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Saison 2002/2003

Mannschaftsbild 2002/2003

Abschlusstabelle




Zwei Siege sichern vorzeitig den Klassenerhalt!
25.02.2003 08:38:11

Die Herren II konnten an diesem Wochenende eine 3-Spiele dauernde Niederlagenserie beenden und haben mit zwei deutlichen 3:0 Erfolgen vorzeitig den Klassenerhalt gesichert. Dabei kam wieder die gewohnte Heimstärke zum tragen, immerhin haben die Wiesbadener 12 ihrer bisherigen 14 Pluspunkte in heimischer Halle eingefahren.

Zum ersten Mal im Jahr 2003 stand Spielertrainer Jens Völkel der gesamte, noch verbliebene Kader zur Verfügung. Darüber hinaus freute sich Völkel über eine unerwartete und für viele unvorstellbare Verstärkung: Dennis Schmittdiel! Dennis, normalerweise Leistungsträger in der ersten Mannschaft, hatte in dieser Saison verletzungsbedingt noch keinen Einsatz in der Regionalliga absolviert und konnte daher mit einer Sondergenehmigung für die Herren II starten.

Eintracht Wiesbaden II – SSC Bad Vilbel 3:0

Die Wiesbadener starteten mit Jens Völkel (Zuspiel), Rene Dequis (Diagonal), Matthias Steinker und Viktor Braun (Mitte), Carsten Ott und Dieter Götz (Außen) sowie Jo Seibert als Libero. Vielleicht hatten die Wiesbadener Spieler noch die knappe 2:3 Niederlage aus dem Hinspiel im Kopf, vielleicht war es auch die Lähmung des immer näher rückenden Abstiegskampfes, welche den Gastgebern zu Beginn des ersten Satzes den Spielfluß hemmte. Schnell lag man 2:7 im Rückstand, bevor das Spiel überhaupt richtig losging. Doch dann kam der Leistungsschub, auf den Trainer Völkel so lange bei seiner Mannschaft gewartet hatte. Basierend auf einer sehr starken Annahme von Libero Jo Seibert sowie Rene Dequis konnte Völkel seine Angreifer, allen voran Viktor Braun, gut in Szene setzen. Bei 14:13 übernahmen die Kurstädter die Führung und gaben sie auch bis zum 26:24 Satzerfolg nicht mehr ab.

Folgte in den vorangegangen Partien nach solchen kämpferischen Erfolgen oft ein Einbruch, so gelang es den Hausherren diesmal, eine konstant gute Leistung abzugeben. Die Annahme blieb hervorragend, und so war es für Völkel ein Vergnügen, immer wieder seine gut aufgelegten Angreifer flexibel zu bedienen. Mit 25:20 und 25:21 konnten folgerichtig die Sätze 2 und 3 souverän zu Gunsten der Wiesbadener entschieden werden, denen die Erleichterung deutlich anzumerken war. Das dieser Erfolg auch ohne die Mithilfe von Dennis Schmittdiel erreicht wurde, schadete dem Ego nicht wirklich, denn die Mannschaft faßte wieder Vertrauen in Ihre eigene Spielstärke.


Eintracht Wiesbaden II – TG Rüsselsheim 3:0

Für Diagonalspieler Rene Dequis stand schon vor der Partie fest: „Rüsselsheim wird das schwerere Spiel. Die sind Tabellenletzter, und es selbst in unserer Situation schwer, das zu verdrängen. Wir müssen auf jeden Fall gewinnen, und ich hoffe wir verkrampfen nicht.“

Vielleicht hat Trainer Jens Völkel auch aus diesem Grund seine Startformation gleich auf drei Positionen verändert. Es starteten im zweiten Spiel Volker Brühl (Zuspiel), Rene Dequis (Diagonal), Matze Mehlhorn und Viktor Braun (Mitte), Mole Reintgen und Dieter Götz (Außen) sowie Jo Seibert (Libero).

Wie schon im ersten Spiel erlaubte die hervorragende Annahme von Jo Seibert und Rene Dequis Zuspieler Volker Brühl, ein flexibles Spiel aufzuziehen. So führte vor allem der Schnellangriff über Matze Mehlhorn, wie schon im Hinspiel, immer wieder zu direkten Punkten. Brühl: „Ich glaube, den schnellen Ball über Matze hätten wir noch 10 Sätze spielen können, die Rüsselsheimer hätten einfach kein Mittel dagegen gefunden!“ Dazu entwickelt sich Rene Dequis immer mehr zu einem verlässlichen Diagonal- und Hinterfeldangreifer, der von seinen Zuspielern in entscheidenden Situationen gesucht wird.

Obwohl die Sätze 1 und zwei vom Ergebnis her mit 25:22 und 25:23 recht knapp erscheinen, hatte man nie den Eindruck, dass die Eintracht dieses Spiel aus der Hand geben könnte. Im entscheidenden Moment konnten die Mannen von Völkel immer einen Gang zulegen und die Durchgänge für sich entscheiden.

Deutlich wurde das Spiel dann im dritten Satz, wo sich die bessere Spielanlage der Wiesbadener durchsetzte. Schließlich war es Martin Reintgen, der mit seinem Angriff das Spiel mit 25:16 beendete und so dafür sorgte, dass die Eintracht den verbleibenden zwei Partien in dieser ersten Landesliga-Saison beruhigt entgegensehen kann.




Herren II mit unnötiger Niederlage
10.02.2003 16:15:29

Es war die Chance, sich aller Abstiegsängste zu entledigen und vorzeitig den Klassenerhalt zu sichern! Leider haben die Herren II trotzdem vier Matchbälle nicht genutzt und das Duell gegen den direkten Verfolger BG Frankfurt denkbar knapp mit 2:3 verloren. Nun stecken die Wiesbadener bis zum Hals im Abstiegskampf.

Dabei hätte dieser Spieltag nicht besser für die Eintracht laufen können. Zuerst verlor der Tabellenvorletzte Jugenheim beide Heimspiele, dann gelang dem abgeschlagenen Tabellenletzten TG Rüsselsheim mit einem 3:0 über BG Frankfurt eine faustdicke Überraschung.

Spielertrainer Völkel mußte urlaubsbedingt auf Außenangreifer Carsten Ott sowie Mittelangreifer Matze Mehlhorn verzichten. Außerdem ging Libero Jo Seibert grippegeschwächt in die Partie, und mit Zuspieler Volker Brühl stand nur eine Wechselmöglichkeit zur Verfügung, was sich im Laufe des Spiels als großes Handicap erweisen sollte.

Im ersten Satz erwischten die Wiesbadener dann auch standesgemäß den schlechteren Start und liefen schnell einem Rückstand hinterher. Erst mit dem 24:23 übernahmen die Rothemden die Führung und konnten auch gleich den ersten Satzball verwandeln.

Der zweite Satz nahm einen ähnlichen Verlauf. Wieder übernahmen die Gastgeber die Führung, doch gelang es den Blau-Gelben in diesem Durchgang, den Satz souverän mit 25:21 für sich zu entscheiden.

Insgesamt fand die Partie auf einem äußerst schwachen Niveau statt. Während die Annahme und das Zuspiel noch eine akzeptable Leistung erbrachte, verdienten die Angriffsreihen über weite Strecken des Spiels ihren Namen nicht. Ein Fehler reihte sich an den anderen, und so ging die Taktik der Frankfurter voll und ganz auf: leichten Aufschlag ins Feld und dann die Gäste den Fehler machen lassen, ohne selbst ins Spiel einzugreifen. So erreichte die spielerische Grausamkeit im dritten Satz ihren Höhepunkt. Beim Stand von 12:19 versuchte Spielertrainer Völkel, den Satz durch die Einwechslung von Zuspieler Volker Brühl noch herumzureißen. Brühl fügte sich aber leider nahtlos ins fehlerbehaftete Spiel der Wiesbadener ein, so daß auch der dritte Durchgang chancenlos mit 15:25 abgegeben wurde.

Im vierten Satz entwickelte sich ein offener - nein, Schlagabtausch wäre zu positiv beschrieben; es entwickelte sich ein ausgelichenes Spiel. Beim Stand von 15:16 nahm Trainer Völkel den Rückwechsel vor und übernahm wieder das Zuspiel von Volker Brühl, welcher keine Bindung zum Spiel und zu seinen Angreiffern fand. Völkel bewies mit diesem Wechsel ein glückliches Händchen, den plötzlich lief das Wiesbadener Spiel. Vor allem Rene Dequis, der in diesem Spiel als einziger Eintrachtler eine überzeugende Angriffsleistung erbrachte, wurde nun von Völkel gut in Szene gesetzt und konnte mit seinen druckvollen Angriffen den vierten Satz zu Gunsten der Wiesbadener entscheiden.

Es folgte der entscheidende Tiebreak, in welchem beiden Mannschaften die Anspannung deutlich anzumerken war. Keine Mannschaft konnte sich dauerhaft absetzen, und so steuerte man im Gleichschritt auf das Satzende zu. Am Ende standen für die Hauptstädter vier nicht verwandelte Matchbälle und für Frankfurt der 3:2 Erfolg zu buche. Pikanter Weise war es Frankfurts Zuspieler Jost Ewald, der sich in der letzten Saison bei Wiesbadens erster Garnitur nicht durchsetzen konnte, welcher mit einem Einerblock das Spiel zu Gunsten seiner neuen Mannschaft beendete.

Nach dem Spiel bestand auf beiden Seiten Einigkeit, dass beide Mannschaften mit der gezeigten Leistung in der Landesliga nichts zu suchen haben. Es kommt viel Arbeit auf Spielertrainer Völkel zu, seine Mannen bis zum nächsten wichtigen Heimspiel wieder aufzurichten.




Herren II mit erfolgloser Suche!
27.01.2003 15:13:03

Das ging wohl kräftig in die Hose. Mit einer deutlichen 0:3 Niederlage gegen den Mitaufsteiger aus Brensbach sind die Herren II ins neue Jahr gestartet. Zuerst taten sich die Spieler um Trainer Jens Völkel schwer, den kleinen Ort Brensbach im Odenwald zu finden. In der Halle angekommen, begann die Suche nach alter Spielstärke, doch leider fanden die Wiesbadener bis zum Schluss nicht ins Spiel. Ab jetzt führen die Hauptstädter definitiv den Kampf gegen den Abstieg.

Zuerst möchten wir uns noch mal offiziell von Michael Schefzik verabschieden. "Der Lange" hat sich aus beruflichen Gründen in den tiefen Osten Deutschlands verabschiedet. Wir wünschen Dir alles Gute, viel Erfolg und Gesundheit. Vielen Dank für die Kiste, aber die konnte Dich nicht ansatzweise ersetzen!

Des weiteren musste Trainer Völkel verletzungsbedingt auf Mittelangreifer Matze Mehlhorn verzichten, was die Wechselmöglichkeiten im Mittelangriff mal wieder auf Null sinken lies.

Trotzdem erwischten die Hauptstädter den besseren Start. Schnell ging man in Führung, und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf gutem Niveau. Mitte des ersten Satzes kam dann der Einbruch, die Gastgeber konnten ausgleichen und dann Ihrerseits eine Führung aufbauen, die sie auch bis zum Satzgewinn mit 25:19 souverän verteidigten.

Außenangreifer Dieter Götz beim Seitenwechsel: "Typisch Eintracht, immer ist der erste Satz weg! Jetzt lasst uns mal zusammen reißen und die Jungs weghauen!" Wieder entwickelte sich ein offenes, vom Angriff geprägtes Spiel, und wieder stellten sich die Brensbacher als die konstantere und konzentriertere Mannschaft heraus. Ein kurzer Einbruch der Wiesbadener, und schon wurde durch schwache Annahmen, Ungenauigkeiten im Zuspiel und unüberlegte Gewaltangriffe der zweite Satz mit 21:25 Punkten dem Gastgeber überlassen.

Im dritten Satz versuchte Trainer Völkel, durch Wechsel das Spiel doch noch herumzureißen. So spielte er nun für Volker Brühl zu, Carsten Ott kam im Außenangriff für Martin Reintgen zum Zug. Auch die Annahme wurde umgestellt, so verzichtete Völkel phasenweise auf den Einsatz von Libero Jo Seibert. Neuer Satz, gleiches Spiel: die Eintracht konnte zu Satzbeginn schnell davon ziehen und sich bis zum 11:6 einen komfortablen Vorsprung erarbeiten, dann kam der Einbruch, und so ging auch der dritte Satz verdient mit 25:18 an den Gastgeber Brensbach.

Libero Jo Seibert: "Wir spielen einfach zu lethargisch. Keiner bewegt sich zum Ball, jeder schaut nur zu, was passiert. So kann man hier nicht bestehen."

Zuspieler Volker Brühl: "Das Spiel war nicht wirklich schlecht. Die Brensbacher haben eine gute Mannschaft und haben sich seit unserem Hinspiel-Erfolg sehr gut entwickelt. Wir konnten über lange Strecken gut mithalten und brauchten uns nicht zu verstecken. Leider haben wir zu viele Fehler gemacht und waren nicht konstant genug. Trotzdem macht es Spaß, gegen die Jungs zu spielen, da es eine sehr nette und faire Truppe ist. Wenn man nun bedenkt, dass mit Matze deren bester Mann noch auf der Bank saß.... "

Am 09.02.03 kommt es nun in Frankfurt zum vielleicht vorentscheidenden Kellerduell. Die BG Frankfurt empfängt den Tabellenletzten Rüsselsheim und dann die Eintracht. Es gilt, den Abstand zu den Abstiegsplätzen wieder zu vergrößern, um sich eine wenig Luft zum Durchatmen zu verschaffen.




 
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