Saison 2006/2007 von links
hinten: Dennis Seiwert (1), Victor (2), Joachim Seibert (11), Spieler (7),
Marius Wiche (14)
vorn: Michael Riegert (Trainer), Jörg Hartmann (6), Benjamin Thomas (5),
Spieler (9), Florian Schöll (4), Volker Brühl (12)
es fehlt: Ralf Teichmann
AbschlusstabelleLandesliga Süd| | Mannschaft | SP | GE | VE | Sätze | Punkte | | 1 | DSW Darmstadt II | 16 | 12 | 4 | 40:22 | 24:8 | | 2 | Eintracht Frankfurt | 16 | 11 | 5 | 38:22 | 22:10 | | 3 | TuS Kriftel II | 16 | 10 | 6 | 34:24 | 20:12 | | 4 | VC Ober-Roden | 16 | 10 | 6 | 34:25 | 20:12 | | 5 | TSV Bleidenstadt | 16 | 9 | 7 | 36:25 | 18:14 | | 6 | TSV Rot-Weiß Auerbach | 16 | 8 | 8 | 31:32 | 16:16 | | 7 | TuS Eintracht Wiesbaden III | 16 | 6 | 10 | 29:34 | 12:20 | | 8 | TV Bommersheim II | 16 | 6 | 10 | 23:37 | 12:20 | | 9 | MTV Urberach | 16 | 0 | 16 | 4:48 | 0:32 |
Landesliga in Sicht / Riegert als Trainer verpflichtet
28.09.2006 16:20:20
Gerüchteweise hat man vielleicht schon davon gehört. In der nächsten Saison geht neben den derzeit existierenden fünf Herrenmannschaften eine weitere an den Start. Die "Neue" startet aber nicht wie zu erwarten in der Kreisklasse, sondern darf sich direkt der Landesliga erfreuen.
Durch den Zusammenschluss mit der Spielvereinigung Hochheim, die mangels Masse für die nächste Saison keinen spielfähigen Kader auf die Beine stellen kann, erfreut sich die Eintracht der Möglichkeit, einigen alten Haudegen, aber auch Jugendspielern wie sie aus der Kooperation mit Bleidenstadt hervor gehen, eine leistungsgerechte Spielklasse zu bieten.
Am Dienstag den 11.07. traf man sich um 20.00 Uhr zum ersten Beschnuppern und ging gleich mal an die körperlichen Grenzen. Das dies erst mal in Form von Fußball geschehen ist, kann man nach so einer WM nachvollziehen.
Am Mittwoch den 12.07. konnte dann auch ein Trainer verpflichtet werden. Übernehmen wird das Training der 2.Ligamittelmann Michael "Riegi" Riegert, der nach überstandener Knie-OP die nächste Saison definitiv pausieren muss.
1:3 Niederlage beim Lokalrivalen TSV Bleidenstadt liefert wichtige Erkenntnisse
12.11.2006 21:59:40
Gut gespielt und doch verloren, so könnte man den gestrigen Spieltag in Bleidenstadt zusammefassen. Trotz einiger Ausfälle (vor allem auf der Mittelposition) war die Herren III der Eintracht Wiesbaden in guter Besetzung, zumahl "Ralle gross" entgegen seiner Absage doch auf der Diagonalposition spielen konnte.
Den ersten Satz brauchte die Eintracht mal wieder "um Reinzukommen", denn dieser wurde verdient an den Gastgeber abgegeben.
Im zweiten Satz konnte ausgeglichen werden, was unter anderem durch eine stabilere Annahme um den wiedergekehrten Libero Jo Seibert, druckvollere Aufschläge (im Vergleich zu den Spieltagen zuvor), und vor allem durch einen starken Angriff über Aussen (Marius Wiche) und Diagonal (Ralle) gewährleistet wurde.
Nach dem 1:1 Satzausgleich und einer 5-Punkteführung gegen Ende des darauffolgenden Satzes erlitt das Spiel seinen Wendepunkt, da es die Eintracht schaffte, eben diesen Satz unkonzentriert und ohne nötigen Kampfgeist noch zu verlieren.
Dementsprechend hatte sich die Moral für den vierten Satz verschlechtert, und so vergab die Eintracht auch diesen, was den 3:1 Sieg für die Jungs aus Bleidenstadt bedeutete.
Den rund 30 Zuschauern wurde Volleyball auf hohem Niveau geboten, beide Mannschaften zeigten ein starkes Spiel. Jedoch wurde dieses nach Meinung aller Beteiligten durch ein "selten schlechtes" Schiedsgericht aus Ober-Roden regelrecht "verpfiffen". Zitat von Jo Seibert: "Erklär dem mal einer, dass er bei der Annahme im Pritschen keinen technischen Fehler pfeiffen darf!", nachdem der Schiri der Eintracht ca. 6 solche Annahme abgepfiffen hatte.
Die Nerven von Trainer Michael Riegert jedenfalls wurden an diesem Tag nicht nur dadurch strapaziert, denn der klagte bei seiner Mannschaft mangelnden Siegeswillen und die magere Trainingsbeteiligung der letzten Wochen ein: "Ihr habt gut gespielt und auch hohes spielerisches Potential, doch wie soll man die Kleinigkeiten, die heute zum Sieg gefehlt haben, ohne geschlossene Trainingseinheiten trainieren? Wie soll sich eine Mannschaft einspielen, wenn nur ein Bruchteil davon im Training erscheint??"
Am kommenden Samstag geht es zum Tabellenführer nach Darmstadt, und die Personalsorgen gehen weiter ...
Dennis Seiwert
Einbruch in Darmstadt
21.11.2006 10:50:13
Jürgen Klopp hat kürzlich nach dem 1:6 Heimdebakel seines FSV Mainz 05 gegen Werder Bremen gesagt, es mache Spaß, den Bremern beim Spielen zuzusehen, es sei denn man sei der Trainer des Gegners. Ob Riegi sich am Spiel des DSW Darmstadt begeistern konnte, sei mal dahingestellt, rein ergebnistechnisch sind Parallelen zum besagten Fußballspiel aber durchaus vorhanden.
Dabei lief anfangs alles "nach Plan": Auerbach brachte den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Darmstadt in knapp zweieinhalb Stunden Spielzeit über fünf Sätze an den Rand einer Niederlage und - so die vage Hoffnung - kräftemäßig in Bedrängnis. Dementsprechend müde wirkten die DSW'ler zu Beginn des ersten Satzes, während unsere ersatzgeschwächte Truppe engagiert und konzentriert in die Partie kam. Logische Folge war ein ungefährdeter Satzgewinn, 25:17. Auch der zweite Durchgang begann verheißungsvoll oder war zumindest ausgeglichen (bedenkt man, was danach folgte, sollte man an dieser Stelle ruhig betonen, wie großartig, knapp und gelungen dieser zweite Satz war!), was sich leider am Ende nicht in zählbarem Ertrag ummünzen ließ. 24:26 hieß es am Ende.
Was dann folgte, habe ich eigentlich bis heute verdrängt und insofern lässt es sich nur vage wiedergeben: Einem schlechten Start in den dritten Satz (1:8), folgte eine weniger gelungene Mittelphase (5:20) und letztlich hielt sich auch die "Aufholjagd" zum Satzende in Grenzen (7:25). Wer jetzt glaubte, die Eintracht könnte sich noch einmal gegen müde Darmstädter aufbäumen und ins Spiel zurückfinden, sah sich spätestens beim zwischenzeitlichen 4:12 für den Gegner getäuscht – immerhin fiel das Ergebnis diesmal (wenn auch knapp) zweistellig aus (12:25).
Die anschließende "Spieltaganalyse" brachte zwar nicht die erhofften Erkenntnisse, wie man künftig in der Liga bestehen soll, aber zumindest die Einsicht, dass die 1:3 Niederlage aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung hervorging und insofern wohl vor allem das Feintuning in Block und Feldabwehr im Vordergrund stehen dürfte.
Am Ende gilt: Gelobt wird öffentlich, kritisiert intern (wieder eine Fußball-Weisheit), dementsprechend lässt sich an dieser Stelle nichts mehr hinzufügen ...
Nico
Personalnot trotz Doppelkader
28.11.2006 10:31:20
VC Oberroden - Eintracht Wiesbaden III 3:0
Trotz der Zusammenlegung der "alten" mit der "neuen" dritten Mannschaft (aus Hochheim) kämpft die dritte Riege der Eintracht momentan mit Personalproblemen.
Mit nur 8 Mann angereist (7+Libero) begann das Spiel beim VC Oberroden
ausgeglichen. Ein recht knapper erster Satz wurde mit einem vermeintlichen
Netzfehler unsererseits 24:26 abgegeben. Dieser vermeintliche Netzfehler allerdings sollte aber zum Verhängnis für das restliche Spiel werden. So regte sich doch einer unser Mitspieler dermaßen über die Schiedsrichterentscheidung
auf, dass er die Gelb-Rote Karte bekam und direkt duschen ging.
Da waren's nur noch 6 (+Libero). Nun durfte im guten alten 4-2 System weitergespielt werden, da die einzige doppeltbesetzte Position das Zuspiel war. Die Quittung folgte sogleich: Der Satz ging zu 13 verloren.
Im dritten Satz konnten wir durch Einsatz und Kampf noch einmal herankommen, doch war unsere Truppe in dieser Konstellation letztendlich zu schwach, um den Satz nach Hause zu fahren.
Es bleibt die Erkenntnis, dass es nahezu unmöglich erscheint, mit wechselndem Kader und ohne Trainingspraxis in der Landesliga zu bestehen.
Trainer Michael Riegert kündigte darauf schon erste Konsequenzen an und bleibt vorerst dem Training fern, um sich einen notwendigen Abstand zu verschaffen und über die weitere Zukunft der Mannschaft nachzudenken.
Wer will es ihm verdenken - trotz des großen Kaders ist die Trainingsbeteiligung so schwach und wechselnd, dass es sehr schwer ist, aus dieser Truppe eine Mannschaft zu formen.
Wir hoffen derweil auf Besserung und mehr Motivation. Insbesondere muss an der Trainingsbeteiligung gearbeitet werden.
Klares Ziel: Klassenerhalt!
Es bleibt die Erkenntnis, dass es die einzig richtige Konsequenz war, die beiden "dritten" Mannschaften zu Beginn der Saison zusammenzulegen ...
Jo
Herren III mit Licht und Schatten
12.12.2006 20:27:49
Plagten Trainer Riegert am letzten Spieltag noch massive Personalsorgen, so konnte er gegen Eintracht Frankfurt wieder aus dem vollen schöpfen. 12 Spieler standen zur Verfügung, die Urlauber waren wieder an Board, und so deutete die Reserve-Reserve zum ersten Mal in dieser Saison gegen einen starken Gegner an, welches Potential eigentlich in der Mannschaft steckt.
25:21, 25:15 und 25:22 lautetet schließlich das deutliche Ergebnis eines Spieles, in dem die Frankfurter zu keiner Zeit ein Konzept gegen die Angriffe von Marius Wiche, Ralf Teichmann und Christian Rubin, sowie die gute Feldabwehr der Jungs um Libero Jo Seibert, hatten.
Das zweite Spiel brachte eine personelle Veränderung. Marius Wiche verließ die Mannschaft Richtung Bliesen, wo er mit der Regionalliga-Truppe seinen 2ten Sieg des Tages feiern dürfte. Dafür rückte Hans Klein in den Kader, so dass Trainer Riegert wiederum 12 Spieler zur Verfügung standen.
Der erste Satz war eine knappe Angelegenheit und wurde am Ende durch zu viele Eigenfehler der Gastgeber sowie 2 klare Fehlentscheidungen des Frankfurter Schiedsgericht mit 23:25 für den TV Bommersheim entschieden.
Im zweiten Durchgang konnten die Hausherren das Blatt wenden und den Satzausgleich erzwingen. Dann allerdings kam der Einbruch, und trotz der Versuche, durch Spielerwechsel und Umstellungen das Spiel für sich zu entscheiden, übernahmen die Bommersheimer nun die Führung und gaben sie auch bis zum 1:3 (23:25, 25:20, 20:25, 17:25) nicht mehr her.
Was bleibt ist die Erkenntnis, dass wir, wenn wir unser Potential abrufen, jede Mannschaft dieser Spielklasse schlagen können – wir müssen es halt öfter tun, um den Klassenerhalt zu sichern! Und wenn wir es tun, dann "Helm auf"!
Weder Erfolg noch Glück im neuen Jahr – Herren III verpatzt den Rückrundenstart
21.01.2007 12:02:17
Nach der verkorksten Hinrunde haben sich die Herren III das Ziel gesetzt, in der Rückrunde richtig durchzustarten und sich möglichst schnell vom vorletzten Platz der Landesliga zu entfernen. Leider konnte die Mannschaft diesem Anspruch im Auswärtsspiel beim vier Punkte besser platzierten TuS Kriftel nur phasenweise gerecht werden und musste in einem beiderseits von Kampf, teilweise aber auch Unsicherheiten, geprägten Spiel letztlich die siebte Saisonniederlage hinnehmen.
Dabei war durchaus mehr drin: Nach einem knapp verlorenen ersten Satz (25:21), konnte die Mannschaft von Trainer M. Riegert das eigentlich vorhandene Potential abrufen und die Sätze zwei und drei mit 25:19 bzw. 25:21 für sich entscheiden. Dabei versäumte man es jedoch insbesondere im dritten Satz deutliche Vorsprünge zu halten und gab dem TuS Kriftel immer wieder die Gelegenheit sich in das Spiel zurückzukämpfen. Im folgenden vierten Satz lief man dann konstant einem Rückstand hinterher, den man bis zum 25:22 für Kriftel nicht ausgleichen konnte.
Folglich musste der Tiebreak entscheiden. Auch hier gerieten die Wiesbadener schnell in Rückstand, konnten vom 1:5 bzw. 3:8 aber nochmals zum 9:9 ausgleichen. Letztlich konnte die Mannschaft dann die aufkommende Nervosität des Gastgebers nicht nutzen und musste final den letzten Satz mit 15:10 abgeben.
Die größten Problemfelder erkannte die Eintracht in den Bereichen Block und Feldabwehr. Auch im Schnellangriff fehlt es an Abstimmung. Zurückzuführen sind diese Dinge leider dann auch wieder auf die schlechte Trainingsbeteilung bisher. Nach diesem weiteren Spielverlust ist offensichtlich, dass die Mannschaft genug Potential hat, sich in der Liga zu halten, es fehlt jedoch derzeit die letzte Konstanz, um knappe Spiele für sich zu entscheiden.
Ralle T.
Ernüchterndes 0:3 gegen Eintracht Frankurt
30.01.2007 12:10:21
Irgendwie war der Wurm drin und nach dem Spiel wusste keiner, warum das Spiel so verkorkst gelaufen ist. Kein Mannschaftsteil war wirklich schlecht und auch das Sideout konnte phasenweise sehr sicher gestaltet werden. Nur eines war uns allen klar, wir hatten wahrscheinlich mehr Winnerpunkte für Eintracht Frankfurt gemacht als für uns. Die Eigenfehlerquote war im Vergleich zum vorherigen Wochenende ungewöhnlich hoch und verunsicherte die komplette Mannschaft immer wieder. So gingen die ersten beiden Sätze letztendlich deutlich mit 19:25 und 21:25 verloren. Nur den dritten Satz konnten wir offen gestalten und verloren diesen knapp mit 26:28. Die Frankfurter waren eindeutig abgeklärter und konnten ihre Routine ausspielen. Dies ist vielleicht auch genau die Erkenntnis, die wir aus dem Spiel ziehen müssen. So wird es nun für die restliche Saison knapp, wenn wir die Klasse halten wollen. Am nächsten Wochenende beim Doppelspieltag in eigener Halle (Sonntag, 10 Uhr, Hochheim) muss nun endlich der Knoten platzen. Es spricht nichts dagegen, dies zu tun.
Ralf Schüttemeyer
Eintracht wieder in der Erfolgsspur
05.02.2007 11:03:26
Mit einem nicht gerade gut gefüllten Punktekonto bestritten wir am heutigen Sonntag unseren Heimspieltag. Das Ziel war klar gesteckt: Punkte mussten her, und das möglichst vier Stück.
Im ersten Spiel des Tages ging es gegen den Lokalrivalen TSV Bleidenstadt. Mit einer starken Leistung im Aufschlag setzen wir den Gegner unter Druck und es gelang uns den ersten Satz klar für uns zu entscheiden.
In den nächsten drei Sätzen gelang es uns nicht die Leistung des ersten Satzes wieder abzurufen. Der stark und kompakt spielende Gegner ließ uns keine große Chance. Und so hieß es nach knapp 1 ½ Stunden 1:3 für Bleidenstadt.
Daran merkte man deutlich, dass die Jungs aus Bleidenstadt mit zu den stärksten Mannschaften der Liga gehören.
Als nächstes stand der VC Ober-Roden auf der anderen Seite des Netzes. Mit einem geschmälerten Kader ging es in die zweite Partie des Tages. Ralf Teichmann musste packen und unser Libero Jo Seibert musste auf Grund von Schmerzen im Knie passen.
Nichts desto Trotz waren wir voll Motiviert.
Im ersten Satz standen wir mal wieder total neben uns. Mit fehlern in der Angabe, im Angriff und fehlerhaften Blocksituationen war man von dem geforderten Ziel weit entfernt. (19:23)
Der zweite Satz gestaltete sich zu Anfangs ähnlich. Wir lagen Teilweise mit sechs bis sieben Punkten hinten. Doch dank einer Aufschlagsserie und erneut guten Blockaktionen kämpften wir uns zurück und gewannen knapp. (25:23)
Im dritten Satz traf man auf ein anders Bild der Mannschaft. Wiedererstärkt durch die gute Leistung des zweiten Satzes ging es mit viel Selbstvertrauen auf Feld.
Der Starke Block und erneute Aufschlagserien bescherten uns den Satzgewinn. (25:15)
Jetzt könnte man meinen, die Leistung muss doch halten. Doch weit gefehlt!
Auch die stabile Annahme durch Dennis Seiwert konnte nicht zum Erfolg beitragen. Die Führung wechselte ständig die Seiten. Keinem gelang es so richtig sich abzusetzen. Am Ende führten wir knapp doch verloren den Ball. Fünf Fehler im Angriff brachen uns das Genick und so mussten wir aus Eigenverschulden ins kräftezehrende Tiebreak. (20:25) Diesmal musste einfach der Sieg her - doch stand das Tiebreak unter keinem guten Stern. Zweimal Tiebreak, zweimal verloren. So hieß die Bilanz der bisherigen Saison. Doch diesmal sollte es anders werden. (endlich)
Den bescheidenen Abschluss des vierten Satzes aus den Köpfen verdrängt ging es endlich los. Mussten wir doch alle um 16.30 Uhr vorm Fernseher sitzen um die deutschen Handballer zu unterstützen.
Wir starteten stark. Endlich standen wir solide im Feld. Die Annahme war gut, der Angriff stark, wenn auch vereinzelt mit leichten Fehlern, der Block wiedererstarkt nun stand dem dritten Sieg nichts mehr im Wege. Mit einer fast dauerhaften Führung von zwei Punkten ließen wir nichts mehr anbrennen und schaukelten den Sieg nach Hause. 15:10 hieß es am Ende des fast endlosen Spiels.
Bleibt zu hoffen, dass der berühmte Knoten jetzt endlich geplatzt ist. Genug Zeit bleibt noch um den Klassenerhalt zusichern. Doch müssen aus den nächsten vier Spielen maximale Punkte folgen. Das ernorme Potential konnten wir diesmal zumindest Teilweise, dann aber stark, abrufen. So bleibt bis zum nächsten Spiel am 24. Februar noch genügend Zeit um sich gut vorzubereiten und das ein oder andere Trainingsspiel zu absolvieren.
GO WIESBADEN GO!!!!!
Pflicht und Kür
25.02.2007 22:54:12
Am gestrigen Samstag Nachtmittag ereigneten sich ungewöhnliche Dinge: Die Herrenmanschaften 1-3 der Eintracht luden allesamt zum gemeinsamen Heimspieltag in der Sporthalle am 2. Ring ein. Möglich wurde dies, da die Hochheimer Halle - normalerweise Spielstätte der Herren III - doppelt belegt war und so für den Heimspieltag nicht zur Verfügung stand.
Der stark dezimierte Kader - R(l)alle, Marius, Jörg und Hans fielen verletzt aus - raffte sich auf, um die Rückrunde doch noch ein wenig erfolgreicher zu gestalten. Unterschiedlicher konnten die Randbedingungen an diesem Spieltag dafür nicht sein: Urberach, die noch kein einziges Spiel in dieser Runde gewonnen hatten, und DSW Darmstadt, die recht gut auf Platz drei der aktuellen Konkurrenz stehen.
So war Spiel 1 die Pflicht. Das Spiel selbst lässt sich wie folgt beschreiben: 3:0. Die Urberacher lieferten so wenig Gegenwehr und machten so viele Eigenfehler, dass selbst wir da nicht mehr mithalten konnten. Es war mehr ein Trainingsspiel gegen eine Kreisklassemannschaft.
Trotzdem werden wir die Urberacher wohl so schnell nicht vergessen. Insbesondere als Schiedsrichter. So bekam im Hinspiel unser Mittelblock R. die gelb-rote Karte und war drei Spiele gesperrt. An diesem Tag sollte der gleiche "Schichter" wieder von sich reden machen und am Ende sogar wieder das Spiel entscheiden ...
Nun die Kür in Spiel zwei gegen DSW Darmstadst II. Das Spiel hatte an sich viel zu bieten: zwei hochmotivierte Mannschaften, viel Kampfesgeist, einen übermotivierten Schiedsrichter, zwei Verletzte auf Darmststädter Seite (natürlich nicht erfreulich!), erstklassige Anfeuerung von unseren Herren II (vielen Dank an Euch von dieser Stelle! "Auf geht's Eintracht schießt ein Tooooor."), einen knappen Spielverlauf über die gesamte Partie hinweg und eine gehörige Portion Spannung bis zum leider bitteren Ende.
Eintracht III - mittlerweile hochmotiviert trotz des vorangegangenen Urberach-Debakels - musste den ersten Satz knapp abgeben. In der Satzpause danach predigte Trainer Riegi "Spass und Freude am Spiel". Das schien das Mittel der Wahl zu sein. So konnten wir den zweiten Satz für uns entscheiden. Nachdem der dritte Satz leider wieder knapp verloren ging (kurzzeitig hatten wir das Motto vergessen. Wie war es doch gleich? Ach ja: "Frrrreeuu!"), kommentierte Zuspieler Volk(er) nur knapp "dann halt wieder in den Tiebreak". Rechtzeitig zu diesem vorentscheidenden vierten Satz setzte dann das frenetische "AnFeurwerk" der Herren II ein. Lagen wir doch noch bis Punkt 20 hinten, konnten wir den Satz dann noch gen Tiebreak umbiegen.
Auch der Tiebreak verlief knapp. Kurzzeitig war man mit 11:8 in Führung gegangen. Doch dann kam der Schiri (Block(Netz)fehler + Angriffsschlag im Aus = Doppelfehler?), 3 dumme fehler unsererseits und 2 gute Blocks der Darmstädter und am Ende stand es 14:16.
Und da blieb es wieder auf der Strecke das viel gescholtene Potential (hallo nach Bleidenstadt!). Jetzt gilt es wohl noch bis zum Ende der Saison frei auf zu spielen und das Motto nie zu vergessen: "Spass und Freuuu!".
Flo, Jo
Helme auf!
10.03.2007 22:15:18
Unser Spieltag bei B-O-M-M-E-R-S-H-E-I-M war einfach furius, galaktisch und einfach übermenschlich gut. Nach verfrühter Anreise und erstem Bier bei strahlendem Sonnenschein noch vor Spielbeginn, begann dann auch endlich der Spass.
Kommen wir nun zum wesentlichen Teil des Spieltages. Nach erstem verkorkstem Satz, mit wenig abgerufenen POTENTIAL, ging dieser mit 25:19 an die Buchstabierweltmeister aus B-O-M-M-E-R-S-H-E-I-M. Nach kleineren taktischen Spielerein zu Satzbeginn, kam die Eintracht Lokomotive ins Rollen. Nach guter Spielerischer Leistung übernahm die Eintracht Wiesbaden die Herrschaft über die B-O-M-M-E-R-S-H-E-I-M-E-R Halle und gewann souverän mit 25:16. Um dies mit den Worten unseres Nachwuchs Liberos Dennis Seiwert zu sagen "Sind doch alles Anfänger da drüben." Sogleich ging es dann in den dritten Satz des Spieles. Durch genialen, überragenden, taktisch, einwandfreien Doppelwechsels zu Ende des Satzes und einer galaktischen Feldverteidgung ging dieser entscheidende Satz verdienter Weise an den neuen Hausherren Eintracht Wiesbaden (27:25). Die Geschichte des dritten Satzes ist schnell erzählt, denn es gab einfach keinen Gegner mehr. Nach einer Aufschlagserie von Ralf Schüttemyer und Victor Braun leisteten die B-O-M-M-E-R-S-H-E-I-M-E-R den geringst möglichen Widerstand und zogen sich mit ihren Helmen in den Schutzkeller zurück (25:10 für Wiesbaden).
Zum Schluss noch ein paar Worte für Auerbach: Helme auf Auerbach, wir haben P-O-T-E-N-T-I-A-L!!!!!!!!!!!!
F.S. und M.W.
Schöner Saisonabschluss beim TSV Rot-Weiß Auerbach
18.03.2007 15:46:16
Am letzten Spieltag der Saison war die Eintracht zu Gast bei Rot-Weiß Auerbach.
Nachdem Bleidenstadt ohne viel Gegenwehr dafür mit viel Unlust 3:0 verlor (wo ist das Potential? ;-)) wollten wir es besser machen. Schließlich geht es - neben der goldenen Ananas - um die theoretisch noch vorhandene Möglichkeit, als drittletzter der Landesliga unter bestimmten Konstellationen (wer kommt von oben?) doch nicht abzusteigen.
Die Bommersheimer trugen ihren Teil dazu bei und kamen in Darmstadt gar nicht mehr mit ihren Schutzhelmen aus dem Keller raus.
Der Spielverlauf gegen Auerbach beschreibt sich relativ einfach: Schwach beginnen, den Gegner einlullen, dann stark aufspielen und ihm am Ende doch keine Chance lassen!
Nach schlechtem Start der Eintrachtler im ersten Satz - was wohl auf eine noch nie getestete Aufstellung zurückzuführen war, die Durcheinander in der Annahame erzeugte ("blöd, wenn man als Libero nicht mal das halbe Feld abdecken darf ...") - ging dieser Satz dann knapp aber deutlich mit 21:25 an Auerbach.
Doch ähnlich wie in den letzten beiden Spielen, als wir auch schon den Tabellenführer Darmstadt am Rande der Niederlage hatten, erinnerte man sich an das eigene Potential.
Nach kurzer Eingewöhnungsphase der veränderten aber wieder etwas komischen Aufstellung, konnte man nun frei aufspielen und lies Auerbach in diesem Satz nie eine Chance. Ergebnis: 25:19.
So langsam in voller Fahrt gabs für uns nur noch einen Weg – den nach vorne. Am Ende des dritten Satzes stand's dann 25:22 für die Eintracht.
Im vierten und letzten Satz war dann Auerbach zu nichts mehr zu gebrauchen und gedanklich wohl schon in der Sommerpause. So stand es zwischenzeitlich 21:6 für die Eintracht. Vielleicht lag es aber auch daran, dass die dritte Riegi(e) der Eintracht zeitweise wie eine Gummiwand spielte und sensationell in der Abwehr agierte. Nach einigen Wechselspielen unsererseits und wenig Mühe konnte dann der Sack zugemacht werden.
Festzuhalten ist, dass die Leistung in Auerbach einen schönen Abschluss für die Saison darstellt und dass das mit dem Potential keine leeren Sprüche waren. Mit diesem Team können wir uns sicherlich sehr gut in der Landesliga behaupten - hätten wir vor der Saison nur 8 Wochen Vorbereitung gehabt ...
Am Ende bleibt ein Hoffnungsschimmer, dass es vielleicht doch noch für den Klassenerhalt reicht. Jetzt heißt es abwarten und Orplid Frankfurt die Daumen drücken!
Flo, Jo
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