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Saison 2005/2006

Mannschaftsbild 2005/2006

Abschlusstabelle




Saisonstart mit Verstärkung auf allen Seiten
27.07.2005 13:54:45

Die neue Saison 2005/06 steht vor der Tür. Engagiert wie immer, werden wir diese angehen.

Unterstützung bekommen wir insbesondere durch einen neuen Trainer: Goran, der in unserer ersten Mannschaft spielen wird, soll uns in die oberen Tabellenränge der Bezirksoberliga bringen.

Auf dem Feld tut sich auch einiges:
- Raul verstärkt uns längen- und blockmässig in der Mitte.
- Außen kommt David hinzu und macht die Wahl des Trainers für diese Position schwerer
- Marius (er bekommt ein Doppelspielrecht für Herren II und Herren III) und Andreas bieten nach dem WEggang von Rene Optionen auf der Diagonalposition

Momentan ist anzumerken, dass die Vorbereitung spät losging und dass die neuen Leute noch in das Mannschaftsgefüge integriert werden müssen. Nichtsdestotrotz sind wir zuversichtlich, dass diese Saison Spass und Erfolg bringt!




Erwartetes Ergebnis des ersten Spieltags: Ausgeglichene 3:3 Sätze und die Erkenntnis, dass 6 Gewinnsätze gut wären
25.09.2005 15:45:53

Der erste Spieltag am gestrigen Samstag zeigte das Leistungsgefälle in der Bezirksoberliga West in dieser Saison: Im ersten Spiel dieses Heimspieltages hatte die dritte Mannschaft der Eintracht Wiesbaden gegen Absteiger TSV Bleidenstadt wenig Chancen (0:3), im zweiten Spiel setzte uns Aufsteiger TV Oberstetten wenig entgegen (3:0).

Die Vorgabe für das Lokalderby im ersten Spiel gegen Bleidenstadt war klar: Versuchen mitzuhalten und schauen, was möglich ist. Hatte man doch im Trainingsspiel vor zwei Wochen nicht so erfolgreich abgeschnitten. Leider ging Bleidenstadt nach drei Sätzen als klarer Gewinner vom Feld. Die kurze Vorbereitung und die fehlende Abstimmung mit den neuen in der Mannschaft gewürzt mit einer ordentlichen Portion Nervosität und Verkrampfung führte zu diesem klaren Ergebnis. Tatsächlich musste Bleidenstadt nicht viel dazu tun, um dieses Spiel diesmal sicher nach Hause zu fahren.
Dabei konnten sich Neuzugang Raul Kaltenbach auf der Mittelposition und Marius Wiche in der Diagonalen das ein oder andere Mal recht gut behaupten - im Angriff sowie im Block. Doch glänzte die komplette Mannschaft durch eine relativ hohe Fehlerquote. In kürze könnte man den Spielablauf wie folgt beschreiben: 1. Ballwechsel: schlechte Annahme, 2. Ballwechsel: schlechtes Zuspiel, 3. Ballwechsel: Angreifer schlägt ins aus (oder wahlweise in den Block). Drei Punkte für den Gegner in Folge...
Doch wurde im Laufe der Sätze deutlich, dass wir immer besser ins Spiel fanden.
Mole Reintgen dazu: "Die Sätze 4, 5 und 6 hätten wir gewonnen.". Also denken wir über die Beantragung einer Neuregelung der Gewinnsätze nach. ;-)

Vorgabe für das zweite Spiel war ein klarer Sieg - schließlich empfing man mit Oberstetten einen Aufsteiger aus der Bezirksliga. Die Ansage von Spielführer Volker Brühl vor Beginn des ersten Satzes: "Wir machen das Spiel! Wir bauen den Druck auf! Wir kontrollieren den Gegner!". So ging man nach kurze Warmspielphase auch schnell mit 22:18 in Führung. Dabei machten die "Einwürfe" des Gegners der Annahme der Eintracht um Libero Jo Seibert keinerlei Probleme, für einen guten Spielaufbau zu sorgen. Bei diesem Spielstand sorgte nun aber Ersatztrainer Jörg Hartmann (unser Trainer Goran Iliev war gerade auf dem Weg nach Schwaig, um sich dort eine Packung abzuholen) kurze Zeit für Aufregung und Unsicherheit. Er wechselte Neuzugang Moreno Meloni für alle beteiligten überraschend ein, was uns in diesem Moment fast den Satz gekostet hat. Eine kurze Meditationsphase - landläufig auch Auszeit genannt - half, die eigene Sicherheit wiederzufinden.
Die Sätze zwei und drei vergingen so schnell und unspektakulär, dass schon dieser Satz zuviel der Beschreibung ist. Einzig sei noch erwähnt, dass wir dieses Spiel nutzen konnten, die Ansagen von Trainer Goran bezüglich Feldabwehr und taktischem Spielaufbau in die Tat umzusetzen und alle Spieler des Kaders daran teilhaben zu lassen.

Der nächste Spieltag bei der TS Griesheim wird nun die Richtung für diese Saison weisen: Gewinnen wir gegen den Absteiger aus der Landesliga ist alles drin - wenn nicht machts trotzdem Spaß!

jo




Ärgerliches 2:3 beim Absteiger Griesheim
09.10.2005 22:59:07

Dumm gelaufen! Unter diesem Motto muss man diesen Volleyball-Sonntag für die dritte Garde der Eintracht verbuchen. In einer schönen Halle mit Blick auf die Heimarena der Eintracht (Frankfurt), auch Waldstadion genannt, gab die dritte Herrenmanschaft nach einer 13:8 Führung im entscheidendem fünften Satz den sicher geglaubten Sieg doch noch an die Volleyballer aus Griesheim ab.
Dabei lief es nicht schlecht: Nach einem verkorksten ersten Satz - man kann sich kaum noch erinnern, wann mal der erste Satz nicht verkorkst war ;-) - spielten wir recht frei auf und ließen dem Gegner in Satz 2 und 3 wenig Chancen. Dabei profitierte die Mannschaft durch eine über alle Sätze hinweg konstant gute Annahme und der zumindest in diesen Sätzen niedrigen Fehlerquote.
Die Ansage von Trainer Goran Iliev, in den ersten Sätzen hauptsächlich die Aussenleute zu bedienen, sorgte für zwei sichere Satzgewinne. Martin "Mole" Reintgen und Vik Braun spielten hier groß auf. Im vierten Durchgang dann ging aber langsam die Puste aus. Der Block der Griesheimer wurde besser und die Eigenfehler nahmen zu. So ging dieser Satz leider knapp verloren.

Die Brandrede von Trainer Goran zu Beginn des Tiebreaks ("Wir brauchen Ball auf dem Boden!") sorgte dann für ein beherztes Aufspielen und zu klaren Ergebnissen: Von einem 6:0 ging es zu einem 13:8. Der klare Sieg für die Eintracht? Von wegen.
Manchmal kommt es anders und öfters als man denkt. Nach einem guten Angriff der Griesheimer und einem (un)glücklichen Linie-Ball folgten 5 teilweise ziemlich dämliche Eigenfehler und der Sieg war verschenkt.
Na wenigstens haben die Griesheimer sich nach dem Spiel für den geschenkten Sieg brav bedankt ... Und die Moral aus der Geschicht'? 15 Punkte müsst ihr machen, dann ist der Sieg euer!

Es bleibt die Erkenntnis, dass die Integration der neuen Spieler voranschreitet und sich die Mannschaft langsam formiert. Die nächsten beiden Spiele gegen Michelbach und Naurod werden nun die Richtung weisen. Schaffen wir es, noch um die ersten Plätze mitzuspielen oder bewegen wir uns in Richtung der Tabellenplatzierung unseres Namensvetters Eintracht Frankfurt.

jo




Mini-Revanche in Kriftel
30.10.2005 14:19:58

Nach der knappen Niederlage unserer 1. Herren letzte Woche in Kriftel, gelang uns die Revanche unter den dritten Mannschaften: Im Spiel um Platz 4 besiegten wir unsere Liga-Konkurenten TuS Kriftel III klar mit einem 2:0.

Das Startfeld des Turniers war gut besetzt: Außer Kriftel III und Eintracht Wiesbaden III waren ausschließlich Landesligamannschaften am Start.
So erwischten wir in der Vorrunde auch gleich eine schwere Gruppe - mit Kriftel II und Bad Vilbel. Das Spiel gegen Kriftel II ging knapp verloren (nein, es war kein Satz mit nur 10 Punkten dabei! ;-)).
Dafür schickten wir die Mannschaft um unseren Zweitliga-Trainer Steffen Pfeiffer mit einem 2:1 in die Verliererrunde. Kommentar von Steffen: "am Besten komme ich nächste Woche nicht ins Training." Ist doch sein Schützling Goran Iliev unser Trainer!

Nach einem verlorenen Zwischenrundenspiel gegen den späteren Turniersieger Waldgirmes (auch hier war die Niederlage nicht deutlich und es wäre für uns auch der Sieg dringewesen), spielten wir in einer Dreiergruppe um Platz 4-6.
Im ersten Spiel dieser Gruppe kam es zum schon erwähnten Lokalderbie zwischen den beiden dritten Mannschaften von Kriftel und Wiesbaden. Ex-Wiesbadener Rene konnte aufgrund einer Knieverletzung von draußen sehr gut beobachten, dass seine Kriftler Mannschaft an diesem Tag gegen uns keine Chance hatte. Das letzte Spiel des Tages konnte man schließlich mit 2:1 gegen Rüsselsheim II gewinnen und sich so den vierten Turnierplatz sichern.

Für die Vorbereitung auf die weitere Runde war dieses Turnier sehr wichtig für die Mannschaft und deren Zusammenhalt. Das ganze Turnier über waren wir engagiert bei der Sache und konnten zeigen, dass wir mit diesem Kader auch in der Landesliga mithalten könnten.

Es spielten: Volker, Mole, Jo, Dennis, Matthias, Benni, Raul, Jörg, Felix, Marius, David.
Coach: Rolf

jo




Herren 3 versenken Michelbach im Eiskeller
13.11.2005 19:43:39

„Es gibt so Tage, da greift einfach ein Rad ins andere“, schwärmte Annahme/Außen Martin Reintgen nach der Partie. Und dass er selbst an diesem Tag ein sehr wichtiges Rädchen im Uhrwerk der Eintracht war, darf nicht unerwähnt bleiben. Zusammen mit Libero Jo Seibert und Viktor Braun ließen die Hauptstädter in Sachen Annahme / Feldabwehr keine Wünsche offen und legten somit einen soliden Grundstein für das variable Angriffsspiel. Ob Mole und Vik auf Außen, Raul Kaltenbach und Matthias Steinker in der Mitte oder Jörg Hartmann auf der für ihn ungewohnten Diagonalposition, in jedem seiner Angreifer fand Zuspieler Volker Brühl einen verlässlichen Abnehmer seiner Pässe – und dank der konstant hohen Qualität der Annahme fand der Zuspieler noch einen weiteren dankbaren Abnehmer, nämlich die gegnerische Feldhälfte. Sowieso schon nicht als Kostverächter in Sachen „zweiter Bälle“ bekannt, lud ihn die nicht vorhandene Feldabwehr der Gastgeber nahezu ein, die Kugel immer wieder direkt „rüberzuschmeißen“. Und womit? Mit Recht!

Überhaupt war die gesamte Partie geprägt vom Bild unterschiedlicher Optionen. Wie die Herren 3 schon in der Partie der Gastgeber gegen den bis dahin ungeschlagenen Goldenen Grund erkennen konnten, hatte der Michelbacher Zuspieler genau eine: seinen Angreifer mit der Nummer 9 (seinen Namen wollte er mir nach dem Spiel nicht mehr nennen, genauso wenig wie die Hand geben – jaja, der Frust!!) Doch während diese Option gegen die erschreckend schwachen „Goldenen“ noch für ein klares 3:0 reichte, zeigte Raul Kaltenbach mit einer gelungenen Blockaktion gleich im ersten Ballwechsel, dass gegen die Rothemden mehr nötig sein würde; aber mehr gab es halt nicht. Zugegeben, der 9er ist wahrscheinlich der beste Angreifer der Liga und nicht permanent in den Griff zu bekommen, aber man kann ihn auch zur Annahme zwingen, und das lag ihm bei weitem nicht so. Die Eintracht konnte zu jeder Zeit der Partie ihr Spiel aufziehen, ohne sich nach dem Gegner zu richten, und da der Wiesbadener Zuspieler nun mal fünf sehr gute Optionen hatte, ging auch der deutliche Sieg absolut in Ordnung. Dazu noch mal Mole Reintgen: „Siegen ist einfach geiler!!“

Hoher Einsatz, Spaß, Mut und die Früchte von Gorans Training, das alles führt dazu, dass man bei den Herren 3 zur Zeit einen deutlichen Qualitätsschub erkennen kann. Um so positiver, dass diese Tendenz aus dem gelungenen Krifteler Turnier nun auch in der Runde bestätigt wurde. Nun gilt es, dieses Potential auch am 27.11.2005 gegen den punktgleichen Aufsteiger aus Naurod abzurufen, um den vierten Tabellenplatz zu bestätigen und den Angriff auf die Spitze einzuläuten.





Verschneiter Pflichtsieg in Naurod
30.11.2005 09:05:57

Es war an einem kalten, verschneiten Sonntagmorgen im Wiesbadener Vorort Naurod. Für den ein oder anderen noch mitten in der Nacht.
Da bauten ein paar Verrückte ein Netz auf und los ging's ...

Vom Spiel selbst gibt's wenig zu berichten, der Schnee war noch das Spannenste dabei. Wie erhofft wurde der 3:0 Pflichtsieg gegen Naurod mit einer gerade noch ausreichenden Leistung heimgefahren. Dabei fällt dieser Spieltag unter die Kategorie "flach spielen, hoch gewinnen". Keiner zeigte heute eine wirklich gute Leistung, aber für Naurod hat's gereicht: Der Gegner zeigte kaum Gegenwehr - ab und an mal ein passabler Block, das war's dann aber auch. Wir hatten wenig Mühe das Spiel zu gewinnen, aber gegen die meisten anderen Teams dieser Runde hätte unsere heutige Leistung nicht gereicht.
Doch wie sagte es Kapitän Volker Brühl so schön: "2 Punkte sind 2 Punkte. Da fragt später niemand mehr nach, wie das Spiel war!"

Und so hoffen wir, dass wir gegen Kriftel in 10 Tagen an die Leistung der beiden vorangegangenen Spiele anknüpfen können. Wenn nicht hoffen wir auf Schnee ...

jo




Herren III verpassen den Anschluß
12.12.2005 10:48:27

Der Zug zum oberen Tabellendrittel ist abgefahren. Eine schwaches Spiel beim Derby der 3. Riegen der Eintracht und des TuS Kriftel untermauerte die wechselhafte Leistung der Herren III. Das 1:3 war an diesem Tag leider durchaus gerechtfertigt.

Es fing schon auf dem Weg nach Kriftel an: Stau auf der A66 wegen Markierungsarbeiten. So trafen wir erst eine halbe Stunde vor Spielbeginn in der Halle ein und hatten Aufschlag und Block auf dem Weg verloren...

Im Spiel dann angekommen fing es mit einer frühen Tiefphase im ersten Satz an und wir lagen zeitweise 8:18 hinten. Man sich noch zwar herankämpfen und den Satz eng gestalten, leider reichte am Ende für Kriftel die zeitweise klare Führung zum Satzgewinn aus. Auch im zweiten Satz hatte man noch nicht zu sich gefunden. Insbesondere die Angaben waren erstaunlich schlecht, so dass der Satz knapp aber deutlich an Kriftel ging.
Das Aufbäumen im dritten Satz führte dann endlich zum Erfolg. Dieser Durchgang ging deutlich an die Eintracht. Leider schien es in uns nur kurz aufzuflackern, denn schon nach dem vierten Satz war das Spiel vorbei.

Besonderes hervorzuheben waren an diesem Tag Aufschlag und Block, die durch Abwesenheit glänzten. Auch die vordere Feldabwehr schaute meist den Bällen hinterher. Dabei stellten uns weder der Kriftler Angriff noch der Block unlösbare Aufgaben und überzeugten lediglich durch ihre Konstanz. Trotzdem konnte die einigermaßen konstante Annahme vorne nicht in Punkte umgesetzt werden. Die Kritik an diesem Spiel schließen wir ab mit dem Zitat des Tages von Jörg: "Hiermit möchte ich mich öffentlich für meine Leistung entschuldigen", was aber nicht hieß, dass die anderen besser waren...

Nun muss diese Woche hart trainiert werden, damit das wichtige Heimspiel am nächsten Wochenende für ein positives Punkteverhältnis sorgt. Die Gegner VC Goldener Grund (die uns in der letzten Saison das Leben mit ihren Lobs schwer germacht haben) und die Hurricans aus Georgetown (TSV Schlangenbad) lassen einen Wirbelwind um die Punkte erwarten. Endlich kann auch Trainer Goran Illiev wichtige Spieltaktiken vorgeben, bevor er zum eigenen Spiel der ersten gegen Freiburg an diesem Abend in der Halle am 2. Ring verschwinden muss.

In Kriftel versuchten zu spielen: Volker, Raul, Viktor, Flo, Dennis, Jörg, Jo, Marius, Rolf, Alex

jo




Herren 3 sind Vizeherbstmeister
19.12.2005 16:15:18

Eintracht Wiesbaden – TSV Schlangenbad 3:2

Sollte es ein schlechtes Omen sein? Etwa 1 Stunde, bevor die Georgetown Hurricans zum Derby in der Dürer-Halle antreten sollten, setzte (an Wiesbadener Verhältnissen gemessen) ein regelrechter Schneesturm ein. Die Halle war eisig kalt. Mittelblocker Raul Kaltenbach steckte selbst bei Spielbeginn noch knietief im Schnee fest – allerdings mit zwei Brettern unter den Füssen und ca. 2.000 Meter über dem Meer.

Dass wir den Georgenbornern den Wind aus den Segeln nehmen können, hatten wir schon in der letzten Saison bewiesen – zwei glatte 3:0 Erfolge sollten für das nötige Selbstvertrauen sorgen. Trotzdem sorgte die durch Stefan Neumann verstärkte Gästemannschaft für eine gewisse Anspannung vor der Partie, schließlich waren die Leistungen der Eintracht in dieser Saison zu wechselhaft, um sich auf den Vorjahreserfolgen auszuruhen.

Die Partie begann, und in kürzester Zeit erspielten sich die Gastgeber eine komfortable 8-Punkte Führung, die sie locker bis zum 25:18-Satzgewinn verteidigen konnten. Wieder ein glatter 3:0-Erfolg? Nein, denn nun wurden die Seiten gewechselt. Die Herren 3 wurden von den Hurricans erfasst und bis zum 18:25 kräftig durcheinander gewirbelt. Würden die Gäste nun kurzen Prozeß machen? Nein, denn es wurden wieder die Seiten gewechselt, und nun kamen die Gäste nur auf Grund einer strittigen Schiedsrichterentscheidung in den zweistelligen Bereich. 25:10, das musste doch die Entscheidung sein, oder? Nein, denn es wurden wieder die Seiten gewechselt, und die Eintracht erlebte ein déjà-vu. Gerade mal 14 Punkte konnte die Mannschaft von Trainer Goran Illiev im 4ten Durchgang für sich verbuchen und musste in den ungeliebten Tiebreak.

Mannschaftsführer Volker Brühl stand nun vor einer schwierigen Entscheidung: lieber zum Seitenwechsel mit 8:0 führen und hoffen, den Vorsprung auf der ungeliebten Seite heimzubringen oder 0:8 hinten liegen und versuchen, das Spiel nochmal zu drehen. Er entschied sich für die zweite Variante, und seine Mannschaft hielt sich besser als erwartet. Mit nur 4:8 dürften die Gastgeber auf die Gewinnerseite, mussten dann zwar noch das 4:9 hinnehmen, waren dann aber nicht mehr zu stoppen. Mit einem 11:2-Lauf wurde aus den Hurricans ein laues Lüftchen gemacht und ein wichtiger Sieg eingefahren.


Eintracht Wiesbaden – VC Goldener Grund 3:1

Gegen die Goldenen Reiter standen die Vorzeichen genau umgekehrt. In der letzten Saison wurden beide Spiele unglücklich mit 2:3 verloren. Was noch schlimmer wog: Gegen den Goldenen Grund haben die Spiele noch nie Spaß gemacht, weder für die Aktiven noch für die Zuschauer. Es entwickelt sich nun mal einfach kein attraktives Spiel, was sowohl von den Spielern als auch deren Spielweise ausgeht.

Um so erleichterter waren die Rothemden, als das Spiel letztendlich verdient mit 3:1 gewonnen werden konnte. Basis für den Erfolg war eine über beide Spiele hinweg konstant gute Annahme und hoher Einsatz in der Feldabwehr. Hierdurch erarbeiteten die Hausherren sich immer wieder viele Angriffsmöglichkeiten, die sie auch benötigten, da der Angriff phasenweise die gewohnte Durchschlagskraft vermissen ließ. Dazu trug auch das Zuspiel bei, bei dem Volker Brühl zwar um eine vernünftige Verteilung bemüht war, dafür aber durch seine Ungenauigkeiten den Angreifern immer wieder Flexibilität abverlangte.

Was bleibt ist – wir haben gewonnen, und zwar mit Recht! Wir sind Vizeherbstmeister, und zwar mit Recht. Und fürs nächste Heimspiel gegen Kriftel und Griesheim beantragen wir, den Seitenwechsel abzuschaffen… und bleiben rechts (zur Klarstellung: auf der rechten Feldhälfte…)





Heimspieltag 28.01.06 gegen Griesheim und Kriftel
30.01.2006 10:24:49

Eintracht Wiesbaden – Griesheim 3:2
Wiedergutmachung hieß das Schlagwort für die Partie gegen die Gäste aus Griesheim. Äußerst unglücklich – manche würden es auch unfähig nennen – hatten die heutigen Gastgeber das Hinspiel nach einer 13:8-Führung im Tiebreak noch verloren, und so wird es niemanden wundern, dass es keiner großen Worte bedurfte, um die Mannschaft für dieses Spiel zu motivieren. Die Eintracht legte los wie die Feuerwehr, zwang den Gegner bei 4:0 zur ersten Auszeit und erspielte sich in der Folge eine sehr komfortable Führung bis zum 23:18. Doch was dann geschah, kam den Spielern bekannt vor. Zwei strittige Schiedsrichterentscheidungen, einige Eigenfehler und starke Angriffe der Gäste brachten den Satz zum kippen und bescherten den Griesheimer den 25:23-Erfolg im ersten Durchgang.

Der zweite Durchgang verlief sehr ähnlich, wieder dominierte die Eintracht aus einer starken Annahme um Libero Jo Seibert heraus das Geschehen. Doch im Gegensatz zum ersten Durchgang hielten Diesmal die Nerven, und so stand am Ende ein verdienter 25:19 Satzerfolg.

Nun waren es die Gäste, Landesligaabsteiger der letzten Saison, die das Geschehen diktierten und immer wieder mit starken Angriffen punkteten. Zwar konnten die Hausherren den zwischenzeitlich sehr deutlichen Rückstand durch eine gute kämpferische Leistung noch mal verkürzen, mussten sich dann aber doch mit 23:25 geschlagen geben.

„Jetzt müssen wir also wieder in den Tiebreak!“, gab Zuspieler Volker Brühl schon vor dem vierten Satz die Marschrichtung vor. Was seine Mannschaft nun zeigte, war wirklich überzeugend. Eine von allen Beteiligten starke Annahme, Wiche, Braun und Reintgen sehr stark im Angriff, dazu eine solide Blockarbeit; die Eintracht ließ keinen Zweifel aufkommen, dass es erneut zu einem Tiebreak kommen würde. 25:20 lautete das souveräne Ergebnis.

4:0, 8:4, 13:8, das alles kam den Wiesbadenern sehr bekannt vor, und trotzdem herrschte auf dem Feld eine fast greifbare Anspannung. 14:8. Libero Jo Seibert: „Wenn wir das Ding noch abgeben, trete ich zum zweiten Spiel nicht mehr an und beende meine Volleyballkarriere!“ 15:8!!! Die Revanche war geglückt, der direkte Verfolger in einem sehr guten Spiel auf Distanz gehalten – Eintracht-Herz, was willst Du mehr?!


Eintracht Wiesbaden – TuS Kriftel 3:0

„Ich gehe nach Kriftel, weil ich um den Aufstieg spielen möchte und dieses Potential bei der Eintracht diese Saison nicht sehe“, hatte ein Spieler, der an dieser Stelle nicht namentlich genannt werden soll, seinen Abschied erklärt. Nun ja, bisher hat er Recht behalten, ohne einen weiteren Wackler der Übermannschaft aus Bleidenstadt ist die Eintracht nicht in der Lage, aus eigener Kraft aufzusteigen. Aber der 3:0 Erfolg gegen Kriftel hat dazu beigetragen, den zweiten Tabellenplatz zu sichern und die Mannschaft aus Kriftel im tristen Mittelfeld der Tabelle zu versenken!

26:24, 27:25, 25:23 zeigen, dass sich beide Mannschaften alles abverlangten. Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass die Herren III ein lange gepflegtes Manko abgelegt haben, nämlich die entscheidenden Punkte nicht zu machen.

Das Lob von Kapitän Volker Brühl ging nach der Partie dann auch an die gesamte Mannschaft. Jeder Spieler kam an diesem Heimspieltag zum Einsatz, hat mit vollem Einsatz gekämpft und seinen Teil zum Erfolg beigetragen. Die Mannschaft hat sich, wo es nötig war, auf den Gegner eingestellt und aus den Fehlern des Hinspiels gelernt, sonst aber das eigene Spiel durchgezogen und den Gegner stets unter Kontrolle gehalten.

Die Eintracht hat an diesem Spieltag bewiesen, dass sie zurecht an der Tabellenspitze mitmischt. Die Bleidenstädter sind, wie vom Orakel Jörg Hartmann vorhergesagt, ins Straucheln geraten. Deren letzte Saison hat gezeigt, was passieren kann, wenn der Kopf nicht mitspielt.

Für uns gilt es nun, unter der Anleitung von Trainer Goran Illiev konsequent weiter zu arbeiten und die Siege, die möglich sind, einzufahren. Und sollte Bleidenstadt noch mal straucheln, werden wir da sein!





Herren 3 straucheln und fallen
15.03.2006 11:03:13

Eigentlich hatten die Wiesbadener allen Grund, optimistisch in die Partie zu gehen. Seit 2 Jahren spielen die beiden Mannschaften nun zusammen in der BOL, und, für die Historiker, alle 3 Partien gingen bisher an die Eintracht.

Doch diesmal kam es anders, segelten die Hurricans zum ersten Mal voll im Wind. Zu überlegen war deren Angriffsspiel, von einem hervorragend aufgelegten Holger im Zuspiel immer wieder glänzend in Szene gesetzt. Es galng der Eintracht zu wenig, den einzigen wirklichen Schwachpunkt, die Annahme der Gastgeber unter Druck zu halten, um so die schnellen Angriffe gar nicht erst zu ermöglichen.
So kamen die Gastgeber zu einem nie wirklich gefährdeten 3:0 Erfolg und haben somit den 2ten Tabellenplatz übernommen.

Ob wir in voller Besetzung hätten dagegen halten können - wer weiß. Fakt ist, an diesem Spieltag war der Wind zu rau für uns. Einzig Dennis Seiwert stemmte sich mit Bravour gegen den Sturm und zeigte seine bisher beste Saisonleistung.

Drei Spiele stehen noch aus, und das Rennen um die goldene Ananas ist noch längst nicht beendet!




Mit zwei Siegen zum würdigen Saisonabschluss
26.03.2006 10:28:49


Die Vorzeichen für das letzte Heimspiel waren schlecht: Zuspieler Volker und Mittelmann Raul im Skiurlaub, zweiter Mittelmann Matthias mit Rückenschmerzen mehr oder weniger außer Gefecht.
Trotzdem wollte man sich würdig aus dieser BOL-Saison verabschieden. War doch auch noch - zumindest theoretisch - der 3. Tabellenplatz erreichbar.
Als besonderen Coup konnten wir zumindest für das erste Spiel Zuspieler Thorsten - Scoo - Brügge als Verstärkung gewinnen. So gingen wir mit gemischten Gefühlen, aber mit Siegeswillen in den letzten Spieltag.

Eintracht Wiesbaden - TG Naurod 3:0

Das erste Spiel gegen Naurod lief wie erwartet. Passend zum Tabellenplatz ging der erste Satz mit 25:7 an die Eintracht. Gegenwehr nicht vorhanden, es stellte sich eher das Gefühl des Warmspielens ein. Im zweiten Satz ging es dann schon mehr zu Sache.
Wir wurden unkonzentrierter und plötzlich konnte sich Naurod eine 24:22 Führung erspielen.
Zuspieler Scoo dazu: "Ganz ruhig weiterspielen. Den Satz holen wir noch." Gesagt getan: Mole an die Angabe, vier Stück davon beim Gegner sicher untergebracht, und der Satz ging 26:24 an uns. Jubel! Genau diese Sätze hatten wir die Saison über immer verloren.
Im dritten Satz war dann die Luft bei Naurod wieder draussen und so konnten wir dieses Spiel mit tatkräftiger Unterstützung von Scoo nach Hause fahren.

Eintracht Wiesbaden - TV Michelbach 3:1

Während Scoo sich in der Umkleide schick machte - er war auf einer Hochzeit eingeladen - tüftelten wir die Taktik fürs zweite Spiel aus. Wer sollte zuspielen? Vielleicht Vik? Dadurch aber den Außenangriff schwächen? Oder doch lieber Jo und dann auf einen Libero verzichten und die Annahme schwächen?
Die richtige Entscheidung hieß Vik im Zuspiel, der diese Aufgae bravourös löste.
So fingen wir direkt stark an und ließen im ersten Satz nichts anbrennen.
Dann plötzlich ein deja vu: Steht es doch im zweiten plötzlich 24:21 für Michelbach.
Und der geneigte Leser wird wissen wie der Satz ausging. Richtig! 26:24 für die Eintracht! Jubel!
Bestraft wurden wir für diesen Satzgewinn dann im dritten Durchgang, in dem sich "Meister Eigenfehler" wieder einschlich und den wir dann relativ deutlich an Michelbach abgaben.
Der vierte Satz sollte der letzte der Saison sein. Trainer Goran saß angesäuert auf der Bank - im vorigen Satz hatte sich Mole etwas über eine Ansage mitten in einem Angriffsschlag beschwert.
Aber vielleicht gerade deshalb zeigten wir, wer der Herr im Hause war. Besonders Marius auf Diagonal und Dennis über außen fanden zur alten Angriffstärke zurück und ließen keinen Zweifel über diesen 3:1 Erfolg aufkommen.

Alles im allen ein würdiger Abschluß der Saison, der uns leider doch nur den 5. Tabellensatz einbrachte.
Goldener Grund und Kriftel konnten nämlich ebenfalls beide Heimspiele für sich entscheiden.
Dank Trainer Goran konnten wir uns im Laufe der Saison individuell aber auch taktisch deutlich steigern.
Auch wenn der ein oder andere das Kommando "Hände drübber" nicht immer konsequent umsetzt: Wir sind auf dem richtigen Weg.
Und so kann das kommende Saisonziel nur heißen: Angriff auf die Tabellenspitze!

jo


 
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