Saison 2006/2007 von links
hinten: Marius Wiche (8), Spieler (6), Spieler (9), Tim Gorbauch (23),
Michael Wolf (15), Jochen Wolf (), Christian Beermann ()
vorn: Falk Gabel (Trainer), Jörn Knuth (22), Frank Cimander (1),
Fabian Buchholz (13), Dirk Ulmann (17), Bastian Thomas (5), Marc Fritsch (7)
AbschlusstabelleRegionalliga Süd-West| | Mannschaft | SP | GE | VE | Sätze | Punkte | | 1 | VC Eintracht Mendig | 18 | 17 | 1 | 53:15 | 34:2 | | 2 | SG Rodheim | 18 | 13 | 5 | 46:19 | 26:10 | | 3 | TSG Bretzenheim | 18 | 11 | 7 | 41:31 | 22:14 | | 4 | TSV Speyer | 18 | 11 | 7 | 37:28 | 22:14 | | 5 | DSW Darmstadt | 18 | 9 | 9 | 38:39 | 18:18 | | 6 | Eintracht Wiesbaden II | 18 | 9 | 9 | 32:36 | 18:18 | | 7 | Internat Frankfurt II | 18 | 7 | 11 | 29:44 | 14:22 | | 8 | SSG Schwarzenh./Griesb. | 18 | 5 | 13 | 25:43 | 10:26 | | 9 | TV Bliesen | 18 | 4 | 14 | 26:45 | 8:28 | | 10 | Orplid Frankfurt | 18 | 4 | 14 | 22:49 | 8:28 | SC Ransbach-Baumbach hatte seine Mannschaft vor der Saison zurückgezogen.
Eintracht II mit Wille
18.09.2006 07:10:04
Regionalliga-Volleyballer starten mit 3:1-Erfolg
ps. WIESBADEN Als der Sieg eingetütet war, der Jubel auf der Tribüne ebenso groß wie die Erschöpfung bei den Spielern auf dem Feld, da stellte Günter Droege fest: "Die ersten zwei Punkte für den Nichtabstieg." Der Mann, der bei den Volleyballern der Wiesbadener Eintracht in erster Linie für die Organisation des Zweitliga-Teams verantwortlich ist, freute sich an diesem Abend über den gelungenen Start der zweiten Mannschaft in die Volleyball-Regionalliga - Eintracht II besiegte den TV Bliesen mit 3:1. Die Satzergebnisse von 30:28, 25:13, 23:25, 25:20 belegen, welch umkämpfte Partie es war. Wichtig für Stimmung und Selbstvertrauen war vor allem der Gewinn des ersten Durchgangs, in dem die Eintracht bereits vier Satzbälle gegen sich hatte. Hier und auch im vierten Durchgang, als die Kräfte schwanden, erzwang der Aufsteiger den Erfolg mit großem Willen und Einsatz. "Wir sind besser in die Saison gestartet als erwartet", bilanzierte Trainer Falk Gabel. Anders gesagt: Da präsentierte sich ein Team als Einheit und könnte noch für so manche Überraschung sorgen.
3:1 Auswärtserfolg gegen das Internat Franfurt II
25.09.2006 10:21:09
Mit einer ansprechenden, jedoch nicht immer überzeugenden Leistung kamen die Herren 2 am Samstag Nachmittag zu einem 3:1 Erfolg (25:23,25:18,25:27,25:18) über die Nachwuchstalente des Volleyballinternats.
Zu den positiven Aspekten des Spiels zählte vor allem die Annahme, die jederzeit sicher stand, obwohl die Frankfurter mindestens eine Klasse besser aufschlugen als noch die Spieler des TV Bliesen eine Woche zuvor. Insbesondere Libero Jörn Knuth bestach durch nahezu fehlerfreie Annahme und Abwehrarbeit. Unerfreulich war aus Wiesbadener Sicht der zu oft lückenhafte Block und vor allem das verletzungsbedingte Aussscheiden von Manuel Braun im vierten Satz.
Nach nervösem Beginn beiderseits verlief der erste Satz zunächst ausgeglichen, ehe sich das Internat auf 17:13 absetzen konnte. Eine Auszeit von Coach Gabel weckte seine Spieler jedoch auf.
Die Wiesbadener steigerten sich und konnten dank zweier Aufschlagserien auf 22:21 überholen und den Satz knapp für sich entscheiden.
Nun sah es so aus, als habe man den 16- bis 17 jährigen schon „den Zahn gezogen“. Zusehends gelang es den Gästen, die Annahme der Frankfurter unter Druck zu setzen, während man selbst sehr stabil stand. Im Spielaufbau konnte Zuspieler Tim Gorbauch folgerichtig den Schnellangriff gut in Szene setzen, der sich dann meist auch erfolgreich durchsetzen konnte. Folgerichtig ging Durchgang nummer 2 ebenfalls an die Gäste.
Im dritten Satz dann dasselbe Bild: Eintracht führte stets (6:4,12:8,19:13) und beim Stand von 23:15 schien das Spiel bereits entschieden. Doch sehr zum Unmut von Coach Gabel ließen sich seine Spieler hier tatsächlich noch die Butter vom Brot nehmen. In den folgenden Minuten zeigte die Annahme der Wiesbadener leichte Schwächen, und sowohl im Aussenangriff als auch über das Hinterfeld gelang es nicht, den in der Phase gut postierten Block der jungen Kontrahenden zu überwinden. Als Erklärung sei angemerkt, dass den Angreifern immerhin 2,09m des gegnerischen Mittelblockers gegenüber standen, die bei ausreichender Zeit zur Blockbildung „ein ordentliches Dach“ bauten. Die Frankfurter ihrerseits zeigten zwar ein relativ variantenarmes, aber effektives Angriffsspiel: Immer wieder konnte sich der beste Internatler Capote über die Aussenposition durchsetzen. Wie im gesamten Spiel gingen zu viele Bälle durch den Wiesbadener Block hindurch, an der Abstimmung wird man noch feilen müssen. Tatsächlich hatte Frankfurt den Spieß herumgedreht und Durchgang drei noch für sich entschieden.
Gott sei Dank jedoch brachen die Wiesbadener jetzt nicht völlig zusammen, sondern erhöhten in Durchgang vier wieder den Druck. Mit guten Aufgaben zwang man die Gegner in schwierige Angirffsituationen und konnte blocken oder den Gegenangriff verwandeln.
Wie schon in Satz drei fürten die Haupstäedter wieder von Beginn an. Über 5:2,14:7 und 20:13 konnten sich die Gäste erneut eine 23:15 Führung herauspielen, die ich sich diesmal auch nicht mehr nehmen ließen. Dirk Ullmann schlug zum letzlich verdienten Matchgewinn auf und vollstreckte das 25:18.
Postiv sicherlich, das sich die Wiesbadener weder vom verschenkten dritten Satz noch von der Verletzung Manuel Brauns im vierten Satz (gute Besserung!!!) aus dem Tritt bringen ließen. Vielmehr konnten Sie sich zusammenraufen und mit einer geschlossenen und entschlossenen Leistung, die hier und da noch steigerungsfähig ist, das Spiel verdient für sich enscheiden.
WIR SIND REGIONALLIGA. Teil 3
18.10.2006 17:53:45
"Alles auf den Libero!", ist ein Satz, den J-Örn Knuth gar nicht gerne hört. Und vor allem: den er schon lange nicht mehr hören musste. Aber nach zwei überragenden Spielen wurde nun beim Heimspiel gegen Schwarzenarsch, äh: Schwarzenholz/Griesborn so ziemlich jeder Aufschlag auf ihn gespielt, eineinhalb Sätze sogar mit Erfolg. Rechtzeitig aber fing sich unser Libero 1-Fisch und damit das Eintracht-Spiel. Die Annahme stand, und eine insgesamt kompakte, von den ersten Herren frenetisch angefeuerte (danke!) Leistung reichte für den dritten Sieg im dritten REGIONALLIGA-Spiel des Perspektivteams. Eintracht Wiesbaden II - Schwarzenholz/Griesborn 3: 1 (21:25, 25:16, 25:15, 25:21).
WIR SIND REGIONALLIGA. Teil 4
27.10.2006 09:56:17
Jetzt hat es auch die zweite Herrenmannschaft erwischt. In einem spannenden Derby gegen die TSG Bretzenheim verlor das Perspektivteam der Eintracht ihr erstes Spiel in dieser Saison. Nach einem spannenden Volleyballspiel stand eine unglückliche 2:3 (26:28, 25:17, 25:22, 22:25, 14:16) Niederlage.
Der erste Satz war eine ausgeglichene Angelegenheit. Keine Mannschaft konnte sich entscheiden absetzen. Kleinere Unsicherheiten in der Annahme und im Block machten der Eintracht das Leben schwer. Diese kleinen Unsicherheiten waren der Grund, dass wir den Satz knapp mit 26:28 abgeben mussten.
Im zweiten Satz stabilisierte sich die Annahme. Dadurch wurde unser Spiel sicherer und die Eigenfehlerquote wurde reduziert. Durch diese Steigerung im Spiel konnte der 2. Satz mit 25:17 doch recht deutlich gewonnen werden.
Der dritte Satz verlief ähnlich wie der zweite. Aus einer sicheren Annahme heraus spielte die Eintracht recht konzentriert. Bretzenheim hielt dagegen. Wollte man doch vor ca. 50 Zuschauern (darunter 10 aus Wiesbaden, DANKE FÜRS KOMMEN) gegen den Aufsteiger nicht verlieren. Es entwickelte sich ein spannendes in manchen Phasen sehr gutes Volleyballspiel. In diesem Satz hatte die Eintracht mit 25:22 das bessere Ende für sich.
Jetzt wurde es ein richtiges Derby. Bretztenheim stemmte sich gegen die Niederlage, haderte mit dem Schiedsgericht und leider schlichen sich bei uns der ein oder andere Fehler ein. Von Anfang des vierten Satzes an liefen wir einem Rückstand hinterher, den wir leider nicht mehr aufholen konnten. Mit weniger Eigenfehlern hätte der Satz auch für uns ausgehen können.
5.Satz – Tie Break. Ein spannendes Spiel fand im Tiebreak seinen Höhepunkt. Beide Mannschaften spielten konzentriert und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Am Anfang des Satzes lag Bretzenheim knapp vorne zum Ende jedoch wechselte die Führung und die Eintracht hatte bei 14:12 zwei Matchbälle. Der sichere Sieg? Leider nein, aufgrund individueller Fehler und unglücklichen Aktionen wurde der sicher geglaubte Sieg, mit 14:16, noch abgegeben.
Wir gratulieren Bretzenheim zu ihrem Sieg und versuchen es im Heimspiel, gegen Darmstadt am nächsten Samstag, besser zu machen.
WIR SIND REGIONALLIGA. Teil 5
01.11.2006 09:12:02
Den besseren Start in das Spiel hatten die Wiesbadener. Aus einer sicheren Annahme heraus wurde das Spiel gestaltet. Zuspieler Michael Wolf, der den beruflich verhinderten Tim Gorbauch vertrat, konnte seine Angreifer mehrfach gut in Szene setzen. Durch konzentriertes Spiel konnten die ersten beiden Sätze mit 25:19 bzw. 25:14 gewonnen werden.
Doch der dritte Satz lief nicht so weiter wie die vorangegangenen Sätze. Die Mannschaft wurde unkonzentrierter daraus resultierten technische und taktische Fehler. Keiner der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzten. Wie im Spiel gegen Bretzenheim gelang es der Mannschaft nicht den engen Satz für sich zu entscheiden. Mit 31:33 wurde der Satz verloren und die Mannschaft von Darmstadt war wieder im Spiel.
Der vierte Satz wurde eine klare Sache für die Männer aus Darmstadt. Von Anfang an lief die Mannschaft von Trainer Falk Gabel einem Rückstand hinterher. Es wurde kein Mittel gegen die nun selbstbewusst aufspielenden Darmstädter gefunden. Darmstadt sicherte sich mit 25:14 den vierten Durchgang.
Wie schon vor Wochenfrist musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Leider konnte das „Perspektivteam“ aus Wiesbaden nicht an die Leistung der ersten beiden Sätze anknüpfen. Darmstadt sicherte sich schnell ein paar Zähler Vorsprung und gab diese bis zum Ende des Spiels nicht mehr ab. Mit 9:15 musste der Satz aus Wiesbadener Sicht abgegeben werden. Was lernen wir aus diesem Spiel? Wer seine Matchbälle nicht nutzt, der kann auch kein Spiel gewinnen!
Wir bedanken uns bei den Fans für die tolle Unterstützung!
WIR SIND REGIONALLIGA. Teil 6
19.11.2006 18:26:48
Ein Sieg musste her. Nur keine Negativserie starten. Nach zwei genauso unglücklichen wie letztlich dämlichen Tie-Break-Niederlagen in Folge stand das Perspetivteam der Eintracht unter Zugzwang und musste das Spiel gegen Orplid Frankfurt unbedingt gewinnen. Ansonsten hätte man plötzlich doch mitten im Abstiegskampf gesteckt, was ja keiner will. Also, Arsch zusammenkneifen, an Möpse denken und gescheit Volleyball spielen. Und, siehe da: es hat geklappt. 3:1 (25:12, 21:25, 25:15, 25:17). Nur der zweite Satz war ziemlich mies, aber das lässt sich verkraften.
Das Spiel selbst bestätigte wieder einmal eine alte Volleyballregel: wer weniger Fehler macht, gewinnt. Im ersten Satz wurde das ganz deutlich, eine Eigenfehlerquote von nahezu Null gepaart mit einer Eigenfehlerquote des Gegners von nahezu 100 machte den Satz zu einem Selbstläufer. Im 2. Satz trafen sich dann beide Mannschaften bei ungefähr 50, was zunächst ein überaus unansehnliches Spiel zur Folge hatte und dann auch noch einen ganz und gar unnötigen Satzverlust. Im dritten und vierten Satz einigte sich die Eintrachtreserve dann darauf, den diskussions- und mitteilungsfreudigen Altherren aus Frankfurt (Netz, Aus, Tusch - komm schon her, ich block dich, ICH block DICH) mit etwas mehr Emotion und Kampfkraft entgegenzutreten. Das führte erstens zu einigen amüsanten Wortwechseln unterm Netz und zweitens, angetrieben von einem fehlerlosen Marc Fritsch, zum wichtigen 3:1. Nun steht ein Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten aus Rodheim vor der Tür. Wenn wir unsere Leistung bis dahin noch ein bisschen festigen, könnte das ein schönes Spiel werden.
Wir sind nicht Regionalliga. Teil 1
27.11.2006 06:58:40
Meine Güte, wurden wir verprügelt. Da muss jeder einzelne des Eintracht-Perspektivteams aber lange nachdenken, wann er das letzte Mal so vom Feld geschossen wude wie beim 0:3 gegen die SG Rodheim. Dabei fing alles eigentlich ganz gut an. Zwar liefen wir schon im ersten Satz immer einem kleinen Rückstand hinterher, aber immerhin wehrten wir uns nach Kräften, um erst am Ende knapp mit 23:25 zu verlieren. Was danach kam, war eine Demonstration der Rodheimer. In allen Bereichen waren sie uns überlegen, vor allem aber in Aufschlag und Annahme. Vom Willen, so ein Spiel zu gewinnen, einmal ganz abgesehen. 16:25, 14:25. Das tat weh. Mögliche Ausreden, dass mit Frank Cimander, Thorsten Kiss und vor allem Crazy Beermann wichtige Spieler fehlten, verbieten sich angesichts der Rodheimer Dominanz. Also, Klappe halten und besser trainieren. Anders kann die Zukunft der Eintrachtreserve nicht aussehen.
WIR SIND REGIONALLIGA. Teil 8
17.12.2006 18:14:33
Da Teil 7 vom Michel nicht zu lesen war, folgt nun Teil 8 dieser fantastischen Reise durch die Regionalliga SW. The Höhenflug der H2 musst go on!!!
Diesmal zu Gast bei der Eintracht waren die Nachwuchstalente des Volleyball Internats Frankfurt! Die Geschichte dieses Spiels ist schnell erzählt:
Es mussten 2 Punkte her, damit wir in der Winterpause wenigstens mit ruhigem Gewissen weiter an unserem konditionellen Abstieg (wenn der andere Abstieg schon weiter entfernt ist) arbeiten können. Dank eines stark spielenden Marius Wiche, einem im ganzen Feld umher fliegenden Jochen Wolf, den beiden jungen und fitten Mittelblockern Fabian Buchholz und Christian Beermann, einem nicht trainiertem, aber trotzdem fittem Marc Fritsch und dem selten geprüften Libero Jörn Knuth hatten wir mit einem ungefährdeten 3:0 die Punkte schnell verdient. Dazu beigetragen haben natürlich auch die jungen Gegner, die sich trotz größtem Einsatz (= Sprung über die Werbebande mit anschließender Kinnlandung auf der Tribüne) zu vielen Fehlern hinreißen ließen!
Der einzige negative Punkt dieses volleyballerisch erfolgreichen Tages bleibt, dass wir mehr Zuschauer hatten (Danke an alle, die da waren) als die Herren 1, die nach uns spielten! Ich hoffe, dass im neuen Jahr ein Meisterschaftskandidat interessanter ist als ein Regionalliga- (hoffentlich)Klassenhalter!
In diesem Sinne bleibt uns nur allen Fans des Eintrachtler-Volleyball-Sports ein fröhliches Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen!
Jörn
Regionalliga??? Wir???
15.01.2007 11:06:08
Schwacher Auftritt vor heimischer Kulisse
Am Samstagabend gab das Perspektivteam der Eintracht sein 2007er Heimdebut gegen ein kompakt aufspielendes Team aus Speyer. Die frühlingshaften Temperaturen an diesem Januarabend vermochten es jedoch nicht, die Spieler aus ihrem trägen Winterschlaf zu erwecken.
Zwar wurde den alternden Körpern ab dem 02. Januar schon der Weihnachtsspeck und Silverstersekt abtrainiert, um sie wieder gestärkt und makellos schön in den zweiten Saisonabschnitt zu schicken, aber in unserem Alter dauert wohl alles etwas länger.... Während Marius Wiche in einem als Skiurlaub geplanten Wanderurlaub weilte legte Trainerlegende Falk Gabel einen besonderen Trainingsschwerpunkt auf das Blockspiel, aber genau eben jenes war beim ersten Auftritt gegen die Sechs aus Speyer als deutlicher Schwachpunkt auszumachen. So ist die Geschichte des Spieles auch schnell erzählt:
Zuerst das Positive: Auf die Tribüne musste keiner!!!
(Crazy Beermann war fliegen, Mike Albrecht ist wohl mitgeflogen und Manu Braun laboriert noch an seinem bänderüberdehnten Huf)
Jetzt das Negative: Das Spiel!!!
Mit guten Hoffnungen starteten wir vor ca. 63 Zuschauern unter Abgesang des „Eintracht“-Schlachtrufes in den ersten Satz, um uns dann beim Spielstand von 1:5 bei der schnellen ersten Auszeit wieder zusammen zu finden und festzustellen, dass wir alles falsch gemacht hatten. Bis zum Stand von 11:11 arbeiteten wir uns dann nochmal ran und machten dabei auch ab und an mal was richtig, gaben den Satz dann aber doch klar mit 16:25 ab, weil wir gegen Satzende wieder jede Menge falsch machten. Der zweite Satz gestaltete sich ausgeglichen, eine Sprungaufschlagserie von Spielerdenkmal Wö ließ uns auf ein paar Punkte davon ziehen und nach einem Monsterblock von Dirk Ullmann führten wir 24:22. Doch wie so oft in dieser Saison konnten wir die Satzbälle nicht verwandeln und gaben den Satz mit 26:28 ab. Im 3. Satz waren wir dann weiterhin in der Lage unsere schlechte Leistung zu konservieren und verloren ihn klar mit 17:25. Insgesamt spielten die Jungs von Speyer einfach taktisch cleverer als wir, gewannen verdient und hatten mit dem noch letzte Saison für Rüsselsheim in der 1.Liga antretenden Jens Fischer den stärksten Angreifer auf dem Feld.
Aber jetzt heißt es: Nicht jede Menge Sand in den Kopf stecken, denn schon am kommenden Wochenende ist Rückspiel in Speyer angesagt und wir haben uns vorgenommen, da mal alles richtig zu machen!
Jochi
Und täglich grüßt das Murmeltier
22.01.2007 08:39:53
Vielleicht hatten die meisten Zuschauer in der Halle schon eine Vorahnung , als sie nach dem gutbesuchten Regionalligaspiel der Speyerer Damen die Halle verließen , und somit eine sehr schwache Leistung der Gastmannschaft von Eintracht Wiesbaden 2 im anschließenden Regionalligaspiel gegen Gastgeber Speyer nicht mehr anschauen mussten. Schon am Anfang des ersten Satzes schafften wir es nicht die Eigenfehlerquote zu reduzieren , sodass Speyer einen sehr großen Vorsprung erspielen konnte, den sie bis zum Schluss hielten. Die kleine „Serie“ , die wir am Ende des Satzes hatten verschönerte wenigstens das Endergebnis. Wer nun ein Aufbäumen von Wiesbaden erwartet hatte , wurde enttäuscht. Auch im zweiten Satz konnten wir die Eigenfehler nicht abstellen. Der Block schaffte es nicht die Angriffe von Speyer zu bremsen , sodass auch der zweite Satz deutlich verloren ging. Im dritten Satz wurde die Aufstellung ein wenig geändert. Zwar konnten wir nun den ein oder anderen Block effizienter stellen und brachten unsere Angriffe durch , doch am Ende lag wieder Speyer vorn. Somit kassierten wir innerhalb nur einer Woche die zweite 3:0 Klatsche gegen Speyer.
Michel
WIR SIND REGIONALLIGA. Teil 9
19.02.2007 18:52:35
Alles fing so schön an. Keine Fehler, schon gar keine blöden. Eine stabile Annahme. Ein stattlicher Block. Und ein schneller Satz: 25:14. Hochgerechnet hätte das bedeutet, dass wir schon um 17.30 Uhr im Turnerheim von Schwarzenholz/Griesborn gesessen hätten. Da gibt's noch keine Sportschau und wahrscheinlich noch nicht mal was zum Essen. Also entschied sich das Perspektivteam der Eintracht dafür, fortan jede Menge Fehler zu machen, vor allem blöde. Keine stabile Annahme zu haben. Und den Block ganz zu vergessen. Immerhin: der zweite Satz war auch schnell, 16:25.
Von da an entwickelte sich ein munteres Hin und Her. Wollt ihr gewinnen? Ach nö, lass mal, gewinnt ihr doch lieber. Quatsch, ihr braucht die Punkte dringender, nehmt ihr sie! Nee, nee, wir sind gute Gastgeber, wer den weiten Weg ins Saarland fährt, der darf nicht ohne Punkte nach Hause. Irgendwann, bei 12:14 im Tiebreak, nachdem Jochen Wolf gerade mal wieder seine Crunchtimequalitäten ausgepackt hatte, entschieden wir uns dann doch, die flehende Bitte der Saarländer anzunehmen und stemmten uns für ein paar wenige Augenblicke nicht mehr mit aller Macht gegen einen Sieg. Das Ergebnis war ein solides 18:16. Und als wir ins Turnerheim kamen, lief die Sportschau schon. Und Schnitzel gab's auch. Für 6 Euro. Es ist einfach herrlich im Saarland.
Den Siegeswillen wieder gefunden
20.02.2007 12:58:06
Nur wenige Stunden nachdem sich die Volleyballmannschaften von Schwarzenholz und Wiesbaden beinahe mit einem Unentschieden getrennt hätten, standen sie sich nun wieder gegenüber. Aber im Unterschied zu vorher waren nun alle Eintrachtler bis in die Haarspitzen motiviert und auf den Punkt genau konzentriert. Zielstrebig, unbeirrbar, selbstsicher und überzeugend, so hatte es sich Trainer Falk Gabel vorgestellt und jetzt gelang die Umsetzung. Die Sieben verbliebenen Spieler ließen keinen Zweifel daran, dass nun der erste klare Sieg der Rückrunde folgen sollte.
Die gut geheizte Halle, die zahlreichen Zuschauer, ein starkes Catering, alles war perfekt. Der TURnverein BOllen ließ sich bei der Ausrichtung des „TURBOBALLS“ nicht lumpen. Mit einer starken Sturztrunkserie, Seite an Seite mit Schwarzenar..ah..holz, gelang es sofort unsern Körpern klar zu machen, dass der Trinkwille die Oberhand behalten würde. Und auch zunehmende körperliche Aktivität, welche sich nicht immer im Einklang zur Musik der beiden ausgezeichneten Livebands fand, konnte uns nicht vom Ziel des Abends abhalten.
Kurze Verwirrung entstand als wir feststellten, dass viele weibliche Veranstaltungsteilnehmer, welche zuvor offensichtliche körperliche Mängel in Form von Überausstattung vorwiesen, den Ball blitzartig verließen und in nur Bruchteilen von Sekunden durch ihre gutaussehenden Zwillingsschwestern ersetzt wurden.
Dann hatten wir es geschafft. Wir hatten ihn tatsächlich erreicht. Den HIGHLEVEL-PEGEL. Blumig geformte Worte, meist in Reimform zurechtgelegt, von Hirn und Herz in die Welt gesandt, stolperten in zunehmender Weise über unsere Sprechorgane und erfreuten unsere Umwelt nur bedingt. Glücklich an dieser Stelle, unsere Ohren in gleicher Weise beeinflusst, machte die Kommunikation untereinander weiterhin möglich. An einen Gedankenaustausch mit dem gemeinen Saarländer hingegen war kaum noch zu denken. Lediglich testosterongesteuerte körperliche Gesten, welche meist geschlechtsübergreifend zur Verständigung angewandt wurden, konnten hier und da, wenn auch nur mäßige, Erfolge erzielen.
Von der Party gäbe es bestimmt viel zu erzählen, wenn sich nur jemand erinnern könnte. Aber es wird wohl das gleiche passiert sein wie auf jeder anderen Party auch. „Naa klaar, noch ein Colabier-Wö“ kämpft wie ein Löwe um noch 15 Minuten bleiben zu dürfen, hier und da setzt ein Fressflash ein, die toten Augen aus Wiesbaden singen Elvislieder deren Texte sie nicht kennen................alles Weitere wird denke ich im Gästebuch thematisiert.
Nach einer herrlichen Nacht im Turnerheim zu den sanften Klängen des mitgeführten SubWÖfer, einen kleinen Schönheitsprogramm mit Morgenlauf und Massage traf man sich noch bei Mc Donalds um den Lachs zu pfeffern, doch leider waren wir dafür eine Woche zu früh.
WIR SIND REGIONALLIGA. Teil 10: UNABSTEIGBAR!
25.02.2007 18:28:15
Wer hätte gedacht, dass wir schon vier Spieltage vor Schluss der Saison mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 99,3768% den Klassenerhalt gesichert haben?? Wir !!!
Nach einer dreimaligen Serie von 0:3 Niederlagen und einem knappen 3:2 in Ost-Frankreich haben wir es endlich geschafft: Wir können wieder klar gewinnen! Gegen den Nachbarn aus Mainz-Bretzenheim ist die Revanche für die knappe Hinspielniederlage mit dem zweiten 3:0 Heimsieg sehr gut und deutlich gelungen. Das man nach ca. 65 Minuten die Halle wieder in Richtung Dusche verlassen kann, hatten wir bereits in Speyer und in Rodheim kennen gelernt, doch diesmal ("hoppla, wie ist denn das passiert"?) hatten wir gewonnen! Dies ist nicht nur auf eine Steigerung unserer eigenen Spielleistung zurückzuführen, sondern auch auf die hohe Fehlerquote des Gastes, der so in keinem Satz auf mehr als 20 Punkte kam. Man könnte denken, die Mainzer hatten vielleicht den Aschermittwoch verpasst und bis Freitag durchgefeiert, doch da ich selbst aus Mainz bin kann ich sagen: Do & Fr ging partymäßig nichts in Mainz!!! Wir sind auf jeden Fall ganz klar als Sieger von Feld gegangen und wie der Felix Magath der 2.Liga (unser Co-Trainer H. Philippsen) abschließend treffend bemerkte: Es hat der gewonnen, der einfach viel weniger Fehler gemacht hat!
Nach diesem Sieg gegen den Tabellendritten, wollen wir die Saison auch ordentlich abschließen und einen Platz unter den Top 5 der Liga erreichen! Dass die Motivation dafür sehr gut ist, zeigt auch die Entscheidung des Teams am Dienstag wieder hart trainieren zu wollen! Ich freu mich schon drauf...
Ich libbe euch sooo viiel!
Der Libero
WIR SIND KUMPELS. Teil 1
10.03.2007 23:46:57
Wer sich als Mannschaft versteht, der muss auch als Mannschaft auftreten. Also geschlossen. Was eben auch heißen kann: geschlossen schlecht. Was zählt, ist Solidarität. Und die war an diesem Wochenende, beim Gastspiel des Eintracht-Perspektivteams in Darmstadt, riesig. Machte Marc drei Fehler in Folge, ließ ihn Basti, der Kumpel, nicht allein im Regen stehen - und machte zwei. Jochen, der alte Überkumpel, sprang ihnen dann gleich zur Seite und prügelte ein paar Mal fest ins Aus. J-Örn, der miese Spalter, spielte die Annahme zwar immer noch nach vorne, aber Tim, ganz tief im Herzen eben doch auch ein Kumpel, ließ sich nicht lumpen und stellte furchtbar über die Mitte, was Dirk zum Anlass nahm, den Ball lieber nicht im gegnerischen Feld zu versenken. Wir sind ja Kumpels.
Und so war das Spiel schnell vorbei. 0:3. Gegen Darmstadt. Die werden allerdings nie unsere Kumpels. Das ist aber eine andere Geschichte.
WIR SIND REGIONALLIGA. Teil 3000
20.03.2007 14:54:25
Am Wochenende nach der Schmach in Darmstadt, als man als gute Kumpels kollektiv unterging, rehabilitierte sich das Perspektivteam der Eintracht mit einer der besten Saionleistungen. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Mendig dominierten die 2. Herren, angetrieben von Marc Fritsch und dem nahezu fehlerfreien Frank Cimander, den ersten Satz und gewannen ihn verdient mit 25:23. Im zweiten Satz wechselte Mendig dann auf ihre beste Sechs, das Spiel aber wurde deshalb nicht einseitig, im Gegenteil. Die Eintracht spielte sehr kompakt, aus einer sicheren Annahme heraus und mit ordentlich Tempo im Angriff. Ein paar Fehler und eine der tragischsten Schiedsrichterfehlentscheidugen der Saison weniger, die nach einer 23:20-Führung im dritten Satz das Spiel noch kippen ließ - wer weiß, was an diesem Tag möglich gewesen wäre. Sicher ist: die jungen alten Männer können noch Volleyball spielen. Das ist gut zu wissen. Denn die nächste REGIONALLIGA-Saison steht sozusagen vor der Tür.
WIR SIND JÜNGER. WIR SIND REGIONALLIGA.
25.03.2007 15:13:00
Eintracht II gewinnt 3:1 gegen Orplid Frankfurt.
Wer hätte gedacht, dass wir an diesem verregneten Samstagabend in einem kleinen finster wirkenden Frankfurter Vorort so viele super tolle Situationen erleben dürfen:
1. Trainer Falk Gabel musste nach dem ersten Satz 4 von 6 Spielern auswechseln
……=>fantastisch!
2. Jochen Wolf trifft endlich, nach einer langen Durststrecke, wieder den Block
……=>wunderschön!
3. Tim Gorbauch war am Anfang gar nicht, später dann doch zum Lachen zu Mute
……=> einzigartig
4. Marius Wiche konnte sich auf sportliche Art & Weise bei einem bestimmten Gegner revanchieren
……=> sau cool
5. Marc Fritsch und Jörn Knuth waren mal wieder Kumpel und baggerten den Ball ordentlich nach vorne
……=> sensationell
6. Bastian Thomas fand zur alter Form zurück und spielte nahezu fehlerfrei
……=>spitze
7. Andreas Wolf und Mike Albrecht verzichteten darauf mitzuspielen, damit wir das jüngere Team blieben
…….=> extrem geil
Es war also ein ereignis- & erfolgreicher Spieltag, der mit Weizenbier, 2 Liter Rotwein, Pizza, EM-Quali und dem Motto: "Zu Gast bei Freunden" endete.
PS: Noch mal danke an die Freunde bei denen wir zu Gast sein durften, wir libben euch so viiel!!!!
|