Saison 2004/2005
Abschlusstabelle
Rückkehr mit vorsichtigem Blick nach oben
02.05.2004 23:52:00
Die Saison 03/04 war für uns nicht gerade das was man erfolgreich nennen könnte. Nach 2 Jahren Landesliga hat uns nun die BOL wieder.
Auf unserer kürzlich abgehaltenen Manschaftssitzung war uns aber eins klar. Wir haben zwar viele Spiele, nicht aber unseren Spass am Volleyball verloren.
Aber wie jedes Jahr gibt es immer ein paar personelle Veränderungen. Absteiger sind nicht populär und so verliessen und verlassen uns eine knappe Handvoll Spieler die in der kommenden Saison ihr Glück anderswo suchen werden.
Da unsere Prognose für letzte Saison Platz 1-4 hieß sind wir für kommende Sasion etwas vorsichtiger und zielen auf die Plätze 1-7, sprich "nicht absteigen!". Um diese Aufgabe möglichst gut zu lösen suchen wir noch motivierte Spieler und einen Trainer. Zwei bis drei Spieler haben bereits angeklopft und in den nächsten Wochen/Monaten werden wir sehen wer kommen wird und wer nicht.
Mit den richtigen Ergänzungen ist sogar ein vorsichtiger Blick nach oben erlaubt. Die Landesliga war uns schließlich sehr sympatisch.
Am 14. Juni 2004 startet offiziel unsere Vorbereitung für die kommende Saison. Ich freue mich auf Vik, Volk, Rene, Matthias, Kietsch, Buddy, Jo, Jens und Jörg.
Und was ist mit Dir?
Martin (Mole) Reintgen
Erster Saisonerfolg bei der TG Schwalbach
10.10.2004 13:15:57
Nach einem verkorkstem Saisonanfang, der mit 0:6 Punkte (und zwei verlorenen Tie-Breaks) so begann, wie die letzte Saison endete, konnte nun der erster Sieg dieser Saison erzielt werden. Im Keller-Derby der Bezirksoberliga trafen sich am Samstag (9.10.) die momentan drei letzten der BOL West: TG Schwalbach, Hofheim 2 und Eintracht Wiesbaden III.
Gegen die TG Schwalbach konnte die 3. Mannschaft der Eintracht nun zeigen, dass sie tatsächlich noch gewinnen kann. Mit 3:0 wurde der Sieg nach Hause gefahren.
Dabei konnte endlich eine einigermassen konstante Leistung gezeigt werden.
Insbesondere der Außenangriff (Mole Reintgen und Vik Braun) hatten wieder die gewohnte Durchschlagskraft. Aber auch das Zuspiel von Jonas Prause war "eine Bank" und legte den Grundstein für diesen ersten Erfolg.
Es war zwar ein Pflichtsieg gegen einen schwachen Gegner, aber hoffentlich der Beginn, endlich frei aufspielen zu können. In der Herbstpause werden wir nun weiter an unserer Konstanz arbeiten und hoffen, dass wir ab sofort voll durchstarten können.
jo seibert
Diesmal gab es nix zu meckern: Deutlicher Sieg gegen TSV Schlangenbad
14.11.2004 14:54:01
Mit einem deutlichen 3:0 meldet sich die Eintracht III aus der Herbstpause zurück.
Georgetown Hurricans – bedrohlich, was da auf den Trikots des TSV Schlangenbad prangte. Doch der Sturm war schon nach weniger als einer Stunde vorbei. Die Eintracht hat dem bis dato zweiten der Bezirksoberliga West TSV Schlangenbad zur keiner Zeit eine Chance gelassen und alle drei Sätze deutlich gewonnen.
Dabei war von den "Hurricanes" aus "Georgetown" an diesem Tag aber auch rein gar nichts zu spüren. Das Georgenborner Spiel "glänzte" insbesondere durch eine nicht vorhandene Annahme und Feldabwehr.
Der zweite Sieg für die dritte Mannschaft der Eintracht wurde durch eine geschlossen gute Mannschaftsleistung möglich.
Auf der Diagonalposition hatte Rene Dequis einen erstklassigen Tag. Der Georgenborner Block brachte ihn nicht unter Kontrolle. Auch die Außen (Mole Reintgen, Vik Braun und Icke Backhaus) konnten sich regelmäßig durchsetzen. Jonas Prause im Zuspiel kam mit der niedrigen Hallenhöhe sehr gut zurecht - spielt er doch ansonsten auch gerne den einen oder anderen Ball etwas "flacher".
Und zu guter letzt basierte das Spiel auf einer soliden und gleichmässigen Annahme rund um Libero Jo Seibert. Motivierend wirkte dabei wahrscheinlich der von Spielertrainer Volker Brühl ausgesetzte Kasten Bier, falls im Spiel keine einzige Annahme an die Decke gehen sollte. Mit dieser gewonnenen Kiste können die dritten Herren den Sieg nun also gebührend feiern.
"Wir haben keine Fehler gemacht", hatte Martin Mole Reintgen den Schlüssel zum Erfolg schnell gefunden. Aufschlagserien von Matthias Steinker - wann hatten die Hauptstädter das zuletzt erlebt. "Das war das Beste, was ich von dieser Mannschaft seit langem gesehen habe. Jetzt gilt es, dieses Selbstbewusstsein, aber vor allem auch die super Stimmung mit in das nächste Heimspiel zu nehmen", freut sich Brühl auf den nächsten Spieltag.
Alles in allem gab es heute keinen Ansatzpunkt für Kritik.
Nach der verpatzten "Generalprobe" - dem Trainingsspiel gegen Waldgirmes am Mittwoch dieser Woche - und den sich anschliessenden ausführlichen Diskussionen über Aufstellung, Motivation und Spieltaktik, konnte die "Premiere" in der Georgenborner Halle nun also gelingen.
Mit Hochheim und Michelbach werden am 27.11.2004 zwei Mannschaften zu Gast in der Gerhart-Hauptmann-Halle sein, gegen die es zu punkten gilt, um dem Tabellenkeller vorerst den Rücken zuzuwenden.
(jo,volk)
Heimspieltag = Tiebreak-Tag (27.11.2004)
01.12.2004 01:04:53
Der Zweite Heimspieltag endete ähnlich, wie der erste: Wieder zwei Tiebreaks, wieder 10 Sätze .. und fast wieder zwei Niederlagen.
Knappe 2:3 Heim-Niederlage gegen TV-Michelbach
In einem engen Spiel gegen den TV Michelbach war zu keiner Zeit klar, wer am Ende die Nase vorne haben sollte. Abwechselt holte sich sowohl der TV, als auch die Eintracht Satz für Satz. Den alles entscheidenden Tie-Break gewann das Team aus Michelbach mit 15:13. Nachdem die Eintracht schon mit 10:8 geführt hatte, ärgerte sich Libero Jo Seibert nach dem Spiel über die Niederlage: "Leider haben wir beim Spielstand von 12:12 im Tiebreak zu schnell zwei Punkte abgegeben und dadurch das Spiel verschenkt."
Vor allem im Angriff gab es bei der Eintracht nicht viel zu meckern: Rene Dequis bestätigte seine gute Form mit einer ähnlich starken Leistung wie im Spiel gegen Schlangenbad, auch Martin Mole Reintgen griff konstant an. In seinem ersten Einsatz für die Eintracht konnte sich Dennis Seiwert im Angriff über außen überraschend gut durchsetzen.
Allerdings standen die Gäste da in nichts nach. Insbesondere die guten Angriffsschläge zweier Michelbacher konnten vom Wiesbadener Block nur vereinzelt entschärfen werden. Die "statische" Feldabwehr der Eintracht trug ihr übriges dazu bei, dass im dritten Heimspiel der dritte Tiebreak in Folge verloren ging.
Endlich: Der erste Heimsieg, oder: Tiebreak-Fluch doch noch überwunden?
Im zweiten Spiel gegen die Spielvereinigung Hochheim 2 musste dem Papier nach auf jeden Fall ein Sieg her. So hatten die Hochheimer in dieser Saison noch schlechter als die Eintracht gestartet und konnten bisher nur einen Sieg gegen den Tabellenletzten Schwalbach verbuchen.
Nach einem schwachen ersten Satz der Eintracht, in dem Hochheim so ziemlich alles gelang und auch das notwendige Glück eher der SpVgg holt war, waren diese Hoffnungen aber erst einmal vergessen.
Nun musste unsere Mannschaft zeigen, dass ein Sieg nicht nur auf dem Papier möglich sei. Dementsprechend engagiert begann der zweite Satz, den die Eintracht dann auch – genauso wie Satz drei - deutlich für sich entscheiden konnte. Nachdem der vierte Satz dann nach deutlicher Führung aber doch noch unnötig abgegeben wurde, stand nun im vierten Heimspiel der vierte Tiebreak an. Doch diesmal konnten die dritten Herren der Eintracht ihre früh ausgebaute Führung im Tiebreak verteidigen und diesen ungefährdet gewinnen.
Endlich konnte die 3. Mannschaft ihren Heim- und Tiebreak-Komplex überwinden. Trotz des Fehlens von Viktor Braun, der in der Stammsechs in Annahme und auf der Außenposition fehlte, konnte eine geschlossene Mannschaftsleistung sogar noch den "Schwächeanfall" der Mittelblocker (Matthias Steinker klagte über Schwindelgefühle, Flo Schöll über Rückenschmerzen und Jörg Hartmann ärgerte sich über seine geistige Abwesenheit) ausgleichen.
Mit diesem Sieg festigt sich die Eintracht im Mittelfeld der BOL West in dieser Saison. Die erwarteten Punkte im letzten Spiel des Jahres gegen FTG Frankfurt sollten diese Position stärken, so dass in der Rückrunde frei aufgespielt werden kann, um den ein oder anderen "Favoriten" zu schlagen.
( Dennis S., Jo Seibert)
Tie-Break Folge hält an, wichtige Punkte bei der FTG Frankfurt geholt
12.12.2004 19:43:35
Das dritte Fünfsatz-Match in Folge und diesmal wieder mit dem besseren Ende für die Eintracht: 3:2 konnte das Spiel gegen FTG Frankfurt II gewonnen werden.
Dabei startete die Einracht mit einem verschlafenen ersten Satz. Insbesondere Zuspiel und Feldabwehr waren noch zu Hause beim Adventskaffee ...
Der zweite Satz begann ausgeglichen. Die entscheidende Wende brachte die Einwechselung von Vik Braun, der gerade von der Karibik-Kreuzfahrt zurückgekehrt war. Shuffelboard-trainiert aber Volleyball-untrainiert konnte er trotzdem mit seiner sicheren Annahme der Eintracht den Rücken frei machen. So konnte man sich deutlich absetzen und führte mit 24:19. Die gegnerische Auszeit nutzte Jörg Hartmann dazu, um klare Anweisungen zu geben: "Alles raus auf die Vier zum Vik, bis er den Punkt macht." Das hatte wohl aber auch der Block der FTG mitbekommen und kurze Zeit später stand es 25:24 für die FTG. Hatte er es vorher noch spannend gemacht, konnte Vik Braun diesmal den Punkt machen und zwei Bälle später auch seine Angabe zum Satzgewinn verwandeln.
Ab da war das Spiel sehr zerfahren und wechselhaft. Satz drei gewann die FTG durch eine gute Blockserie, Satz vier ging dann wieder recht deutlich an die Eintracht. Die einzige Konstante war die Annahme der Eintracht. Zuspieler Jonas Prause kommentierte dazu mehrmals im Spiel: "Die Annahme ist top!"
Im Tiebreak ließen wir dann nichts mehr anbrennen: Mit 15:9 konnte der "Tiebreak-Fluch" nun hoffentlich entgültig abgeschüttelt werden.
Mit ausgeglichenem Punkteverhältnis geht es nun in die Rückrunde, mit dem Ziel, die obere Tabellenhälfte aufzumischen.
Wichtiger Pflichtsieg in Hochheim
14.02.2005 00:11:11
Mit einem am Ende souveränen 3:1 Erfolg konnte die Eintracht III ihren Platz im Mittelfeld der BOL West sichern.
Eine konstante und geschlossene Mannschaftsleistung und endlich auch hohe Einsatzbereitschaft während des Spiels ermöglichte diesen Pflichtsieg beim Vorletzten der momentanen Tabelle.
Die Beobachtung des ersten Spiels an diesem Tage - dem Kellerduell zwischen Hochheim und TG Schwalbach - durch Rene Dequis ergab nur die klare Aussage: „Da gab’s nicht viel zu sehen“. Ein paar Kleinigkeiten konnten jedoch erkannt werden, um den nicht wirklich starken Hochheimern am Ende keine Chance zu lassen. Dabei setzte Trainer Volker Brühl auf eine modifizierte Startsechs. Benjamin Thomas durfte sich diesmal auf der Diagonalposition beweisen. In Satz zwei wurde dann ebenfalls Dennis Seiwert auf Außen eingesetzt.. In dieser Aufstellung gingen die ersten beiden Sätze klar an die Eintracht.
In Satz drei allerdings ließen Annahme und Zuspiel zu wünschen übrig. So wurde es am Satzende doch knapp und durch mangelnde Konzentration und Flüchtigkeitsfehler wurde dieser zu 22 verloren. Als dann im vierten Satz die „Stamm-6(7)“ - Volker Brühl im Zuspiel, Mole und Vik auf außen, Jörg und Matthias auf den Mittelpositionen, Rene auf Diagonal und Jo als Libero - auf dem Feld stand, hatten die Hochheimer nichts mehr entgegenzusetzen und fuhren sich mit 25:14 eine „Klatsche“ ein., und das Spiel wurde mit einem hohen Satzgewinn zum 3:1 abgeschlossen.
Dennis & Jo
Mit Teamgeist zurück zu alter Stärke: 6:0 Bilanz am Wochenende
28.02.2005 08:33:34
Mehr als „super, weiter so!“ hatte Trainer und Zuspieler Volker Brühl in den Auszeiten nicht zu sagen. An diesem Wochenende lief für die Eintracht III alles glatt. In den beiden Heimspielen gegen den drittletzten, FTG Frankfurt, und das Schlusslicht der Tabelle, TG Schwalbach, in der BOL West ließ man zu keiner Zeit den Gegnern eine Chance und gewann vier wichtige Punkte um Gedanken an einen möglichen Abstieg ein für alle Mal zu verbannen.
In den beiden 3:0 Erfolgen der Eintracht 3 wurde diesmal der Kader voll ausgeschöpft. So spielten im ersten Spiel gegen FTG Frankfurt Benjamin Thomas, der seine gute Form aus dem letzten Spiel mitnehmen konnte, und Florian Schöll, der durch eine ungewohnte Blockstärke auffiel, durch. In dieser ersten Begegnung ließ die Eintracht dem Gegner aus Frankfurt zu keiner Zeit Gedanken auf Siegchancen aufkommen, was unter anderem auf lobenswerten Einsatz in der Feldabwehr und eine präzise Annahme zurückzuführen ist. Auch Jo Seibert war als Abwehrchef zufrieden: „Auf dieser Annahme lässt sich ein gutes Spiel aufbauen“, so der Libero. Es wurde konzentriert gespielt und endlich konnte das komplette Spiel eine konstant gute Leistung gezeigt werden.
Im zweiten Spiel gegen Schwalbach wurde es nur im ersten Satz kurz knapp. So brauchte die in diesem Spiel neu geformte Startsechs um Zuspieler Jonas Prause kurze Eingewöhnungszeit. Doch konnte ein 14:17 Rückstand aufgeholt werden und schließlich der Satz mit 25:23 gewonnen werden. Den dafür notwendigen Kampfgeist brachten unter anderem die jungen Wilden Jonas Prause und Dennis Seiwert mit ins Spiel, die auch die klar dominierten, fast schon langweiligen beiden restlichen Sätze bestreiten durften. Seiwert, der endlich wieder zu alter Stärke zurückgefunden hatte, war mit den meisten direkten Punkten im Angriff über außen der Topscorer des Spiels.
So konnte sich die 3. Mannschaft der EW auf den vierten Platz vorkämpfen und mit dieser Form ein Zeichen für das obere Drittel der BOL setzen. Jetzt gilt es im Endspurt der Saison 2004/2005 am Ball zu bleiben und den Aufschwung mit in das nächste Auswärtsspiel zu nehmen. Daumen hoch!
Dennis Seiwert, Jo Seibert
"Ich fänd es gut wenn mal was von mir käme..."
12.03.2005 23:03:42
... war nur eines von vielen passenden Kommentaren zu diesem Spieltag. Leider kam unser junger Mittelmann Florian "The Flow" Schöll erst nach dem Spiel zu dieser wertvollen Erkenntnis.
Dachten wir vergangenen Spieltag noch "Zurück zur alten Stärke" gefunden zu haben grübelte heute Jo Seibert anschließend: "Ich weiß gar nicht, wer heute am schlechtesten war."
Urlaubs-, krankheits- und lerngeschwächt reisten wir also mit 8 Spielern beim TV Michelbach an. Dank einiger erfolgloser Versuche von Martin Mole Reintgen den Ball innerhalb der 81m² unterzubringen lagen wir dann auch schnell 7:2 hinten. Vic Braun entschärfte die Situation zwar nochmals kurzfristig auf 11:8 letztendlich ging der Satz aber mit 16 Punkten auf unserer Seite deutlich an die Gastgeber.
Auch die folgenden Sätze 2 (25:18) und 3 (25:20) verliefen nicht viel besser. Dennis Seiwert fand einen winzigen positiven Aspekt, nämlich dass alle Anwesenden an diesem Tag die Chance zu spielen bekamen. Ab gesehen davon, dass nur 1 Auswechselspieler auf der Bank sitzen durfte (heute hätten das wohl am liebsten alle getan) stellte Benny Thomas - dem es heute relativ leicht viel, fast 3 Sätze auf unserem Niveau zu spielen - fest: "Ich habe zwar gespielt, aber da war ich nicht!"
Wie am letzten Spieltag haben wir auch das heutige Resultat einer diesmal geschlossen schlechten Mannschaftsleistung zu verdanken. Gut, dass sich Spielertrainer Volker Brühl kurzfristig zum Skifahren abgemeldet hatte ...
Da Trainer aber immer schlauer sind als andere schließe ich mit den Worten des Trainers der 2. Gastmannschaft aus Kriftel. "Ihr habt heute irgendwie nicht so richtig ins Spiel gefunden."
In diesem Sinne euer Mole
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