles war gut. Jannis Koch machte noch zwei wichtige Rückraumangriffe am Ende des dritten Durchgangs (25:22). Und im vierten gab sich Speyer dann relativ schnell auf. 25:18.
Macht 3:1.
Macht 6:1 Sätze in diesem Jahr.
Macht 6:7 Sätze in den letzten zwei Jahren.
Wir haben also noch eine Rechnung offen.




Eintracht-Darmstadt 3:2
16.12.2007 16:37:34

22. April 1986. Jannis Koch ist noch nicht geboren, Jochen Wolf hingegen trinkt bereits erste Hefeweizen. Wir sind im Weserstadion Bremen, 33. Spieltag. Bayern München ist zu Gast, es steht 0:0. In der 88. Minute trifft Rudi Völlers Flanke die Hand von Sören Lerby. Elfmeter. Michael Kutzop legt sich den Ball zurecht. Alle wissen: wenn er trifft, ist Bremen Meister. Doch Kutzop setzt den Ball an den rechten Pfosten. Der Rest ist Geschichte.
9. August 1986. Jannis Koch ist immer noch nicht geboren, Jochen Wolf macht erste Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht. Frank Mill wiederum spielt sein erstes Spiel für Borussia Dortmund. Er trickst die gesamte Bayern-Abwehr inkl. Jean-Marie Pfaff aus, läuft aufs leere Tor zu – und schießt den Ball an den Pfosten. Aus einem Meter Entfernung wohlgemerkt. Eine größere Chance wurde im Sport noch nie vergeben. Bis, ja bis zum 15.12.2007.
Eintracht Wiesbaden tritt beim DSW Darmstadt an, es geht um den unmittelbaren Anschluss an die Tabellenspitze in der Regionalliga Südwest und nebenbei auch noch um die Ehre. Es steht 2:2 in den Sätzen und 13:13 im Tie Break. Darmstadt hat Aufschlag. Ein Floatie trifft Fabi Dursch, der den Ball lässig und passgenau übers Netz zum Gegner schiebt, wer spielt in kritischen Situationen schon nach konventionellem Schema? Der dortige Mittelblocker erkennt die Möglichkeit, sich in die Geschichtsbücher zu schreiben, schraubt sich auf 3,50 Meter, drischt den Ball mit 212 km/h direkt und blockfrei auf unsere Dreimeterlinie. Dann dreht er sich jubelnd zu seinen Mitspielern um – und blickt in entsetzte Gesichter. Denn leider hat er das Netz gleich mit abgebaut. Wiesbaden gewinnt den Tie Break schließlich überlegen mit 15:13 und hat nun 20:4 Punkte, während Darmstadt mit 16:8 den Anschluss an Tabellenführer Mendig (18:2) verloren hat. So kann’s gehen. Wir sagen: Danke schön und auf Wiedersehen. Bis zum nächsten Jahr. Mit Jordy und Schnuffel im Team. Das wird ganz schön hart.




Kurz und schmerzlos, Eintracht - Landau 3:0
21.01.2008 09:52:55

Zu Hause vor dem Fernseher, bei meinem Lieblingsprogramm, den Top 10 der Fight-Club-KOs auf Eurosport, kam mir der ASV Landau wieder in den Sinn. So ein Kniekick von Semmy Schilt direkt von unten auf die Nase oder ein gepfelgter Mighty-Mo-Fersentritt auf die Schlefe - ist das nicht vergleichbar mit einem Block von, sagen wir: Crazy Beermann oder Bastian Thomas? Und ist so ein furchterregender Knock-Out Mitte der ersten Runde nicht genau das gleiche wie ein 25:12, 25:16, 25:12 in 52 Minuten.
Selten jedenfalls war ein Regionalligaspiel derart einseitig wie dieses. Landau spielte erschreckend schwach und konnte vom ersten Ballwechsel an dem Druck, den gerade Daniel Krpalek und Crazy Beermann auf sie ausübten, nichts entgegensetzen. Und weil auch Waldgirmes in Speyer verlor, ist die gute alte Eintracht nun wieder auf Platz 2 der Tabelle angekommen. Das ist weit mehr, als wir uns vor der Saison vorstellen konnten.




2:3 in Waldgirmes
10.02.2008 13:34:54

Immer zwei Punkte mehr machen als der Gegner, das ist eine uralte Weisheit des Volleyballsports. Trainerlegenden wie Gundi Groß, Günni Brandl und Falk Gabel haben uns das eingebleut. Insofern haben wir den Aufsteiger TV Waldgirmes solide und souverän in die Schranken gewiesen. 110:108, das spricht eine deutliche Sprache. Blöd nur, dass wir trotzdem 3:2 verloren haben. 24:26, 22:25, 25:22, 25:19, 14:16.
Warum bloß, möchte der geneigte Leser nun sicher wissen. Nun, die Gründe sind schnell benannt. Unsere Angaben sind scheiße, lächerlich, Gurken, Einwürfe. Im ersten Satz fliegen sicher zehn Stück vier bis acht Meter ins Aus. Die anderen, die das Feld eher zufällig treffen - Geschenke. Ausnahmen bestätigen allerdings auch hier die Regel. So trifft Bastian Thomas im dritten Satz acht (!) Sprungaufschläge hintereinander, das gelang ihm zuletzt 2001. Er läutet damit die Wende in einem eigentlich schon verlorenen Spiel ein. Denn Waldgirmes ist nicht unbedingt spielstärker, aber taktisch besser eingestellt. Ihre Aufschläge haben entweder Druck oder sind klug gesetzt, für uns Anhänger des Prekariats-Volleyball ist das eindeutig zu philosophisch und durchdacht.
Über Außen läuft jedenfalls nicht viel. Die Mitte hat irgendwann einen Dreierblock. Und zudem fehlen mit Marc Fritsch, Hans Klein und Alex Schwab jede vernünftige Wechselmöglichkeit. Dass wir trotzdem in den Tie Break kommen und ihn trotz 1:5 eigentlich auch gewinnen können/müssen, hat viel mit Moral und Teamgeist zu tun, den alten Eintracht-Tugenden. Gegen Bretzenheim nächsten Samstag müssen aber mal wieder zwei Punkte her.




Die Macht am Rhein
10.02.2008 13:42:26

Kabinenansprachen 45 Minuten vor dem Spiel laufen derzeit ungefähr so. Marc, Bundesliagaergabnisse? Hoffenheim 5:2. Frankfurt 0:2. Dortmund -Bremen 3:3. Wie 3:3, zur Halbzeit stand's doch noch 0:0. Ja, und in der 88. Minute noch 2:1. Gibt's ja gar nicht. Wer hat die Tore gemacht? Zidan. Verrückt. Darüber reden wir dann zwei, drei Minuten. Dann sagt einer: ganz schön kalt hier. Dann sagt ein anderer: Männer heute mal von Anfang an Gas geben. Konzentration bei den Aufschlägen. Präsenz auf dem Feld. Dann sagen alle: Yo, so machen wir's. Dann gehen wir raus. Und verlieren den 1. Satz.
Fünf Spiele in dieser Saison, fünfmal den ersten Satz verloren. Das ist auch eine Form von Konstanz. Manchmal wirkt es wie ein Wettbewerb, wer schlägt seinen Aufschlag weiter ins Aus. Gewonnen hat diesmal Fabe Buchholz. 4 Meter werden geschätzt.
Ab Satz Zwei stellen wir uns besser auf Mainz-Bretzenheim ein. Der Block geht konsequenter auf die Außen, die Annahme wird stabiler, das Zuspiel ein bisschen flotter. Bretzenheim fällt förmlich auseinander. 25:17, 25:11, 25:16, das ist mehr als deutlich und auch in dieser Höhe verdient, weil wir drei Sätze lang unsere Fehlerquote auf einem niedrigen Niveau halten können. Für uns sind das nach zwei verlorenen Spielen zwei wichtige Punkte, um in dieser Liga, in der nun endgültig jeder jeden schlägt, nicht in die untere Tabellenhälfte zu rutschen.




Der Schläfer
09.03.2008 23:08:11

Der Schläfer oder auch Maulwurf oder auch U-Boot genannt ist ein ganz fieses Schwein. Er nistet sich irgendwo ein, tut so, als wäre er ganz harmlos, gibt vor, er könne keiner Fliege was zuleide tun. Und dann plötzlich: wenn keiner damit rechnet, wenn jeder sagt, guck mal da, der Nette da drüben, dann schlägt der Schläfer zu. Erbarmungslos. Ohne Vorankündigung.
Bastian Thomas ist so ein Schläfer.
Vier Sätze lang stand er auf dem Feld. Gelegentlich ging er zum Aufschlag, da kommt auch ein Schläfer nicht drumherum, so sind die Regeln. Gelegentlich blockte er. Angreifen durfte er nicht. Vielleicht wollte er auch nicht. Wer weiß, Bommersheim jedenfalls dachte, guck mal da, der Nette da drüben, das ist ein feiner Kerl, ein Diagonalblocker, der tut uns bestimmt nicht weh. Und deswegen hatten Daniel oder Crazy oder Marc immer einen Doppelblock, bei Basti, dem Schläfer, war keiner mehr. Doch dann im Tie Break zeigte er sein wahres, sein schreckliches Gesicht.
Wahrscheinlich aus Versehen spielte Alex Schwab gleich den zweiten Ball über Kopf. Bastian Thomas versenkte ohne Block. Und weil das so gut klappte, kriegte er auch gleich die nächsten 10. Alles Punkte. Am Schluss sogar gegen den Einerblock. Das Resultat: 15:5 im Tie Break. Und so hielt die gute alte Serie. Eintracht-B-O-M-M-E-R-S-HEIM 3:2. Irgendetwas bleibt eben immer, wie es war.


 
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