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Saison 2003/2004

Mannschaftsbild 2003/2004

Abschlusstabelle




Herren 3 verlieren beide Heimspiele deutlich
15.12.2003 13:05:36

Eintracht Wiesbaden 3 - SSV Brensbach 1:3

Als die Herren 3 sich vor der Saison zusammen setzten, um die Ziele für die Saison 2003/04 festzulegen, wurden die Tabellenplätze 1-4 als ambitioniertes Ziel definiert; die Mannschaft sah sich auf Augenhöhe mit den weiteren Meisterschaftsfavoriten Brensbach und Auerbach.

An diesem Samstag kam es dann zum Aufeinandertreffen mit den Gästen aus Brensbach, doch die Vorzeichen hatten sich deutlich geändert. Der Blick zum Gegner war nun deutlich nach oben gerichtet, und ein Sieg gegen die Gäste aus dem Odenwald wäre einer kleinen Sensation gleich gekommen.

Oft ist es aber gerade diese scheinbare Chancenlosigkeit, welche die Verklemmung der Spieler löst und befreit aufspielen lässt. So waren die Brensbacher sicherlich überrascht, welchen Druck die Hauptstädter von Anfang an erzeugten. Gute Aufschläge, eine konstante Annahme und ein druckvolles Angriffsspiel sorgten für einen ungefährdeten 25:21 Satzgewinn.

Dies wollten die Gäste nun doch nicht auf sich sitzen lassen und zeigten den Gastgebern deutlich ihre Schwächen auf. Die druckvollen Aufschläge der Brensbacher ließen die Annahme der Wiesbadener zusammenbrechen, und aus der Bedrängnis sind die Wiesbadener zur Zeit offensichtlich nicht in der Lage, einen gut positionierten Gegner unter Druck zu bringen. 14:25 und 12:25 sprachen dann auch eine deutliche Sprache über die tatsächlichen Kräfteverhältnisse in dieser Partie.

Erst im vierten Durchgang gelang es der Eintracht wieder, Fuß zu fassen und das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Vor allem dem aus den Reihen der Eintracht herausragenden Christian Behr war es dies verdanken, welcher sowohl mit seinen Sprungangaben sowie im Angriff nie ganz zu stoppen war. Trotzdem musste Trainer Schmittdiel nachdem Spiel festellen, dass ein gut aufgelegter Behr nicht ausreicht, um eine geschlossen aufspielende Mannschaft aus Brensbach nachhaltig zu gefährden. 22:25 lautete das Ergebnis des vierten und entscheidenden Satzes.


Eintracht Wiesbaden 3 - TV Babenhausen 0:3

Was die Zuschauer, im Alter zwischen 2 und 6 Jahren, in der folgenden Partie geboten bekamen, war leider keine Werbung für den Volleyballsport. Um so frustrierender die Erkenntnis, dass die Gäste aus Babenhausen eine schwache Leistung boten, welche aber von den Wiesbadenern noch unterboten wurde.

Trainer Schmittdiel nach dem Spiel: "Ihr glaubt gar nicht, was ich während einem solchen Spiel an der Seitenlinie durchmache, danach bin ich wirklich fertig. Aber ich wusste einfach nicht mehr, was ich noch hätte machen können." In seiner positiven Grundstimmung fand der Trainer aber dann doch noch etwas Positives in der gesehen Partie: "Chris (Christian Behr) und Mole (Martin Reintgen) haben als einzige überzeugen können und über weite Strecken ihr Potential gezeigt."

Auch Jochen Wolf, der auf Grund einer Schulterverletzung für Jo Seibert auf der Libero-Position einsprang, konnte nicht das erhoffte Fundament für einen ruhigen und konstanten Spielaufbau stellen. Vor allem im Zusammenspiel von Block (sofern vorhanden) und Feldabwehr zeigte die Eintracht eine kastastrophale Leistung und lies den Babenhausener Angreifern freies Gewähr.

3:0 (22-25, 20-25, 20-25) lautete zum Schluss das deutliche Ergebnis zu Gunsten der Gäste, welche aus Wiesbaden zwar 2 Punkte, aber keinerlei Sympathien entführen konnten.





Herren 3 von Kriftel deklassiert
23.11.2003 13:07:34

Die Herren 3 sind an diesem Wochenende den Nachweis ihrer Landesliga-Tauglichkeit schuldig geblieben. In nur 55 Minuten erhielten die Wiesbadener eine Lehrstunde in Sachen druckvollem Volleyball und zeigten ihre bis dahin mit Abstand schlechteste Saisonleistung.

Ob die Krifteler erste Garde den Wiesbadenern spielerisch überlegen war, bleibt eine, wenn auch sehr wahrscheinliche, Vermutung. Als Nachweis hätte man ein Spiel der beiden Mannschaften betrachten müssen, doch zu spielähnlichen Aktionen kam es an diesem Samstag nur im zweiten, durchaus ausgeglichenen Durchgang. Im ersten und im dritten Satz nutzten die Hausherren die baulichen Gegebenheiten der Halle, um mit druckvollen Sprungaufschlägen den Hauptstädtern auch nicht den Hauch einer Chance zu lassen.

Anfang der Woche ereilte die Wiesbadener eine Hiobsbotschaft. Außenangreifer und Hauptannahmespieler Jochen Wolf muß wegen einer erneut aufgetretenen Schulterverletzung zumindest diese Saison beenden.
Außerdem mußte Trainer Schmittdiel erneut verletzungsbedingt auf Mittelblocker Fabian Buchholz verzichten.
Erfreulich ist, dass Rene Dequis nach langer Verletzungspause wieder das Training aufgenommen hat und den Anschluß an die Mannschaft findet.

Bis zum Stand von 9:10 im ersten Durchgang konnten die Wiesbadener das Spiel offen gestallten, doch dann zeigten Nonn, Kellersmann und Seidt auf Seiten der Krifteler, wie man mit druckvollen Sprungaufschlägen eine sichere 21:11 Führung herausschlägt. Die Wiesbadener Annahme um den sonst so sicheren Libero Jo Seibert sollte an diesem Tag größte Probleme haben, den Ball auch nur einigermaßen im Feld zu halten geschweige denn ein flexibles Zuspiel zu ermöglichen. 13:25 nach knapp 15 Minuten, eine solche Klatsche hatten die Wiesbadener schon lange nicht mehr erlebt.

Trainer Schmittdiel brachte nun Völkel für Brühl im Zuspiel und Ott für Reintgen im Außenangriff, aber auch der umformierten Mannschaft war die Verunsicherung deutlich anzumerken. Kriftel hatte nun nicht den Platz hinter der Grundlinie, um ihre Sprungangaben zu schlagen, und so erhielten die Wiesbadener die Chance, langsam ihr eigenes Spiel zu finden. Es war keine spielerische Klasse, aber zumindest war wieder Kampf und Wille bei den Hauptstädtern zu spüren. Bei 14:15 waren die Herren 3 an den Gastgebern dran, konnte aber leider nie in Führung gehen und mußte sich deutlich knapp mit 23:25 geschlagen geben.

Im dritten Durchgang erlebten die Wiesbadener ein Deja-Vue. Wie schon im ersten Satz flogen der Wiesbadener Annahme die Sprungagaben von Seidt und Kellersmann um die Ohren, blieb der Ball doch mal im Spiel, fand der Wiesbadener Block kein Mittel gegen die starken Angriffe der Krifteler Außenangeifer. 15:25 lautet das Endergebnis; es bleibt die Erkenntnis, dass bei einem solchen Debakel selbst 55 Minuten zu lang sein können.




Herren 3 unterliegen Offenbach 2:3
16.11.2003 20:08:07

Es war eine Mischung aus Enttäuschung und Ratlosigkeit, die den Spielern von Trainer Dennis Schmittdiel nach dem Spiel ins Gesicht geschrieben stand. Die Enttäuschung war verständlich, hatten die Wiesbadener doch gerade durch eine starke kämpferische Leistung einen 0:2 Satzrückstand ausgeglichen, um dann doch noch den entscheidenden 5 Satz und somit die Partie gegen den BSC Offenbach mit 2:3 zu verlieren. Für Ratlosigkeit sorgte aber, wie es zu dem 0:2 kommen konnte.

Als stehe das Spiel unter einem schlechten Stern, hatte Zuspieler Volker Brühl die falsche Adresse der Gastgeber von deren Homepage gefischt und seine Mannschaft zum Rugbyfeld der Offenbacher gelotst. Mit großer Verspätung wurde dann doch noch die richtige Halle gefunden, allerdings stand nur noch eine äußerst kurze Einspielzeit zur Verfügung, woraufhin Trainer Schmittdiel vorschlug, doch den ersten Satz zum Einspielen zu nutzen.

Die Eintracht startete fulminant in die Partie; vor allem ein überragender Viktor Braun lies dem Offenbacher Block keine Chance und trug maßgeblich zu einer deutlichen 16:10 Führung bei. Bis zum 21:17 hatten die Rothemden die Partie klar im Griff, doch plötzlich kam eine in dieser Saison altbekannte Schwäche. Völlig ohne Grund wurde die Mannschaft nervös , Eigenfehler brachten die Gastgeber zurück ins Spiel, und ohne dass diese wirklich etwas dafür konnten , hatten sie den ersten Durchgang mit 25:23 für sich entschieden.

In Durchgang zwei war denn Hauptstädtern die Verunsicherung deutlich anzumerken. Die Offenbacher waren nun vom glücklichen Erfolg beflügelt und punkteten immer wieder über die Außenpositionen. So konnten die Gastgeber auch den 2ten Satz mit 25:17 deutlich für sich entscheiden.

Schmittdiel reagierte nun, brachte Völkel für Brühl im Zuspiel und Özbek für Ott auf der Diagonalen. Vielleicht waren es diese Wechsel, die frischen Wind in das Spiel der Wiesbadener brachten. Einmal auf der Erfolgsspur, behielt die Eintracht diesmal die Nerven und konnte das 0:3-Debakel gegen den Landesliga-Aufsteiger mit einem 25:20-Satzerfolg abwenden.

Satz 4 war nicht für schwache Nerven gedacht. Bis zum 11:11 entwickelte sich ein von Trainer Schmittdiel so sehr geliebtes Side-Out-Spiel, in welchem sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Dann allerdings passierten auf Seiten der Gäste wieder unnötige Eigenfehler, und die Offenbacher konnte auf 21:17 davonziehen. Zuspieler Volker Brühl: „Zu diesem Zeitpunkt hätte ich keinen Cent mehr auf uns gesetzt, das Spiel war weg, denn in den letzten Partien haben wir nicht wirklich durch Nervenstärke geglänzt!“ Doch plötzlich setzte der Kampfgeist ein und wurde auch belohnt. Einen Matchball abgewehrt und den knappen Satz mit 27:25 für sich entschieden, dass konnten sich die Herren 3 schon länger nicht mehr auf die Fahnen schreiben.

Wer allerdings gehofft hatte, dieses Momentum könne in den Tiebreak gerettet werden, sah sich leider getäuscht. Fünf schnelle Fehler brachten die Gastgeber uneinholbar mit 5:0 in Front und stellten sich als solides Fundament für einen letztlich ungefährdeten 15:11 Satzerfolg heraus.

Die Mannschaft zeigt immer wieder ihr spielerisches Potential, ist aber momentan leider nicht in der Lage, dies konstant und vor allem auch in den knappen Spielsituationen abzurufen. Am kommenden Samstag wartet mit Kriftel I eine schwierige Aufgabe auf die Wiesbadener, und ein Erfolg wäre aus zweierlei Sicht von enormer Bedeutung: zum einen könnte verlorenes Selbstbewußtsein zurückgewonnen werden, zum anderen würde das immer größer werdende Gespenst Abstiegskampf auf Distanz gehalten.




Herren III unterliegen Auerbach 0:3
13.10.2003 12:37:57

"Die Auerbacher haben uns mit Ihrer dynamischen und engagierten Spielweise leider deutlich unsere Grenzen aufgezeigt", beurteilt Zuspieler Volker Brühl rückblickend die Partie gegen den Vizemeister der vergangenen Saison.

Positiv zu erwähnen ist auf jeden Fall der durchaus gelungene Einstand von Bahadir "Buddy" Özbek, der zum ersten Mal in einem Pflichtspiel für die Eintracht auflief.

Auch Libero Jo Seibert konnte der ärgerlichen Niederlage etwas positives abgewinnen, auch wenn es keinen wirklichen Trost darstellte: "Die Stimmung war heute deutlich besser als beim spielschwachen Sieg gegen Kriftel II!"

Die ausfallgeschwächte Mannschaft von Trainer Schmittdiel, welcher seine Truppe sehr gut auf die Spielweise der Gastgeber eingestellt hatte, erwischte einen guten Start in die Partie. Bis zum 11:9 lagen die Rothemden kontinuirlich in Führung und wußten auch spielerisch zu überzeugen. Dann jedoch erhöhten die Gastgeber den Druck, rissen mit 14:12 die Führung an sich und kontrollierten ab hier das Spiel nach belieben bis zum 25:21-Endstand.

Für Durchgang 2 brauchte Trainer Schmittdiel Völkel im Zuspiel und Mehlhorn im Mittelblock, später dann auch noch Reintgen im Aussenangriff, aber das Bild veränderte sich kaum. Eklatante Schwächen in Block und Feldabwehr sorgten immer wieder dafür, dass die Auerbacher einen Vorsprung erarbeiten konnten; außerdem war der Angriff zu drucklos, um in den entscheidenden Phasen das Sideout-Spiel zu halten. 22:25 endete der nur scheinbare knappe, vielmehr für die Auerbacher ungefährdete 2te Satz.

Der dritte Satz reihte sich nahtlos ein, die Gastgeber gaben bis zum Stand von 16:9 den Takt vor. Nach einem erneuten Wechsel im Zuspiel kam zwar nochmal Schwung in die Mannschaft und es konnte auf 21:23 verkürzt werden, doch kann bereiteten die Gastgeber dem Treiben ein Ende und sicherten sich auch Durchgang 3 mit 21:25.

Die Liga steht noch sehr eng zusammen, und die nächste Partie findet erst am 15.11.03 gegen den Aufsteiger aus Offenbach statt. Viel Zeit, um an den deutlich gewordenen Schwächen, aber auch an einem Stimmungsaufbau zu arbeiten. Mit der Rückkehr von Christian Bähr und Jochen Wolf in die Mannschaft hoffen die Herren III, den Anschluß an die Tabellenspitze zu halten, um dann für die eine oder andere Überraschung zu sorgen.





Herren III zittern sich zum Pflichtsieg
29.09.2003 10:46:30

"Wenn man den ersten beiden Spieltagen etwas Positives abgewinnen möchte, dann dass wir uns gegen die Aufsteiger aus Bommersheim und Kriftel keine Blöße gegeben und die Punkte eingesammelt haben," beschreibt Zuspieler Volker Brühl die aktuelle Gefühlslage der Herren III. Der zweite Tabellenplatz nach drei absolvierten Spielen sollte eigentlich einen positiven Ausblick ermöglichen, doch erst die anstehende Partie gegen den Vizemeister der letzten Saison, den TSV Auerbach, ermöglicht wirklich eine Einschätzung, was für die Herren III in dieser Saison möglich ist.

Diagonalspieler Carsten Ott beschrieb den 3:1-Erfolg (23,-20,19,17) seiner Mannschaft treffend: "Es reihen sich abwechselnd mal schlechte Annahme, schlechtes Zuspiel, schelchter Angriff, dann schlechter Block und Feldabwehr aneinander. Wir haben einfach nicht die Option im entscheidenden Moment, die den
sicheren Punkt bringt."

Nachdem die Mannschaft im ersten Durchgang einen schnellen Rückstand noch ausgleichen und den Satz für sich verbuchen konnte, fand das Spiel der Eintracht in Durchgang 2 seinen Tiefpunkt. Eine hohe Eigenfehlerquote, unkluge Ballverteilung und mangelnder Druck im Angriff sorgten für den ersten Satzgewinn einer ebenfalls schwachen Krifteler Mannschaft in dieser Saison.

Als Konsequenz aus dem Gesehenen wechselte Trainer Schmittdiel die Zuspieler und brachte Völkel für Brühl. Von nun an gelang es den Rothemden zumindest, die technische und athletische Überlegenheit zu nutzen, die Sätze 3 und 4 zu kontrollieren und den Sieg zu sichern.

Am 11.10.03 müssen die Wiesbadener also beim TSV Auerbach antreten. Um hier bestehen zu können, wird eine deutliche Leistungssteigerung nötig sein. Mit von der Partie sind dann hoffentlich auch wieder Christian Bähr sowie Fabian Buchholz, welche den nötigen Schub zu einer Leistungssteigerung geben könnten.





Herren III mit durchwachsenem Saisonstart
21.09.2003 20:56:24

Pflichtsieg gelungen, Chance verpaßt – so könnte man den ersten Spieltag der Herren III beschreiben. Nach einem nur durch eigene Fehler gefährdeten 3:1-Erfolg gegen den Landesliganeuling TV Bommersheim mußten die Rothemden gegen den SSC Bad Vilbel eine schmerzhafte 2:3-Niederlage hinnehmen.

Eintracht Wiesbaden III - TV Bommersheim 3:1

Mit der Startformation Jens Völkel im Zuspiel, Carsten Ott auf Diagonal, Fabian Buchholz und Viktor Braun in der Mitte, Jochen Wolf und Martin Reintgen im Außenangriff sowie Jo Seibert als Libero starten die Wiesbadener in die neu Saison. Die Mannschaft von Trainer Dennis Schmittdiel erwischte einen guten Start, und so hatten die Gastgeber die „Bommersheimer Jungs“ mit 7:1, 16:11 und 19:13 scheinbar deutlich im Griff. Doch dann folgten einige Unkonzentriertheiten, und der scheinbar klare Satz wurde nur knapp mit 29:27 gewonnen.

Auch der zweite Durchgang gab ein ähnliches Bild. Die Rothemden führten bereits mit 15:9, ehe der Gener durch Eigenfehler zurück ins Spiel gebracht wurde und Satz 2 mit 22:25 verloren ging.

Im dritten Satz nahm Trainer Schmittdiel einen Wechsel im Zuspiel vor, doch der Satzverlauf kam einem irgendwie bekannt vor. Furioser Auftakt, schnelle 19:9-Führung, und plötzlich kam der Bruch ins Spiel der Wiesbadener. Beim Spielstand vom 22:13 ermahnte Schmittdiel seine Mannen, dem Gegner nicht zu erlauben, Schwung in den nächsten Satz mitzunehmen. Doch das die Wiesbadener nur mit Mühe den Satz mit 28:26 für sich entscheiden könnten, hatte auch wohl er nicht erwartet.

Es folgte ein erneuter Wechsel im Zuspiel, Jens Völkel kam zurück ins Spiel und führte seine Mannschaft in einem ausgeglichenen vierten Durchgang zu einem 25:22- Erfolg und somit zu einem schmeichelhaften 3:1-Sieg für die Gastgeber.

Zuspieler Volker Brühl: „Man hat gesehen, dass wir den Bommersheimer, vor allem Dank einem überragenden Jochen Wolf, spielerisch überlegen waren. Zum Glück, denn ein spielstärkerer Gegner hätte unsere Einbrüche sicher besser genutzt.“

Eintracht Wiesbaden III - SSC Bad Vilbel 2:3

Für das zweite Spiel des Tages stellte der Trainer die Mannschaft deutlich um und schickte mit Brühl für Völkel, Mehlhorn für Reintgen, Steinker für Buchholz und Bähr für Ott gleich vier neue Spieler aufs Feld. Es entwickelte sich ein offener und auch ansehnlicher Schlagabtausch, in welchem die Vilbeler erst zum Ende des Satzes sich leicht absetzen und den Durchgang mit 25:21 für sich entscheiden konnten.

Auch der zweite Satz begann ausgeglichen, doch beim Stand von 7:7 gelangen den Gästen drei Punkte in Folge, was Trainer Schmittdiel zu einem Wechsel im Zuspiel veranlaßte. Dieser Wechsel stellte sich als eine richtige Entscheidung heraus , denn Völkel nahm das Spiel in die Hand und führte seine Mannschaft zu einem ungefährdeten 25:21-Satzgewinn.

Das Spiel der wechselnden Zuspieler zog sich weiter durch die Partie. Auf Grund einer falsch weitergegebenen Aufstellung begann Brühl den dritten Durchgang, bei 8:10 folgte dann der Wechsel und Völkel kam in die Partie. Doch diesmal hatten die Vilbeler Gäste das bessere Ende (25:21 – was auch sonst?) für sich.

Der Druck lastete nun auf den Wiesbadenern, denn dieser Durchgang mußte gewonnen werden, und Mannschaft schien dem Druck standzuhalten. 10:6 und 15:10 lauteten die Zwischenstände, ehe der bereits aus dem ersten Spiel bekannte Durchhänger kam und die Gäste mit 17:16 die Partie an sich rissen. Brühl im Zuspiel und Ott auf Diagonal kamen ins Spiel, doch es war vor allem Jochen Wolf mit seiner sehr guten Angriffsleistung, der die Rothemden in den ersten Tiebreak der Saison führte.

5:1-Führung im kurzen Tiebreak, das ist normalerweise schon die halbe Miete – wäre der Einbruch der Wiesbadener nicht schon zu diesem frühen Zeitpunkt gekommen. Da half dann auch der alt-bekannte Zuspielerwechsel Völkel für Brühl beim Stand von 6:9 nichts mehr und die Wiesbadener mußten sichden Gästen aus Bad Vilbel mit 2:3 der geschlagen geben.


Am kommenden Samstag treten die Herren III bei Aufsteiger Kriftel II an; bis dahin wartet auf die Mannschaft um Trainer Schmittdiel noch eine Menge Arbeit!


 
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